Innopunkt Ziele der ersten INNOPUNKT-Kampagne

Moderne Arbeitszeiten für Brandenburg

Förderung von Initiativen zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung und zum Abbau von Überstunden

Laufzeit der Projekte 02.04.2001 - 31.03.2003
Ansprechpartner: Berti Wahl, Tel.: 03 31 - 60 02 21 0

An welchem Problem setzt der Ideenwettbewerb an?

Übergeordnetes Ziel der Arbeitsmarktpolitik des Landes Brandenburg ist die Verringerung der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit. Die in den letzten Jahren gestiegene Zahl an Überstunden erfordert eine gerechte Verteilung des vorhandenen Arbeitsvolumens. In den nächsten Jahren werden deshalb differenziertere und flexibilisierte Arbeitszeitmodelle zum Gegenstand auch tarifvertraglicher Verhandlungen werden. Die INNOPUNKT Förderung "Moderne Arbeitszeiten für Brandenburg" des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie (MASGF) zur Arbeitsumverteilung und Arbeitszeitflexibilisierung will den Prozess neuer, beschäftigungswirksamer Arbeitszeitarrangements in den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) des Landes Brandenburg intensivieren und beschleunigen. Wichtige Wege der Neugestaltung betrieblicher Arbeitszeiten mit Beschäftigungseffekten führen über die Implementierung von Arbeitszeitkonten sowie die Ausweitung der Teilzeitarbeit.

Ziele der Initiative des MASGF

Die Gewinner des ersten INNOPUNKT Ideenwettbewerbs richten sich mit ihrem Beratungsangebot an Unternehmensleitungen sowie an Betriebs- und Personalräte gleichermaßen und konzentrieren sich auf Modelle, die den unterschiedlichen Interessen der betrieblichen Akteure bei neuen flexiblen Arbeitszeitmodellen gerecht werden. Entsprechend der betriebsspezifischen Situation wird eine Begleitung der Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung veränderter Arbeitszeitarrangements als Kernelement des Beratungsprozesses vorausgesetzt. Die geschaffenen Beratungsstrukturen sollen nachhaltig und tragfähig angelegt sein.

Die 1. INNOPUNKT Kampagne forderte Konzepte zu Projektideen, die beispielhaft den Aufbau vernetzter Beratungsstrukturen beinhalten und die über Modelle der Arbeitsumverteilung oder Arbeitszeitflexibilisierung bei KMU Arbeitsplätze schaffen oder zumindest sichern helfen. Die konzipierten Netze und Beratungsstrukturen sollen sich langfristig selber tragen, die Modellprojekte auf andere Branchen oder Regionen übertragbar sein. Eine möglichst hohe Zahl an Betrieben soll im Beratungsprozess zu konkreten Veränderungen ihrer Arbeitszeitorganisation kommen.

Gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg

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