Betriebsnachfolge jetzt anpacken - Arbeitsplätze in Brandenburg sichern
Förderung Brandenburger Unternehmerinnen und Unternehmer bei der rechtzeitigen Sicherung der Betriebsnachfolge durch prozessorientierte Qualifizierung (Weiterbildung, Beratung und Coaching)
Laufzeit der Projekte: 01.08.2003 - 31.07.2006
An welchem Problem setzt der Ideenwettbewerb an?
Die Regelung der Betriebsnachfolge in Brandenburger Unternehmen gewinnt für das Land hinsichtlich der Erhaltung bestehender Arbeitsplätze zunehmend an Bedeutung. Voraussichtlich werden sich in den nächsten fünf Jahren über 9.000 Unternehmen mit der Nachfolgeproblematik auseinandersetzen müssen. Für die Arbeitsmarktpolitik Brandenburgs bedeutet das, dass von der Betriebsnachfolge über 90.000 Arbeitsplätze in unterschiedlichen Branchen und Betriebsstrukturen betroffen sein werden. Obgleich es bereits verschiedene Angebote des Landes und des Bundes zur Information und Unterstützung derjenigen Unternehmen gibt, die eine Betriebsnachfolge einleiten müssen, so stellen sie dennoch nur auf Teilaspekte des Nachfolgeprozesses ab und umfassen nicht die Begleitung des gesamten Übergabe-Übernahme-Prozesses. Hier setzt die 8. INNOPUNKT Kampagne an. Durch sie wird das bislang fehlende Angebot einer den gesamten Prozess begleitenden Qualifizierung, d.h. Weiterbildung, Beratung und Coaching, für BetriebsnachfolgerInnen im Land etabliert.
Ziele der Initiative des MASGF
Das Hauptziel der 8. INNOPUNKT Kampagne besteht in der Erhaltung und Sicherung möglichst vieler Arbeitsplätze in den von der Betriebsnachfolge betroffenen Unternehmen. Ein besonderer Schwerpunkt ist außerdem die Bündelung bestehender Angebote und fachlicher Kompetenz von Beratungseinrichtungen bzw. Institutionen, die sich auch bisher der Betriebsnachfolge gewidmet haben. Es gilt, Informationen, Weiterbildung, Beratung sowie Begleitung für Nachfolgeprozesse zu optimieren. Die Ziele der Kampagne sind erreicht wenn nach Ende der dreijährigen Projektförderung eine hohe Anzahl von Betriebsnachfolgen verbindlich eingeleitet wurde, vernetzte Unterstützungsstrukturen für den Prozess der Betriebsnachfolge im Land etabliert sind und Frauen als Nachfolgerinnen quantitativ und qualitativ gestärkt sind sowie der Bekanntheitsgrad der Hilfsangebote von Bund und Land erheblich erhöht wurde.





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