Innopunkt Ziele der zwölften INNOPUNKT-Kampagne

Zukunftschancen durch clusterorientierte regionale Verzahnungsprozesse

Unterstützung vorhandener regionaler Kompetenzfelder und Weiterentwicklung von Kooperationen und Netzwerken zu Clustern durch arbeitsmarktpolitische Aktivitäten

Laufzeit der Projekte: 01.12.2004 - 30.11.2006
Ansprechpartner: Berti Wahl, Tel. 03 31 - 600 22 00

An welchem Problem setzt der Ideenwettbewerb an?

Die demographischen Entwicklungen, der steigende Bedarf an Fachkräften einerseits, die Abwanderung junger qualifizierter Fachkräfte andererseits, die mangelnde strategische Kompetenz vieler Unternehmen und Kommunen, verlangt vorausschauendes Handeln. Clusterförderung verbindet eigendynamisches unternehmerisches Handeln mit Regionalentwicklung und dem Einsatz von Instrumenten der Strukturpolitik.

Clusterbildungen werden politisch gefordert und unterstützt. Die Politik will Rahmenbedingungen schaffen, Verzahnungsprozesse in den Kommunen und Landkreisen fördern und moderieren und durch die Verknüpfung von Wirtschafts-, Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Strukturpolitik auf lokaler und regionaler Ebene einen Beitrag zur integrierten Regionalentwicklung leisten. Cluster brauchen Macher und Macherinnen mit Sinn für Strategieentwicklung und Management-Qualitäten. Politik kann über Wettbewerbe Prozesse initiieren. Die Prozesse der Netzwerk- und Clusterbildung müssen dazu langfristig angelegt und kontinuierlich betrieben werden.

Clusterorientierung hat eine mittelfristige und langfristige Komponente. Die Nähe zu Ausbildungs- und Forschungsstätten ist ein entscheidender Faktor. Clusteransätze sind strategisch ausgerichtet und gehen davon aus, dass marktwirtschaftliche Konkurrenz allein keine ausreichende Grundlage für erfolgreiches Wirtschaften ist. Wichtig sind Austausch, gegenseitiges Lernen und das Nutzen von synergetischen Effekten. Räumliche Nähe, kurze Wege, schnelle und dichte Informationsflüsse, Bündelung von Kompetenzen fördert die Kooperation. Cluster haben daher in aller Regel regionale bzw. Standort-Bezüge (vgl. Clusterhandbuch Brandenburg). Regionen mit klarem Profil haben es leichter bei der Bildung von Clustern. Der Zusammenschluss in Clustern will ein Klima für Erneuerung und Innovation schaffen und dabei helfen, sich auf neuen und internationalen Märkten positionieren, einen Beitrag zur Lösung für Arbeitsmarktprobleme leisten und Unternehmen durch Netzwerke für Personalentwicklung unterstützen.

Ziele der Initiative des MASGF

Arbeitsmarktpolitische Aktivitäten unterstützen vorhandene regionale Kompetenzfelder und tragen zur regionalen und überregionalen Weiterentwicklung von bestehenden Clustern sowie zum Weg von Kooperationen und Netzwerken zu Clustern bei. Mit dieser Kampagne aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes sollen Projektträger angesprochen werden, um regionale Verzahnungsprozesse entlang von Clusteransätzen zu befördern.

Die Ziele der Kampagne sind erreicht, wenn nach Beendigung der zweijährigen Projektförderung folgende Teilziele erfüllt sind:

  • Die regionalen Potenziale, die sich aus der Entwicklung von Kooperationen, Netzwerken und Clustern ergeben können, sind identifiziert und in der Region kommuniziert.
  • Unternehmen sind in der Lage, den Vorteil clusterorientierter regionaler und überregionaler Verzahnung zu erkennen, zu nutzen und sich an der Entwicklung beteiligen.
  • Die existierende Verzahnungsförderung wird für die Weiterentwicklung von bestehenden Clustern sowie von Kooperationen und Netzwerken zu Clustern gezielt genutzt.
  • Das arbeitsmarktpolitische Instrumentarium wird für die Weiterentwicklung von bestehenden Clustern sowie von Kooperationen und Netzwerken zu Clustern eingesetzt.
  • Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen sowie unternehmensnahe Dienstleistungen begleiten und unterstützen die Weiterentwicklung von bestehenden Clustern sowie von Kooperationen und Netzwerken zu Clustern
  • Ein Dialogmanagement zur Weiterentwicklung von bestehenden Clustern sowie von Kooperationen und Netzwerken zu Clustern existiert
  • Die Ergebnisse clusterorientierter regionaler Verzahnungsprojekte dienen als Best Practice.

Gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg

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