Innopunkt Ziele der 13. INNOPUNKT-Kampagne

Perspektiven für qualifizierte junge Frauen im Land Brandenburg

Unterstützung der gezielten und nachhaltigen beruflichen Entwicklung von qualifizierten jungen Frauen in Brandenburger Unternehmen

Laufzeit der Projekte: 06.05.2005 - 05.05.2007
Ansprechpartner: Sigrid Huschke, Tel. 03 31 - 600 22 00

An welchem Problem setzt der Ideenwettbewerb an?

Die prognostizierte demografische Entwicklung und die hohe berufliche und räumliche Mobilität insbesondere gut ausgebildeter junger Frauen stellen für die Zukunftsfähigkeit des Landes Brandenburg große gesellschaftliche Herausforderungen dar. Angesichts des sich abzeichnenden Fachkräftemangels ist es ökonomisch notwendig, gerade an sie eine klare Botschaft zu richten und ihnen attraktive berufliche Perspektiven im Land aufzuzeigen. Unabhängig von der regionalen Herkunft gilt dies insbesondere auch für Absolventinnen Brandenburger Hoch- und Fachschulen.

Wegen der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit können die interessanten Potentiale des Landes Brandenburg übersehen werden, die auch Chancen für junge, gut qualifizierte Frauen bieten. Es gilt, diese Chancen und Potentiale besser zu identifizieren und damit auch die Attraktivität des Landes mehr in den Mittelpunkt zu rücken.

Um der Benachteiligung junger Frauen am Arbeitsmarkt entgegenzuwirken, ist es notwendig, dass die Brandenburger Betriebe ein stärkeres Interesse an der Beschäftigung junger Frauen zeigen, geschlechtsspezifische Einstellungsmuster überdenken und sich um junge Frauen bemühen. Im Rahmen von INNOPUNKT 13 gilt es, für gut qualifizierte junge Frauen attraktive berufliche Perspektiven im Sinne von zukunftsträchtigen Arbeitsplätzen im Land zu entwickeln und den Frauen zugleich die Attraktivität des Landes sowie die Chancen für die eigene Zukunft zu verdeutlichen.

Ziele der Initiative des MASGF

Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie (MASGF) verfolgt mit der Initiative folgendes Hauptziel:

Berufliche Chancen in Brandenburg sollen für gut qualifizierte junge Frauen modellhaft aufgezeigt, öffentlichkeitswirksam präsentiert und in konkrete berufliche Perspektiven umgesetzt werden.
Die Zielstellung der Kampagne ist erreicht, wenn nach Beendigung der Projektförderung in Brandenburg die folgenden Teilziele realisiert wurden:

a) Die Notwendigkeit einer direkten Ansprache gut qualifizierter junger Frauen wurde als gesellschaftliche Herausforderung von den Akteuren vor Ort angenommen und durch gezielte Aktivitäten angegangen.

b) Brandenburger Unternehmen engagieren sich gezielt für die Einstellung von jungen weiblichen Fachkräften.

c) Qualifizierte, arbeitssuchende junge Frauen wurden in Brandenburger Unternehmen, die einen Fachkräftebedarf haben, integriert.

d) Absolventinnen aus Hoch- und Fachschulen haben einen adäquaten, ihrer Qualifikation entsprechenden Arbeitsplatz in Brandenburger Unternehmen erhalten.

e) Ein nachhaltiger Dialog zwischen Hochschulen und Brandenburger Unternehmen zum Einsatz von jungen qualifizierten Frauen als Fachkräftepotenzial in der Brandenburger Wirtschaft ist aufgebaut.

f) Es gibt Kooperationen zwischen Hochschulen und Brandenburger Unternehmen, die die Beschäftigung von jungen Absolventinnen vorbereiten und erreichen.

g) Regionale bestehende bzw. neue Netzwerke zwischen relevanten gesellschaftlichen Akteuren, wie z. B. Kommunen und Wirtschaftsförderung, unterstützen die berufliche Integration von jungen Frauen durch gezielte Aktivitäten.

h) Die öffentlichkeitswirksame Verbreitung einzelner Best-Practice-Beispiele hat das Image des Landes Brandenburg bei gut qualifizierten jungen Frauen bezüglich Lebensqualität und beruflicher Entwicklungsmöglichkeiten verbessert.

Die einzelnen Projekte müssen dem Hauptziel Rechnung tragen. Projekte, die sich ausschließlich auf die Verbesserung der weichen Standortfaktoren richten, sind nicht förderfähig. Die Teilziele a und b bzw. c sind obligatorisch.

Gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg

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