Innopunkt Ziele der 16. INNOPUNKT-Kampagne

Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Unternehmen stärken

Mehr Innovationskraft für Brandenburger Unternehmen durch erfolgreiche Kompetenzentwicklung

Laufzeit der Projekte: 01.7.2006 - 30.6.2008
Ansprechpartner:  Silke Bigalke Tel. 03 31 - 6 00 25 18

An welchem Problem setzt der Ideenwettbewerb an?

Innovationen sind ein wesentlicher Faktor für mehr Beschäftigung in Brandenburg. Sie sind die Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit, Exportkraft und Wirtschaftswachstum. Innovationsprozesse erfordern Fachkräfte, die in ihren Unternehmen Ideen entwickeln, externe und interne Innovationsimpulse aufnehmen und in marktfähige Produkte umsetzen können. Die Wirtschaftsstruktur und die damit verbundene Arbeitsmarktsituation werden in Brandenburg besonders von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) geprägt. Ihre personellen und finanziellen Ressourcen für Forschung und Entwicklung (FuE) sind in der Regel begrenzt. Insgesamt sind die FuE-Aktivitäten in Brandenburg unterdurchschnittlich entwickelt, was auch die geringen Beschäftigungszahlen in diesem Bereich widerspiegeln.

Vor diesem Hintergrund gewinnt der Aufbau einer Innovationskultur, die eine Entwicklung der strategischen Managementkompetenz, die systematische Erhöhung der betrieblichen Wissensbasis sowie die Fähigkeit bei den Beteiligten voraussetzt, das Wechselverhältnis zwischen Konkurrenz, Kooperation und Kommunikation zwischen Unternehmen produktiv zu gestalten, erheblich an Bedeutung, um die sich verschärfende Wettbewerbssituation bewältigen zu können. Dem Erfordernis intelligenter Lösungen für Kundenbedarfe, der wachsenden technischen Komplexität innovativer Produkte sowie kürzer werdenden Produktlebenszyklen kann insbesondere mit vernetztem Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft entsprochen werden.

Ziele des MASGF

Das Ministerium für Arbeit, Soziales Gesundheit und Familie (MASGF) verfolgt mit der aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Mitteln des Landes finanzierten INNOPUNKT-Kampagne folgendes Hauptziel:

Durch Kompetenzentwicklung im Prozess des Wissenstransfers zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen und mehreren Partnerinnen und Partnern aus Unternehmen sind Ideen für innovative Produkte und Verfahren identifiziert und Voraussetzungen für einen erfolgreichen Marktzugang geschaffen.

Die Zielstellung der Kampagne ist erreicht, wenn nach Beendigung der Projektförderung bei den Akteurinnen und Akteuren sowie bezüglich der Strukturen ihrer Zusammenarbeit die folgenden Teilziele realisiert wurden:

  1. Geeignete Ideen für neue Produkte und Verfahren sind identifiziert.
  2. Es bestehen neue Kommunikationsforen und Plattformen, in denen interessierte Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen vor allem innerhalb der Branchenkompetenzfelder oder/und branchenübergreifend Ideen für neue Produkte gemeinsam weiterentwickeln.
    Auch Unternehmen, die in die Wertschöpfungskette der fokussierten Branchen eingebunden sind, konnten ihre innovativen Ideen einbringen.
  3. Die an den Projekten Beteiligten verfügen über fachliche und soziale Handlungskompetenz zum bedarfsgerechten Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
    Die Beteiligten haben die Fähigkeit ausgeprägt, komplementäres innovatives Wissen von anderen Marktbeteiligten sowie Institutionen der Wissenschaft zu erschließen und somit ihre Handlungsspielräume bei der Bewältigung des wirtschaftlichen Wandels erweitert.
  4. Der Personaltransfer zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen unterstützt die beabsichtigten Innovationsprozesse.
    Unter anderem konnten Studierende im Rahmen von Transferprozessen frühzeitig Kontakte zu Wirtschaftsunternehmen in Brandenburg aufbauen. Beschäftigte haben Erfahrungen in der Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen gesammelt.
  5. Gemeinsam entwickelte Realisierungskonzepte (Machbarkeit, Personal, Organisation etc.) begründen die Marktfähigkeit der Produkt- und Verfahrensinnovationen.

Die einzelnen Projekte müssen dem Hauptziel Rechnung tragen. Alle aufgeführten Teilziele sind komplex miteinander verzahnt und sollen in ihrer Einheit der Erreichung des Hauptzieles dienen.

Gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg

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