Allgemeine Verbundausbildung und Zusatzqualifikationen

Kurzbeschreibung

Geltungsdauer: Das "Programm zur qualifizierten Ausbildung im Verbundsystem" des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie (MASF) und des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) vom 01.10.2012 gilt bis 31.12.2014.
(Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds - ESF und des Landes Brandenburg.)

Was wird gefördert:

Modul 1:
Gefördert werden Ausgaben für Teile der Berufsausbildung im Verbund mit 15 EUR pro Tag und Auszubildenden in kaufmännischen und 20 EUR pro Tag und Auszubildenden in gewerblich-technischen Berufen. Die Entsendung zum Verbundpartner muss mindestens 5 zusammenhängende Ausbildungstage im Verbund in einem Ausbildungsjahr betragen.

Modul 2:
Darüber hinaus können fachspezifische Lehrgänge zur Prüfungsvorbereitung ebenfalls mit 15 EUR pro Tag und Auszubildenden in kaufmännischen und 20 EUR pro Tag und Auszubildenden in gewerblich-technischen Berufen gefördert werden sowie die Vermittlung von Zusatzqualifikationen und Schlüsselkompetenzen (insbesondere zu interkulturellen Schwerpunkten und zu mehr Toleranz) mit 30 EUR pro Tag und Auszubildenden. Hier ist es möglich, einen sog. Sammelantrag zu stellen - ohne die Namen der Azubis zu wissen - und erst zur ersten Mittelanforderung die Verträge mit den KMU bzw. den Azubis nachzureichen.

Anträge über eine Fördersumme unter 1.000 EUR können nicht bewilligt werden.

Antragsteller

...sind bei Verbünden zwischen zwei Betrieben jeweils der den Ausbildungsvertrag abschließende Betrieb.
...sind bei Verbünden mit mehr als zwei Betrieben, der die Verbundmaßnahme durchführende Betrieb oder eine jur. Person des öffentlichen oder privaten Rechts, der für die beteiligten Betriebe die Verbundausbildung organisiert und umsetzt. Dies kann auch ein Bildungsdienstleister für nur ein beteiligtes Unternehmen sein.

Die den Ausbildungsvertrag abschließenden Betriebe müssen den Status eines "kleinen und mittleren Unternehmens (KMU)" laut EU-Definition erfüllen. Ein entsprechender Nachweis ist von allen Unternehmen als Anlage dem Antrag beizufügen.