Systematische Arbeitswelt- und Berufsorientierung
Fachtagung "Fachkräftesicherung durch systematische Berufsorientierung und betriebliche Ausbildung"
am 19. März 2009 im Inselhotel Potsdam-Hermannswerder
Für die Sicherung des Fachkräftebedarfs in Brandenburg muss die Erstausbildung quantitativ und qualitativ weiter gestärkt werden, sagte Arbeitsministerin Dagmar Ziegler heute auf einer Konferenz in Potsdam. Einen wichtigen Beitrag hat das Arbeitsministerium dazu mit zwei spezifischen Projektwettbewerben geleistet, deren Ergebnisse heute auf der Veranstaltung vorgestellt und diskutiert werden.
„Die Investition in Bildung und Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft des einzelnen, des Unternehmens und des ganzen Landes. Das gilt auch in schwierigen Zeiten“, betonte Ziegler. Sie forderte Unternehmen und Einrichtungen auf, in ihrem Engagement für die betriebliche Ausbildung nicht nachzulassen und selbst mehr für die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte zu tun. Außerdem müsse auch mehr Augenmerk auf eine systematische und qualifizierte Berufsorientierung gerichtet werden. Die in den beiden INNOPUNKT-Initiativen, die aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wurden, entwickelten Instrumente könnten hier helfen, so Ziegler.
Die INNOPUNKT-Initiativen "Systematische Arbeitswelt- und Berufsorientierung" und "Mehr Ausbildungsplätze durch mehr Ausbildungsbetriebe" waren darauf ausgerichtet, den Berufsfindungs- und -wahlprozess von Schülerinnen und Schülern zu systematisieren und auszubauen sowie eine deutlich stärkere betriebliche Beteiligung bei der Erstausbildung zu unterstützen.





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