Innopunkt Ergebnisse der 18. INNOPUNKT-Kampagne

Systematische Arbeitswelt- und Berufsorientierung

Fachtagung "Fachkräftesicherung durch systematische Berufsorientierung und betriebliche Ausbildung"

am 19. März 2009 im Inselhotel Potsdam-Hermannswerder

Für die Sicherung des Fachkräftebedarfs in Brandenburg muss die Erstausbildung quantitativ und qualitativ weiter gestärkt werden, sagte Arbeitsministerin Dagmar Ziegler heute auf einer Konferenz in Potsdam. Einen wichtigen Beitrag hat das Arbeitsministerium dazu mit zwei spezifischen Projektwettbewerben geleistet, deren Ergebnisse heute auf der Veranstaltung vorgestellt und diskutiert werden.

„Die Investition in Bildung und Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft des einzelnen, des Unternehmens und des ganzen Landes. Das gilt auch in schwierigen Zeiten“, betonte Ziegler. Sie forderte Unternehmen und Einrichtungen auf, in ihrem Engagement für die betriebliche Ausbildung nicht nachzulassen und selbst mehr für die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte zu tun. Außerdem müsse auch mehr Augenmerk auf eine systematische und qualifizierte Berufsorientierung gerichtet werden. Die in den beiden INNOPUNKT-Initiativen, die aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wurden, entwickelten Instrumente könnten hier helfen, so Ziegler.

Die INNOPUNKT-Initiativen "Systematische Arbeitswelt- und Berufsorientierung" und "Mehr Ausbildungsplätze durch mehr Ausbildungsbetriebe" waren darauf ausgerichtet, den Berufsfindungs- und -wahlprozess von Schülerinnen und Schülern zu systematisieren und auszubauen sowie eine deutlich stärkere betriebliche Beteiligung bei der Erstausbildung zu unterstützen.

 

Gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg

Europäischer Sozialfonds - Investition in Ihre Zukunft

Präsentationen der Veranstaltung

INNOPUNKT 18 präsentiert sich – Systematische Arbeitswelt- und Berufsorientierung

Ausgewählte Ergebnisse
Dr. Ulla Grosse, Technische Fachhochschule Wildau

Gute Beispiele aus den Projekten:

Ziele und Ergebnisse des Projektes BOSS Brandenburger Oberschulen und Schüler stärken durch praktisches Lernen und Coaching
Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg e.V., Potsdam

Praxisnahe Arbeitswelt- und Berufsorientierung im Branchenkompetenzfeld Metall der Region Eisenhüttenstadt – Organisatitionsstruktur von zukunft.metall IMU-Institut Berlin und QualifizierungsCentrum der Wirtschaft GmbH Eisenhüttenstadt

Ausgewählte Handlungsemfehlungen
Dr. Martina Brandt, Technische Fachhochschule Wildau