Allianzen zwischen Kultur und Wirtschaft fördern Wachstum und Beschäftigung in Brandenburg
05.10.2007
Wirtschaftliche Impulse für die Kulturwirtschaft - Arbeitsministerium schließt Innopunkt-Wettbewerb ab
Wirtschaft und Kultur können nach Überzeugung von Arbeitsministerin Dagmar Ziegler in vielen Bereichen Partnerschaften zum gegenseitigen Nutzen eingehen. Auf der Abschlussveranstaltung der INNOPUNKT-Kampagne "Allianzen zwischen Kultur und Wirtschaft fördern Wachstum und Beschäftigung" stellten am Freitag in Potsdam fünf vom Ministerium geförderte Projekte ihre diesbezüglichen Ergebnisse und Erfahrungen vor. Dabei wurde nach den Worten Zieglers deutlich, "wieviel Potenzial die Kulturwirtschaft in Brandenburg zu bieten hat und wie wichtig Partnerschaften zwischen Firmen und Kulturschaffenden für neue Arbeitsplätze sind."
Viele Regionen Europas machen es vor: Sie nutzen die prosperierende Kulturwirtschaft als Motor für Wachstum und Beschäftigung. Denn die Kulturwirtschaft bietet vielfältigste Arbeitsmöglichkeiten und birgt damit ein hohes Beschäftigungspotenzial. Sie fördert die Wettbewerbsfähigkeit von Städten und Regionen. Eine Chance auch für Brandenburg.
Auch in Brandenburg sind in den letzten Jahren die kulturellen Träger, die Kulturschaffenden, die Künstlerinnen und Künstler deutlich leistungsfähiger geworden; zahlreiche qualifizierte Arbeitsplätze entstanden neu. Wir unterstützen diese Entwicklung, indem wir den Allianzen zwischen Kultur und Wirtschaft mit verschiedenen Aktivitäten neue Impulse gaben.
Das geschah auf zwei Wegen: Zum einen verbesserten wir die Situation der Kunst- und Kulturschaffenden durch die Qualifizierung ihrer unternehmerischen Potenziale, die Vernetzung ihrer Angebote und die Hilfe für Existenzgründungen.
Zum anderen richtete sich die Kampagne aber auch auf solche Unternehmen, die nicht zur Kulturwirtschaft gehören. Sie sollten sensibilisiert werden, gezielt mit Künstlerinnen und Künstlern neue Formen der Kommunikation und Kooperation zu nutzen. Die gemeinsame Entwicklung neuer Produkte und Angebote stärkt schließlich auch ihre Wettbewerbsfähigkeit.






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