Innopunkt: Nachhaltige Zugangswege für formal Geringqualifizierte in Beschäftigung 

Ergebnisse der INNOPUNKT-Initiative

Erfahrungen nutzbar machen

Neue Transfermethode bei der Modellförderung INNOPUNKT

Dr. Alexandra Bläsche, Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg (aus Brandaktuell 1/2011)

Was lernen wir aus Modellprojekten? Diese Frage beschäftigt vor allem die Programmverantwortlichen. Denn Modellprojekte sollen ihnen Hinweise geben, wie Förderansätze idealerweise gestaltet sein sollten. Und auch die Akteurinnen und Akteure, die Arbeitspolitik in die Praxis umsetzen, sollen Erfahrungen aus Modellprojekten für ihre Arbeit nutzen. Wie der Transfer aus dem Modell in die Praxis systematisch angelegt werden kann, haben die fünf Projekte dieser INNOPUNKT-Initiative erprobt.

Bei der Modellförderung INNOPUNKT spielt der Transfer von Innovationen und Erfahrungen eine große Rolle. INNOPUNKT soll sprichwörtlich eine Lawine auslösen und neue Lösungen in den Arbeitsalltag von Betrieben, Bildungsträgern oder Projektmachern übertragen. Mit der Initiative ‚Nachhaltige Zugangswege für formal Geringqualifizierte in Beschäftigung‘ hat das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie (MASF) erstmalig eine Transferphase eingeführt, um den Transfer systematisch und langfristig anzulegen. mehr»

 

Evaluation der Initiative - Fazit und Handlungsempfehlungen

PIW, Lawaetz-Stiftung (aus dem Endbericht Dezember 2010)

Ziel des vorliegenden Endberichtes ist es, über die Erfahrungen, Ergebnisse und die Zielerreichung der INNOPUNKT-Initiative zu berichten und auf der Grundlage dieser Erfahrungen Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Zunächst werden auf der Basis des Ausschreibungstextes die Ziele der INNOPUNKT-Initiative identifiziert. Sie dienen als Folie für die Bewertung der Zielerreichung der Initiative. Erstmals wurde mit dieser INNOPUNKT-Initiative ein neues Verfahren erprobt. Die dreijährige Projektlaufzeit wurde in eine sechsmonatige Vorbereitungsphase, eine zweijährige Projektumsetzungssphase sowie eine sechsmonatige Transferphase unterteilt. Ob sich dieses Verfahren bewährt hat und welche weiteren Implementationserfahrungen gemacht wurden, ist Gegenstand des Berichtes.

Die konzeptionellen Herangehensweisen und Schwerpunkte der fünf INNOPUNKT-Projekte werden jeweils einzeln vorstellt und anhand eines Projektsteckbriefs ein kurzer Überblick über die in den Projektplanungsübersichten (PPÜ) geplanten und realisierten Beiträge der Projekte zur Zielerreichung gegeben.

Die quantitative Zielerreichung wird auf der Ebene der INNOPUNKT-Initiative anhand von relevanten Kernindikatoren bilanziert.

Die Fragen nach den qualitativen Beiträgen der einzelnen INNOPUNKT-Projekte zur Zielerreichung der Initiative werden erörtert: Welche projektübergreifenden aber auch projektspezifischen Ansätze trugen zur Erreichung der fachlichen Ziele der INNOPUNKT-Initiative bei und wie wurden die Vorgaben und Zielstellungen bei den sogenannten Querschnittszielen – Transnationalität, Gender Mainstreaming, Ressourcenbündelung sowie die auf die Nachhaltigkeit abzielende Dimension der Dissemination und des Transfers von Projekterfahrungen – erfüllt?

Die wesentlichen Ergebnisse werden zusammen gefasst und daraus weitere Handlungsempfehlungen abgeleitet. zum Evaluationsbericht»

 

Nach drei Jahren Projektarbeit - ein Resümee

Dr. Matthias Vogel, LASA Brandenburg GmbH (aus BRANDaktuell 1/2011)

Rund ein Fünftel der Langzeitarbeitslosen im Land Brandenburg gehörte 2007 zur Gruppe der Geringqualifizierten. Sie haben besonders schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt, sind aber nicht chancenlos. Es gibt wirksame Instrumente, um diese Gruppe zu vermitteln.

Mit der INNOPUNKT-Initiative ‚Nachhaltige Zugangswege für Geringqualifizierte in Beschäftigung‘ wurden Erfahrungen in zweifacher Weise gewonnen. Die Projekte unterstützten Unternehmen, lernförderliche Aktivitäten für Geringqualifizierte zu entwickeln. Daneben integrierten sie arbeitslose Geringqualifizierte in kleine und mittlere Unternehmen. mehr»

Gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg

Europäischer Sozialfonds - Investition in Ihre Zukunft

Zu den Ergebnissen der einzelnen Projekte

Faktor Q - Verein zur Jugendförderung des DGB Landesbezirkes Berlin-Brandenburg e.V.

IMPULS - Landkreis Dahme-Spreewald

Horizonte - Entwicklungsgesellschaft Energiepark Lausitz GmbH

INTEGRA 2010 - Deutsche Angestellten-Akademie GmbH, Institut Brandenburg-Ost

Pfiff - Bildungszentrum Hennigsdorfer INO gGmbH