Innopunkt: Mehr Durchlässigkeit in der Berufsbildung - Berandenburg in Europa 

Ziele der INNOPUNKT-Initiative

Laufzeit der Projekte: 07.09.2009 - 30.09.2012

An welchem Problem setzt die Initiative an?

Viele Beschäftigte haben den Wunsch, ihre individuellen Arbeits- und Karrierechancen durch Aufstiegsqualifizierung zu verbessern. Hierbei führt der Weg sinnvollerweise häufig über Hochschulen. Andererseits bekräftigt auch der Bedarf der Unternehmen an hochqualifizierten Fachkräften die Notwendigkeit, diesen Anteil deutlich zu erhöhen.

Die Anrechnung von Kompetenzen aus der betrieblichen Praxis und die Durchlässigkeit in die Hochschule und innerhalb dieser Bildungsbereiche gestalten sich jedoch noch immer unzureichend. Dies gilt nicht nur für die Anrechnung von Vorqualifikationen und erworbenen Kompetenzen aus der Berufsausbildung, sondern auch für die Erwerbstätigkeit auf ein Studium.

Bund, Länder und Sozialpartner haben sich zum Ziel gesetzt, mit der Einführung des Deutschen Qualifikationsrahmens das deutsche Bildungssystem mit seinen zahlreichen und unterschiedlichen Bildungsgängen und Abschlüssen transparenter zu gestalten und damit Übergänge innerhalb des Systems zu erleichtern.

Ziele des MASF

Mit der INNOPUNKT-Initiative will das Land Brandenburg mehr Akzeptanz für bereits bestehende rechtlich fixierte Gestaltungsmöglichkeiten zur besseren Durchlässigkeit erreichen, gute Beispiele im Land fördern und in den Strukturen nachhaltig implementieren.

Die Initiative richtet sich demnach auf die Realisierung des folgenden zentralen Ziels:

Vorhandene rechtliche Rahmenbedingungen und Spielräume werden für Beschäftigte in Brandenburg zur Verbesserung der Durchlässigkeit in und zwischen der Berufs- und Hochschulbildung genutzt und die Erfahrungen überregional verbreitet.

Die Erreichung des Hauptziels wird durch die folgenden Teilziele angestrebt:

  1. Anrechnungs- und Abstimmungsverfahren an den Übergangs- und Schnittstellen zwischen und innerhalb der verschiedenen Bildungsbereiche sind (weiter-)entwickelt und erprobt.
  2. Die Akzeptanz der aufnehmenden Systeme (Betriebe, Hochschulen) sowie bei Kammern und Fachverbände für nicht traditionelle Zugänge ist erhöht.
  3. Die Möglichkeiten der Durchlässigkeit im beruflichen und akademischen Bildungssystem in Brandenburg sind bei Betrieben, Institutionen, Verbänden, Kammern sowie bei Auszubildenden und Beschäftigten bekannt.
  4. Es gibt erprobte (außer-)betriebliche Unterstützungsangebote zur Erhöhung der Durchlässigkeit durch Information, Beratung und Begleitung.