Junge Frauen in Unternehmen qualifizieren
Zahlreiche Beispiele der INNOPUNKT-Kampagne verdeutlichen, dass qualifizierte junge Frauen aufgrund ihrer fachlichen wie auch ihrer sozialen Kompetenzen maßgeblich dazu beitragen können, dass Brandenburger Unternehmen die aktuellen Herausforderungen des Wettbewerbs bewältigen. Dementsprechend dürfen qualifizierte junge Frauen von Unternehmen nicht nur als arbeitsmarktpolitische Reserve in Zeiten des demographischen Wandels betrachtet werden. Sie sollten vielmehr aufgrund ihrer Kompetenzen in die personalpolitischen Überlegungen von kleinen, mittleren wie auch großen Unternehmen im Land systematischer als bislang einbezogen werden.
Durch passgenaue Qualifizierung können Unternehmen diese Mitarbeiterinnen stärker an sich binden. Mit den erweiterten Qualifikationen können junge Frauen verantwortlichere Aufgaben übernehmen, und es eröffnen sich Aufstiegschancen. Beides trägt dazu bei, dass junge qualifizierte Mitarbeiterinnen sich noch stärker mit den Unternehmen identifizieren.
Auch ein familienfreundliches Arbeitsklima hat für junge qualifizierte Frauen einen sehr hohen Stellenwert. Adäquate Verdienstmöglichkeiten bei entsprechender qualifizierter Tätigkeit sind bei jungen Frauen gefragt, bei jungen Müttern sind familienfreundliche Arbeitsbedingungen mindestens gleichrangig zu nennen. Nach den Erfahrungen der INNOPUNKT-Kampagne sind die Anforderungen an familienfreundliche Arbeitsbedingungen in den meisten Fällen mit einem sehr überschaubaren Aufwand zu bewältigen. Beispielsweise sollten Brandenburger Unternehmen von sich aus auf die Kitas zugehen, um individuelle Angebote auszuhandeln und damit die ohnehin schon gute Betreuungssituation in Brandenburg spezifisch auf ihre Bedarfe hin zu ergänzen.



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