Aktiv für Arbeit
Das Programm „Aktiv für Arbeit“ wendet sich an Langzeitarbeitslose und an die Gruppe der Arbeitslosen, die keine Leistung bezieht, darunter insbesondere Frauen.
Ziele von "Aktiv für Arbeit" sind die Wiederherstellung und der Erhalt der individuellen Beschäftigungsfähigkeit sowie die Erhöhung der Chancen der Teilnehmer/-innen auf Integration in reguläre Beschäftigung oder auf andere Auswege aus der Erwerbslosigkeit.
Dies wird umgesetzt durch die Verbindung von modularen Qualifizierungsinhalten (u. a. Bewerbungstraining, PC-Module, Sprachmodule) mit individueller Beratung und Unterstützung zum beruflichen Wiedereinstieg bis zur Vermittlung in Arbeit.
In den Landkreisen und kreisfreien Städten fördert das Land Brandenburg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds einen Projektträger, der die Programmziele angepasst an die regionalen Bedingungen und in enger Kooperation mit den arbeitsmarktpolitischen Akteuren umsetzt.
Die Projekte begannen im Juli 2005 und wurden zunächst bis 31. Dezember 2010 in den Landkreisen umgesetzt.
Eine Evaluation des Programms im Februar 2007 belegte, dass die angestrebten Wirkungen auf die individuelle Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmer/-innen und damit eine nachhaltige Aktivierung und eine verbesserte Arbeitsmarktintegration der Zielgruppe erreicht werden konnte.
Das Programm wird ab 1. Januar 2011 mit bewährten Trägern fortgesetzt. Einen besonderen Schwerpunkt in dieser Förderperiode stellt die Arbeit mit Perspektivplänen dar. Dadurch soll eine zielgerichtete Integration der Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt ermöglicht werden. Bei der Auswahl der angebotenen Qualifizierungsmodule wird zukünftig stärker darauf geachtet, dass die Teilnehmenden mit der Qualifizierung auf eine mögliche Fachkräftenachfrage vorbereitet werden können.
Interessierte Betroffene wenden sich direkt an die Projektträger oder rufen den Ansprechpartner bei der LASA zur Kontaktvermittlung an.
Die LASA unterstützt die Projektträger bei der Umsetzung durch Beratung und Begleitung und ist mit der Steuerung und Koordinierung des Programms bis hin zur Qualitätssicherung beauftragt.




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