Qualifizierung im Justizvollzug

Kurzbeschreibung

Geltungsdauer: Richtlinie des Ministeriums der Justiz (MdJ) vom 26.02.2009 gilt bis 31.12.2013
(Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds - ESF und des Landes Brandenburg.)

Veröffentlicht: Amtsblatt für Brandenburg

Mit dieser Richtlinie können folgende Qualifizierungsmaßnahmen im Justizvollzug des Landes Brandenburg gefördert werden:

  1. Erstausbildung im Jugendvollzug zur Herstellung von Chancengleichheit inhaftierter junger Gefangener beim Zugang zum Arbeitsmarkt nach Entlassung oder
  2. Berufliche Qualifizierung zur Verbesserung der beruflichen Vermittlungschancen erwachsener Gefangener nach der Haftentlassung oder
  3. Berufliche Förderung durch die Vermittlung von praktischen Fertigkeiten und sozialen Schlüsselqualifikationen zur Herstellung, Erhaltung oder Erweiterung der beruflichen Vermittlungschancen junger Gefangener nach der Haftentlassung.

Der ESF- Interventionshöchstsatz beträgt 75 %. Für die Gesamtfinanzierung einer Maßnahme sind daher nationale Mittel von mindestens 25 % nachzuweisen. Die Antragsteller haben darzulegen, durch welche nationalen Mittel die Gesamtfinanzierung sichergestellt wird.

Der geförderte Stundensatz beträgt für Maßnahmen der beruflichen Qualifizierung und Integration durchschnittlich bis zu 5 EUR und für die Erstausbildung bis zu 6 EUR. Höhere Stundensätze sind in begründeten Ausnahmefällen möglich, wenn die Maßnahme aufgrund ihres Weiterbildungsinhaltes, der Teilnehmerzahl oder anderer besonderer Umstände erhöhte Kosten bedingt.

Text zum Download

Richtlinie 2009 (PDF)

Zum LASA Portal

Unterlagen für die Abrechnung

Statistik für alle Maßnahmen (Excel)

Zur Nachfolgerrichtlinie:

Förderung von "Qualifizierungsmaßnahmen im Justizvollzug"
(Umsetzung bei der ILB)

Info-Telefon: 0331 - 660 22 00