Qualitätsmanagement und Qualitätskriterien für die Bildungs- und Weiterbildungsberatung
LASA-Studie, Nr. 36
Regina Beuck
Dietrich Harke
Susanne Voß
Die rasanten Veränderungen in unserer Gesellschaft stellen immer höhere und komplexere Anforderungen an den Einzelnen. Das Wissen veraltet zunehmend schneller und gleichzeitig nimmt dessen Umfang in allen Bereichen zu. Das Lernen lernen und ständige Weiterbildung sind die entscheidenden Faktoren auf dem Weg in die "lernende Gesellschaft". Dabei sind Effizienz und Qualität notwendige Kriterien der Entwicklung,
Vor diesem Hintergrund nimmt auch der Informations-, Orientierungs- und Beratungsbedarf stetig zu. Bildungs- und Weiterbildungsberatungsstellen sind gefordert, durch Motivierung des Einzelnen, Sensibilisierung der Betriebe für ständige Weiterbildung ihrer Beschäftigten und Unterstützung der Bildungseinrichtungen bei der Konzipierung neuer Lehr- und Lernformen den Weg zum lebenslangen Lernen zu ebnen und zur Entwicklung von regionalen Lernkulturen beizutragen.
Um die Wirksamkeit der Bildungs- und Weiterbildungsberatung herauszustellen, eine langfristige Zufriedenheit der Kunden zu erreichen und den Nutzen im gesellschaftlichen Umfeld zu erhöhen, bedarf es eines Qualitätsmanagements.
Es gibt verschiedene Wege, die Qualität der Beratungsarbeit zu dokumentieren, zu sichern und weiterzuentwickeln. Die Studie skizziert die Qualitätsdiskussion und die Entwicklungsetappen von Qualitätsansätzen in der Bildungs- und Weiterbildungsberatung und veranschaulicht das anhand dreier aktueller Qualitätsansätze verschiedener Beratungsstellen. Als Ergebnis einer überregionalen Diskussion werden ein Qualitätsleitbild und Rahmenkriterien für die Qualität der wichtigsten Aufgabenbereiche von Beratung vorgestellt, die in einer Arbeitsgruppe beim Deutschen Städtetag erarbeitet wurden. Fallbeispiele und eine Checkliste für die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems ergänzen die Studie.




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