BRANDaktuell

Ausgabe Nr. 2/2021 vom 5. Februar 2021

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Inhaltsverzeichnis


Brandenburg und Europa

"Wir haben Europa sozialer gemacht"

Emblem der potugiesischen Ratspräsidentschaft © Grafik: EU

Zum Abschluss der deutschen EU-Ratspräsidentschaft zieht Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, eine positive sozialpolitische Bilanz der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Obwohl sich in der Hauptsache alles um die globale Pandemie drehte, konnten auch einige neue Prioritäten gesetzt werden.

So wurden Saisonarbeitskräfte EU-weit arbeitsrechtlich mehr geschützt, sowie Beschlüsse zu fairen Löhnen und mehr Verantwortung für Menschenrechte in globalen Lieferketten gefasst. Zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit wurde das EU-Programm "Jugendgarantie" ausgeweitet. Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Plattformtätige wurde angestoßen und ein EU-Aktionsplan "Menschenrechte und gute Arbeit" initiiert sowie Grundprinzipen für nationale Mindestsicherungsleistungen in der EU vereinbart.

Deutschland, Portugal und Slowenien haben seit Juli 2020 jeweils für ein halbes Jahr die EU-Ratspräsidentschaft inne und sich als Trio auf EU-Ebene ein gemeinsames Programm gegeben. Im ersten Halbjahr 2021 hat Portugal den Vorsitz und die Slowakei folgt im Juli 2021.

Infos

  • Die Details der Ergebnisse der deutschen EU-Ratspräsidentschaft finden Sie in einer Pressemitteilung auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
  • Die Schwerpunkte des portugiesischen Ratsvorsitzes können Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten der Bundesregierung nachlesen.

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Bildung und Engagement für eine nachhaltige Entwicklung

Praktische Bildungsmaßnahmen gegen Bodenerosion © Foto: Elke Mocker

Ende 2020 tagte der Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung zum Thema "Bildung und Engagement – Bildung als Schlüssel für nachhaltige Entwicklung stärken". Dabei unterstrich der Ausschuss die große Bedeutung des Ziels "Hochwertige Bildung" der Sustainable Development Goals (SDGs) als Motor für die Umsetzung der SDGs und der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie.

Nachhaltigkeit ist ein Querschnittsziel der ESF Plus-Förderung auch in der neuen Förderperiode. So sollen die Menschen besser befähigt werden, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle, nachhaltige Entscheidungen zu treffen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung soll deshalb in allen Bildungsbereichen weiterentwickelt und ausgebaut werden – von der Kita, der Schule, dem Betrieb bis zum Sportverein. Wichtige Akteure sind dabei Länder und Kommunen. Zudem betonte der Ausschuss die wichtige Rolle zivilgesellschaftlichen Engagements für BNE gerade im außerschulischen Bildungsbereich.

Infos
Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Bundesregierung.

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EU erzielt politische Einigung beim Europäischen Sozialfonds+ 2021-2027

EU-Fahne stilisiert im Wind© Grafik: Sylvia Krell

Das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten haben eine politische Einigung über den Vorschlag der Kommission zum Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) erzielt. Der ESF Plus wird ein wichtiges Finanzinstrument zur Umsetzung der Europäischen Säule sozialer Rechte und zur Förderung von Arbeitsplätzen sein.

Der ESF Plus verfügt über ein Gesamtbudget von 88 Mrd. Euro (in Preisen von 2018). Als nächstes muss die Verordnung der EU in Kraft treten, der langfristige EU-Haushalt muss zusammen mit der Initiative NextGenerationEU, einem zeitlich befristeten Instrument für die wirtschaftliche Erholung Europas funktionalisiert werden. Mit der Zuweisung wurde bereits begonnen. Für die Mittel aus NextGenerationEU muss noch der neue Eigenmittelbeschluss von allen Mitgliedstaaten im Einklang mit ihren verfassungsrechtlichen Vorschriften ratifiziert werden.

Infos
Die ausführlichen Details finden Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten der EU-Kommission.

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Erstmals eine Erklärung zum aktiven Altern in der EU

Emblem der vergangenen deutschen Ratspräsidentschaft © Grafik: EU

Die drei EU-Staaten Portugal, Slowenien und Deutschland (Trio) setzen gemeinsame Impulse, damit ältere Menschen zukünftig selbstbestimmter und mit mehr Teilhabemöglichkeiten leben können. Sie unterzeichneten im Dezember 2020 eine Trio-Erklärung zum aktiven Altern.

Diese sieht unter anderem die Initiierung eines regelmäßigen Austauschs aller EU-Staaten zur sozialen Situation älterer Menschen vor. Außerdem enthält sie Maßnahmen, die während der Trio-Präsidentschaft also bis Ende 2021 umgesetzt werden sollen. So wollen sich die drei Staaten dafür einsetzen, dass die Rechte und Bedürfnisse älterer Menschen vor allem unter den Aspekt der zunehmenden Digitalisierung bei allen politischen Entscheidungen berücksichtigt werden.

Unter deutschem EU-Ratsvorsitz wurden Ende 2020 erstmals seit zehn Jahren Ratsschlussfolgerungen verabschiedet, die die Belange älterer Menschen ins Zentrum stellen. Auch im ESF Plus sind ältere Menschen eine wichtige Zielgruppe der Förderung.

Infos
Weitere Details und der Link zur Erklärung und den geplanten Maßnahmen finden Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Dynamik der Weiterbildung durch COVID-19-Pandemie gebremst

Messestand zum Potsdamer Weiterbildungstag 2013 © Foto: Sylvia Krell

Im Januar 2021 hat das Bundeskabinett einen Bericht über die Förderung der beruflichen Weiterbildung und die entsprechenden Ausgaben nach § 447 Abs. 3 SGB III beschlossen. Der Bericht zeige, dass die Weiterbildungsförderung durch die Agenturen für Arbeit und Jobcenter im Jahr 2019 an Dynamik gewonnen hat.

Dies beträfe insbesondere die Weiterbildungsförderung der Beschäftigten, die mit dem Qualifizierungschancengesetz verbessert worden sei. Die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr ist hier mit gut 23 Prozent überdurchschnittlich hoch ausgefallen. Diese Entwicklung wäre im Jahr 2020 infolge der COVID-19-Pandemie nicht in gleicher Weise fortsetzt worden.

Qualifizierung von Fachkräften – die Investition in Menschen – ist das Hauptaktionsfeld des ESF Plus. Das Land Brandenburg hat dafür eine Reihe von Förderprogrammen, die zum Teil noch aus der alten Förderperiode fortgesetzt werden.

Infos

  • Die Details und weiterführende Links zum Qualifizierungschancengesetz finden Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. 
  • Die ESF-Förderprogramme des Landes Brandenburg finden Sie auf den Internetseiten der ILB.

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Neue Angebote des IQ Netzwerks Brandenburg

Logo des IQ Netzwerk Brandenburg © Grafik: Bundesregierung

Viele Menschen mit Migrationshintergrund verfügen über berufliche Bildungsabschlüsse oder andere wertvolle Qualifikationen, die hierzulande oft nicht anerkannt werden. Gleichzeitig werden aber Fachkräfteengpässe in Deutschland immer spürbarer.

Wie können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber insbesondere bei der Suche nach Fachkräften unterstützt werden, wenn es sich um Fachkräfte mit ausländischen Berufsabschlüssen handelt?

Eine effektive und kostenlose Unterstützung bei der Fachkräftesuche bietet das IQ-Netzwerk mit seinen landesweitern Servicestellen.

Lesen Sie mehr in dieser PDF-Datei.

Infos

Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds des Bundes.

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ESF-Projektpraxis: Investitionen in Menschen

Logo der Rubrik © Grafik: Sylvia Krell

In der Folge "ESF-Projektpraxis" werden Projekte, die mit dem ESF unterstützt werden, skizziert. Diesmal finden Sie hier einen Bericht aus der Richtlinie INISEK I mit der Schülerinnen und Schüler Unterstützung bei der beruflichen Orientierung und der Entwicklung sozialer Kompetenzen gegeben werden. Der 2. Beitrag beinhaltet einen Bericht vom schon traditionellen Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW), mit dem mutige Gründerinnen und Gründer der Region eine Starthilfe – monitär und wissensbasiert – für ihre Gründungsideen bekommen können.

Lesen Sie mehr in dieser PDF-Datei.

Gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

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Die ILB jetzt auch auf Twitter

Erkennungsbild des ILB-Twitterkanal © ILB

Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) verbessert aktuell ihr Kommunikationsangebot. Seit dem 15. Januar 2021 erreichen Sie Brandenburgs Förderbank ILB auf Twitter unter @ilb_wirfoerdern.

Vorstandsvorsitzender der Bank Tillmann Stenger: "Hier werden wir über aktuelle Themen rund um wirtschaftliche Förderung und Investitionen im Land Brandenburg berichten, uns als Arbeitgeber präsentieren und unser regionales Engagement vorstellen. Wir laden Sie herzlich ein: Folgen Sie uns gern, um immer auf dem Laufenden zu bleiben. Schreiben Sie, was Ihnen wichtig erscheint. Und kommentieren Sie unsere Tweets, denn wir wollen gern mit Ihnen im Gespräch bleiben".

Infos
Den Link zum Twitter-Kanal finden Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten der ILB.

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Liebe Leserinnen und Leser,

Sylvia Krell © Foto: Kristine Göpel/ILB

dieser ist mein letzter ESF-Newsletter BRANDaktuell und es sind nur noch wenige Tage, bis ich in Rente gehen werde. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich von Ihnen verabschieden, aber nicht ohne mich bei Ihnen für die fast 30-jährige Treue und Unterstützung zu bedanken.

Für viele ist BRANDaktuell als Zeitung – später als Newsletter – ein Begleiter durch die sich ständig verändernde Brandenburger Landschaft der Arbeitsförderung geworden. Mein Dank gilt deshalb den Mitarbeitenden der Träger, Landesbehörden, Ministerien, insbesondere des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie, Institutionen und Forschungseinrichtungen, der WFBB und ILB, die BRANDaktuell mit Rat und Tat stets zur Seite standen. Auch ein Grund dafür, dass sich das BRANDaktuell-Archiv auch etwas wie das "Who is Who" der Brandenburger Arbeitspolitik liest.

Immerhin wuchs die Gemeinschaft der Leserinnen und Leser seit 2002 auf rund 3.300 Abonnements an. Und: Wenn Sie bitte bedenken, dass in der Regel BRANDaktuell von mehr als der Hälfte aller Abonnenten zwei- bis dreimal weitergeleitet wird, dann können Sie überzeugt sein, dass Vieles von dem, was Sie leisten, auch im Land und darüber hinaus bekannt wurde. Nur am Rande: Einige Newsletter gehen sogar bis über die Grenzen Europas hinweg.

Das heißt aber auch: Bleiben Sie am Ball und schreiben Sie weiter an BRANDaktuell! Meine Nachfolgerin, Judith Mahro wird Sie in Sachen Öffentlichkeitsarbeit in der neuen ESF Plus-Förderperiode wie gewohnt weiterhin unterstützen.

Alles Gute!

Sylvia Krell

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Förderservice

Bund: Zukunftsfonds startet mit 10 Mrd. Euro

Mit der Verabschiedung des Bundeshaushalts 2021 in dieser Woche hat der Deutsche Bundestag 10 Mrd. Euro für einen Beteiligungsfonds für Zukunftstechnologien ("Zukunftsfonds") bereitgestellt. Der Zukunftsfonds wird insbesondere Finanzmittel in Start-ups investieren, damit mehr junge, innovative Unternehmen aus Deutschland heraus in die Weltspitze aufsteigen können.

Gemeinsam mit weiteren privaten und öffentlichen Partnern wird der Zukunftsfonds mindestens 30 Mrd. Euro mobilisieren. Der Zukunftsfonds ergänzt vorhandene Start-ups-Förderprogramme der Bundesregierung. Die ersten Module des Zukunftsfonds werden im Frühjahr 2021 ihre Investitionstätigkeit aufnehmen können.

Infos
Weiterführende Informationen finden Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Bund: Förderung der industriellen Bioökonomie gestartet

Mit einer neuen Förderrichtlinie unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Nutzung und den Bau von Demonstrationsanlagen für die industrielle Bioökonomie. Ziel ist es, den Transfer bioökonomischer Produkte und Verfahren in die industrielle Praxis zu unterstützen. Die Bioökonomie gehört zu den sogenannten Game-Changer-Technologien. Sie ermöglicht vollkommen neue Produkte und Produktionsverfahren, die auf der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen, der Substitution von fossilen durch biologische Rohstoffe sowie der Nutzung von Abfällen basieren.

Im Rahmen der neuen Richtlinie geförderte Projekte sollen demonstrieren, dass Produkte und Prozesse, die im Labormaßstab entwickelt wurden, auch in der industriellen Praxis bestehen und skalierbar sind.

Erste Projektskizzen können zum 1. März 2021 eingereicht werden.

Infos
Weitere Informationen und Links finden Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Brandenburg: Das Förderprogramm "Strukturentwicklung Lausitz" ist online

Mit dem Förderprogramm unterstützt die Staatskanzlei des Landes Brandenburg das wirtschaftliche Wachstum im Lausitzer Braunkohlerevier in Brandenburg. Die Mittel können Gebietskörperschaften sowie sonstige öffentliche und private Träger unter bestimmten Bedingungen beantragen.

Mit einem Zuschuss können Projekte der wirtschaftsnahen Infrastruktur, des Verkehrs ohne Bundes-, Landes- und Kommunalstraßen, der öffentlichen Fürsorge, des Städtebaus, der Stadt- und Regionalentwicklung, der Digitalisierung, der Breitband- und Mobilfunkinfrastruktur, der touristischen Infrastruktur, der Infrastrukturen für Forschung, Innovation und Technologietransfer, des Klima- und Umweltschutzes, des Naturschutzes und der Landschaftspflege gefördert werden.

Mit der Administration der Förderung wurde die ILB beauftragt.

Infos
Nähere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der ILB.

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Starthilfe - Förderung durch die Stiftung "Mitarbeit"

Die Stiftung Mitarbeit vergibt seit vielen Jahren Starthilfezuschüsse an lokale Organisationen mit geringen eigenen finanziellen und personellen Ressourcen sowie an neue Initiativen und junge Vereine, die in den Bereichen Soziales, Politik, Kultur, Umwelt und Bildung jenseits von Schule und Beruf tätig sind. Wesentlich dabei ist, dass beispielhaft aufgezeigt wird, wie Zusammenschlüsse von Menschen das Leben in unserer Gesellschaft mitbestimmen und mitgestalten können.

Die Mikro-Förderungen unterstützen die, denen sonst keine oder nur unzureichende Fördermöglichkeiten offen stehen und die keinem finanzstarken Dachverband angeschlossen oder zuordenbar sind. Ein und dieselbe Aktion/Initiative kann in der Regel nur einmal mit einem Betrag von bis zu 500 Euro gefördert werden.

Förderanträge sind formlos zu stellen. Über die Bewilligung entscheidet ein Gremium der Stiftung "Mitarbeit" mehrmals im Jahr.

Antragsfristen für Starthilfeanträge im Jahr 2021:
22. Februar 2021, 31. Mai 2021, 16. August 2021, 02. November 2021.

Infos
Details und Antragsbedingungen finden Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten der Stiftung "Mitarbeit".

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BUND: Erfolgsmodell "Elternbegleitung" - Qualifizierung wird verlängert

Aufgrund der anhaltend großen Nachfrage wurde das ESF-Bundesprogramm "Elternchance II - Familien früh für Bildung gewinnen" um ein weiteres Jahr verlängert - bis Ende 2021! Für die Finanzierung weiterer Qualifizierungskurse stellen das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Europäische Sozialfonds (ESF) zusätzlich bis zu 8 Mio. Euro zur Verfügung.

Interessierte Fachkräfte der Familienbildung und aus Einrichtungen der frühkindlichen Betreuung, Bildung und Erziehung (FBBE) haben damit auch 2021 die Möglichkeit, sich für die Begleitung von Eltern qualifizieren zu lassen.

Infos

Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds des Bundes.

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Bund: Teilhaben trotz Krise – Förderrichtlinie für Sozialeinrichtungen

Die Förderung richtet sich an Einrichtungen der Behindertenhilfe, Sozialkaufhäuser und gemeinnützige Sozialunternehmen. Auch rund 900 Inklusionsbetriebe, in denen Menschen mit Schwerbehinderung arbeiten, litten unter Schließungen und Umsatzausfällen. Viele dieser Unternehmen konnten bisher nur eingeschränkt oder gar nicht von Corona-Hilfen profitieren.

Der Deutsche Bundestag hat daher beschlossen, für die genannten Institutionen 100 Mio. Euro bereitzustellen. Dazu hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales nun eine Förderrichtlinie erlassen und Verwaltungsvereinbarungen mit den Bundesländern getroffen. Seit dem 1. Januar 2021 kann die Hilfe beim Integrationsamt des jeweiligen Bundeslandes für den Zeitraum September 2020 bis März 2021 beantragt werden.

Infos
Die Richtlinie wurde auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales veröffentlicht.

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Bund: Neues Filmförderungsgesetz verabschiedet

Das Bundeskabinett hat den Entwurf zur Änderung des Filmförderungsgesetzes (FFG) verabschiedet. Das FFG regelt die Filmförderung durch die Filmförderungsanstalt (FFA). Der Entwurf sieht pandemiebedingte Anpassungen bei den Fördervoraussetzungen, den Sperrfristen sowie der Mittelverwendung vor.

Außerdem enthält das aktualisierte Gesetz jetzt auch die Verpflichtung, bei der Filmproduktion wirksame Maßnahmen zur Förderung der ökologischen Nachhaltigkeit zu treffen sowie eine Klimabilanz zu erstellen.

Mit der Novelle soll zudem die Geschlechtergerechtigkeit in den FFA-Gremien weiter verbessert und der Aufgabenkatalog der FFA um Vorgaben für faire Arbeitsbedingungen und für die Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderung sowie von Diversität ergänzt werden. Darüber hinaus ist eine Anpassung der Abgabe der Veranstalter von Bezahlfernsehen und der Programmvermarkter aufgrund geänderter Marktverhältnisse vorgesehen.

Infos

  • Weitere Informationen zum Filmförderungsgesetz und zur Filmförderungsanstalt finden Sie auf den Internetseiten der Anstalt.
  • Außerdem finden Sie Informationen in der Pressemitteilung auf den Internetseiten der Bundesregierung. 

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  Veranstaltungstermine

Europäische Tage des Kunsthandwerks (ETAK)

  • Termin: 9. bis 11. April 2021
  • Ort: europaweit
  • Gebühr: keine

Weitere Infos
ETAK – das ist ein langes Wochenende der offenen Kunsthandwerkstätten im Frühjahr zum Zuschauen und Mitmachen. Es geht darum, traditionelles, innovatives und kreatives Handwerk und praktische Kreativwirtschaft einer großen Öffentlichkeit zu zeigen. Die Kultur und Faszination des Handwerks werden unmittelbar erlebbar. Die Details finden Sie auf den Internetseiten der Handwerkskammer Deutschland.

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Digitale Plattformen im Mittelstand. Gemeinsame Wertschöpfung als Chance?

  • Termin: 16. Februar 2021, 15.00 bis 17.00 Uhr
  • Ort: online
  • Gebühr: keine

Weitere Infos
Im Rahmen der Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung werden zwei aktuelle Studien zur Thematik vorgestellt. Die Details der Veranstaltungen finden Sie auf den Internetseiten der Stiftung.

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Was bedeutet die Tesla-Ansiedlung in Grünheide für den Wirtschaftsstandort Brandenburg?

  • Termin: 18. Februar 2021, 18.00 bis 20.00 Uhr
  • Ort: online
  • Gebühr: keine

Weitere Infos
Die Veranstaltung wird vom Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung organisiert. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail: managerkreis@fes.de. Den Zugangslink erhalten Sie vor der Veranstaltung. Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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  Publikationen und Link-Tipps

Bericht: OECD "Bildung auf einen Blick 2020"

Die OECD hat im Bericht "Bildung auf einen Blick 2020" (Education at a Glance 2020) in einem Vergleich die Bildungssysteme von 37 OECD-Staaten sowie neun Partnerstaaten gegenübergestellt. Schwerpunktthema des diesjährigen Berichts ist die berufliche Bildung. Der Bericht stellt den deutschen Berufsbildungssystemen ein gutes Zeugnis aus.

Infos

  • Die detaillierten Informationen zu ausgewählten Ergebnissen des Berichts finden Sie in einem Hintergrundpapier auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
  • Den Bericht finden Sie zum kostenlosen Herunterladen auch auf den Internetseiten des Bundesministeriums.

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Linktipp: Medienkompetenz bei niedriger Lese- und Schreibkompetenz

Digitale und analoge Lern- und Beratungsangebote stehen jetzt für Erwachsene mit Lese- und Schreibschwierigkeiten auf den Internetseiten der Kampagne der AlphaDekade mein-schlüssel-zur-welt.de zur Verfügung. Alle Informationen können über eine Vorlesefunktion angehört werden. Da Erwachsene mit niedrigen Schriftsprachkompetenzen laut LEO-Studie überdurchschnittlich häufig soziale Medien nutzen, informiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung ab sofort auch regelmäßig via Facebook und YouTube über aktuelle Angebote, Alltagshilfen und persönliche Erfolgsgeschichten von Lernenden."

Infos

  • Die gesamten Ergebnisse der LEO-Studie 2018 finden Sie auf den Internetseiten der wbv Media GmbH & Co. KG.
  • Das kostenlose Portal der Volkshochschulen mit vielen interaktiven Übungen finden Sie auf den Internetseiten der Volkshochschulen.
  • Weitere Infos zur Kampagne "Lesen und Schreiben - Mein Schlüssel zur Welt" finden Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

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Bericht: Berufsorientierung digital gestalten

Bei den Angeboten zur Berufsorientierung handelt es sich immer noch vornehmlich um Präsenzangebote. Ein neues Dossier des Berufsorientierungsprogramms (BOP) gibt einen Überblick über Online-Angebote, die bei der Berufsorientierung junger Menschen einsetzbar sind.

Infos
Sie finden die Angebote auf den Internetseiten des Bundesinstituts für Berufsbildung.

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Praxishilfe: Handreichung zu virtuellen Jugendberufsagenturen

Virtuelle Jugendberufsagenturen sind ein weiterer logischer Schritt von Digitalisierung am Übergang Schule-Beruf. Doch was heißt das konkret für die Zielgruppen der Jugendsozialarbeit nach § 13 SGB VIII? Bieten anonyme, niedrigschwellige Ansätze zu den Angeboten der Jugendberufsagenturen eine Chance, einen lebensweltorientierten Zugang zu schwer erreichbaren Jugendlichen zu finden?

Infos
Sie finden die Broschüre der Bundesarbeitsgemeinschaft Örtlich Regionaler Träger der Jugendsozialarbeit (BAG ÖRT) auf den Internetseiten des Bundesinstituts für Berufsbildung.

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Statistik: EU-Jahresbarometer zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie verschärfe "die sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten in den Regionen und Gemeinden der EU". Im Eurostat-Bericht wird daher zu besserer Einbeziehung der Regional- und Kommunalbehörden aufgerufen.

Laut der Analyse sind die von den Auswirkungen der Pandemie "sozial und wirtschaftlich am stärksten betroffenen Regionen" auch diejenigen, die am längsten unter strengen Lockdowns standen.

Infos
Sie finden den Bericht zum kostenlosen Herunterladen auf den Internetseiten der EU.

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Expertise: Vergleichende Analyse nationaler Arbeitslosenversicherungen

Die Kurzexpertise beleuchtet die Frage einer langfristigen institutionellen Konvergenz nationaler Arbeitslosenversicherungen in Europa am Beispiel der Systeme Deutschlands und Frankreichs.

Infos
Sie finden die Kurzexpertise auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

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Analyse: Verdiensterhebung 2019 - Endbericht

Die Verdiensterhebung 2019 wurde als Sondererhebung von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales durchgeführt, um kurzfristig Daten zur Wirkung bzw. zur Erhöhung des Mindestlohns zu gewinnen.

Infos
Sie finden die Analyse auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

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Bericht: Welthunger-Index

Wie steht es um die Hungersituation weltweit? Mit dem Welthunger-Index lässt sich die globale Hungersituation berechnen und bewerten.

Infos
Sie finden den Index auf den Internetseiten der Welthungerhilfe.

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Linktipp: Neue Infoplattform zur Arbeitsmarktsituation von LGBTQI-Personen

Auf dieser Infoplattform des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) finden Sie eine Zusammenstellung wissenschaftlicher Publikationen zur Arbeitsmarktsituation von LGBTQI-Personen in Deutschland und im Ausland.

Infos
Die IAB-Infoplattform finden Sie auf den Internetseiten des IAB.

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Die nächste Ausgabe erscheint am 5. März 2021.

Liebe Leserinnen und Leser,

gerne veröffentlichen wir auch Ihre ESF-Projektdarstellungen. Wenn Sie wollen, dann schreiben Sie uns, wir unterstützen Sie dabei. E-Mail: brandaktuell@ilb.de

Vielen Dank!

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Impressum
Newsletter BRANDaktuell - arbeitsmarktpolitischer Service der
Investitionsbank des Landes Brandenburg
ISSN: 1863-5881
Herausgeber:
ILB Investitionsbank des Landes Brandenburg
Babelsberger Str. 21
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Tel.: 0331 660-1493
Fax: 0331 660-1234
E-Mail: brandaktuell@ilb.de
Kontakt: Judith Mahro

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