BRANDaktuell

Ausgabe Nr. 6/2020 vom 5. Juni 2020

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Inhaltsverzeichnis


Brandenburg und Europa

Säule der sozialen Rechte wird Kompass beim Wiederaufbau

EU-Fahne © Foto: Sylvia Krell

Für die Mitgliedstaaten sollten nach der Korona-Pandemie die Unterstützung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Vorrang haben. Darauf einigten sich EU-Kommissare mit den Ministerinnen und Ministern für Beschäftigung und Soziales und den EU-Sozialpartnern, den Unternehmensverbänden und Gewerkschaften.

Ein schneller Anstieg der Arbeitslosigkeit wurde prognostiziert. Daher werde die Kommission in den kommenden Wochen Vorschläge zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und zur Anpassung der Jugendgarantie vorlegen. Zur Rettung der Arbeitsplätze und der Einkommen der Arbeiterinnen und Arbeiter hatte die Kommission das SURE-Instrument vorgeschlagen, das bis zu 100 Mrd. Euro für Kurzarbeitsprogramme bereitstellen soll. Seit dem 1. Juni 2020 ist es im Einsatz.

Da die Arbeitsplätze nach COVID-19 neue Anforderungen an den Schutz der Gesundheit und Sicherheit der Bürger am Arbeitsplatz stellen, werde die Kommission zusätzlich zu den kürzlich vorgestellten Leitlinien auch eine neue Strategie für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit ausarbeiten.

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Die Hauptelemente des EU-Aufbauplans – neues Instrument "NextGenerationEU"

EU-Parlament © Foto: Mandy Mehlhorn

Bei einer Plenardebatte im Europäischen Parlament hat die Präsidentin von der Leyen die Hauptelemente des Konjunkturprogramms vorgestellt. Besonders erwähnte sie dabei den europäischen Green Deal, die Digitalisierung und strategische Autonomie bei kritischen Arzneien. Für Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit, Ausgewogenheit und Fairness für alle Mitgliedstaaten soll das neue Aufbauinstrument "NextGenerationEU" sorgen. Der Recovery Fund ist Teil des aktualisierten Vorschlags für den mehrjährigen Finanzrahmen (MFR). Der MFR soll in den Jahren 2021-2027 zusätzliche 1,1 Billionen Euro über Kanäle wie den EU-Kohäsionsfonds oder die Gemeinsame Agrarpolitik bieten.

Die Mittel für die Konjunkturbelebung sollen über drei Säulen ausgegeben:

  1. Unterstützung der Mitgliedstaaten beim Wiederaufbau und Resilienz im Einklang mit den europäischen Prioritäten Klimaneutralität und Digitalisierung
  2. Mobilisierung der Wirtschaft mit privaten Investitionen, Stärkung von InvestEU und „NextGenerationEU“ für strategische Investitionen.
  3. Ausbau von Programmen, die sich in der Krise bewährt haben, darunter „rescEU“ oder „Horizont Europa“ und ein neues, spezifisches Gesundheitsprogramm.

Damit der neue MFR und der Recovery Fund ab 1. Januar 2021 einsatzbereit sei, müsste bis zum Sommer eine Einigung über die Hauptmerkmale des Pakets erzielt werden.

Infos
Ausführliche Informationen mit viel Hintergrundmaterial enthält die Pressemitteilung auf den Internetseiten der EU-Kommission.

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Erasmus+ – Neue Aktion während der Corona-Pandemie gefördert

Logo ERASMUS plus © Grafik: EU

Die Europäische Kommission hat ihre Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für die Aktion "Europäische Jugend vereint" 2020 im Rahmen des Programms Erasmus+ veröffentlicht. Mit einem voraussichtlichen Budget von 5 Mio. Euro wird die Initiative europaweite Netzwerke von Jugendorganisationen unterstützen.

In der COVID-19-Pandemie sind viele junge Menschen von ihren Altersgenossen und den normalen täglichen Aktivitäten abgekoppelt und gleichzeitig mit Unsicherheiten bei Berufsaussichten, sozialem Leben und in der Freizeit konfrontiert.

Mit dem Aufruf will die Kommission den Jugendsektor dabei unterstützen, jungen Menschen in dieser Krisenzeit eine Perspektive zu geben.  Die Prioritäten sind aktive Bürgerschaft, Netzwerkbildung, Europäische Werte und Europäische Staatsbürgerschaft, Demokratische Teilhabe und soziale Eingliederung junger Menschen.

Die Frist für die Einreichung von Projekten endet am 28. Juli 2020.

Infos
Weiterführende Links zur Ausschreibung und Kontaktdaten finden Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten der EU-Kommission.

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Anpassung an den Klimawandel: Ihr Beitrag zur EU-Strategie ist gefragt!

Waldrand © Foto: Sylvia Krell

Im Rahmen des Europäischen Green Deals wird die EU-Kommission Anfang 2021 eine neue, ambitioniertere EU-Strategie zur Anpassung an den Klimawandel vorlegen. Dazu hat sie eine Konsultation eröffnet und bittet Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen und Hochschulen sowie nationale, regionale und lokale Behörden ihre Beiträge bis zum 20. August 2020 einzureichen.

Der Kommission ist es wichtig, zur neuen Strategie die Meinungen eines breiten Spektrums von Interessen-Trägern einzuholen, die bei der Politikgestaltung und den erwogenen politischen Optionen berücksichtigt werden.

Mit dieser Konsultation sind alle Sektoren und alle Länder angesprochen, weil die negativen Klimafolgen in allen gesellschaftlichen Ebenen wirken.

Infos
Ausführliche Informationen und den Link zur Teilnahme finden Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten der EU-Kommission.

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Beschlossen: Konjunktur- und Zukunftspaket für 130 Milliarden Euro

Fahrradwerkstatt in einem Sozialunternehmen © Foto: Elke Mocker

Die Regierungskoalition hat sich auf ein umfangreiches Konjunktur- und Zukunftspaket mit einem Volumen von 130 Milliarden Euro verständigt. Es sei das umfassendste Konjunkturprogramm für Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft in der Geschichte Deutschlands, so Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

Kernpunkte sind die Senkung der Mehrwertsteuer sowie Entlastungen für Familien, Wirtschaft und Kommunen. Mit dem Konjunkturpaket sollen aber auch private und öffentliche Investitionen angeschoben und die technologischen Innovationen gefördert werden, um die Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen.

Unterstützung bekommen auch gemeinnützige Organisationen und Einrichtungen, wie zum Beispiel Sozialunternehmen, Einrichtungen der Jugendbildung und gemeinnützige Kinder- und Jugendunterkünfte. Zu deren Sicherung wird ein Programm für Überbrückungshilfen aufgelegt. Außerdem wird es in 2020 und 2021 ein Kredit-Sonderprogramm geben. Dafür wird über die KfW eine Milliarde Euro bereitgestellt.

Infos

  • Die Details des Konjunktur- und Zukunftspakets finden Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und
  • in der Pressemitteilung auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Duale Ausbildung in der Corona-Krise – Maßnahmen zur Stabilisierung vereinbart

Ausbildung von Fachkräften © Foto: LASA-Archiv

Die Spitzen der Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung haben Maßnahmen vereinbart, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die duale Ausbildung abzufedern. Die Partner wollen dafür sorgen, dass Auszubildende trotz der Pandemie-Probleme ihre Ausbildung fortsetzen und ihre Prüfung ablegen können.

Zudem soll auch in den kommenden Ausbildungsjahren für genügend Ausbildungsplätze gesorgt werden, in dem Firmen, die Auszubildende aus Insolvenzbetrieben übernehmen, befristet eine Übernahmeprämie erhalten. Außerdem sollen die Betriebe besser unterstützt werden, um die Vorteile der Verbundausbildung und der Auftragsausbildung stärker nutzen zu können. Hilfe soll es auch für Jugendliche und Betriebe bei der Einführung digitaler Ausbildungsformate geben.

Infos
Die Standpunkte der einzelnen Allianzpartner können Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie nachlesen.

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"Hierda": Auch digitale Arbeit braucht sozialen Austausch

Kabelsalat in einem Servercontainer © Foto: Silvia Krell

Das neue Forschungsprojekt "Hierda" wird im Rahmen des Programms "Zukunft der Arbeit" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Das Programm greift die Herausforderungen auf, die für Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Menschen durch Strukturwandel, Technisierung und zunehmende Globalisierung in der Arbeitswelt entstehen und lädt Unternehmen und Forschungseinrichtungen ein, mit innovativen Forschungsprojekten aktiv die Zukunft unserer Arbeitswelt mitzugestalten.

Ziel des Programms ist es, technologische und soziale Innovationen gleichermaßen voranzubringen. Dazu sollen neue Modelle der Qualifizierung, der Gesundheitsprävention, der Arbeitsgestaltung und -organisation in und mit Unternehmen entwickelt und als Pilotprojekte in die betriebliche Praxis überführt werden. Dabei liegt der Fokus besonders auf branchenübergreifenden und interdisziplinären Projekten.

Infos

  • Die Details des Programm finden Sie auf den Internetseiten des Bundes-ESF.
  • Die Ergebnisse von "Hierda" werden kontinuierlich auf der Projekthomepage veröffentlicht.

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ESF-Projektpraxis: Neues Handbuch, neue Arbeitsweisen, neue Existenzen

Logo der Rubrik Projektpraxis © Grafik: Silvia Krell

In der Folge "ESF-Projektpraxis" wird die Umsetzung der ESF-Förderprogramme des Landes Brandenburg skizziert.

Nachfolgend werden Ihnen die Arbeit und die Ergebnisse aus drei Projekten vorgestellt, die alle aus dem ESF des Landes Brandenburg unterstützt werden.  Zum Beispiel wird im Bericht "Haftvermeidung durch soziale Integration" über ein aktualisiertes Handbuch berichtet, das trägerübergreifende Standards der Beratungs-, Gruppen- und Vermittlungsarbeit beschreibt. Es kann Ihnen Anregungen für Ihre eigene Projektarbeit bieten. 

  • Lesen Sie mehr über das Projekt aus dem Förderprogramm "Haftvermeidung durch soziale Integration" in dieser PDF-Datei.
  • Lesen Sie mehr über das Projekt aus dem Förderprogramm "Förderung sozialer Innovationen" in dieser PDF-Datei.
  • Lesen Sie mehr über das Projekt aus dem Förderprogramm "Förderung von Qualifizierungs- und Coachingmaßnahmen bei Existenzgründungen" in dieser PDF-Datei.

Gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

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Partnerschaftlicher Beteiligungsprozess – Online-Konsultation beginnt

Trotz der bestehenden Unsicherheiten wegen der Corona-Pandemie laufen die Vorbereitungen für die EU-Förderperiode 2021-2027 in vollem Gang. Auch, weil die EU-Strukturförderung in den nächsten Jahren eine wichtige Rolle dabei spielen wird, die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Krise zu bewältigen.

Da es derzeit aufgrund der Schutzmaßnahmen nicht möglich ist, die geplante Workshopreihe zur kommenden Förderperiode durchzuführen, wurden für Sie zwei zusätzliche Möglichkeiten eingerichtet: ein Forum und eine Umfrage. Damit können Sie den partnerschaftlichen Beteiligungsprozess zum Einsatz des ESF+ im Land Brandenburg für die neue Förderperiode 2021-2026 mitgestalten.  Beteiligen Sie sich, Ihr Beitrag ist wichtig!

Infos
Sie finden die Links zur Online-Konsultation, wichtige Dokumente und Informationen zum Durchführungsstand der Workshops auf den Internetseiten des ESF des Landes Brandenburg.

Gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

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Förderservice

Bund: Richtlinie "Gesellschaft der Ideen - Wettbewerb für Soziale Innovationen"

Die Förderung von Sozialen Innovationen ist ein wichtiger Baustein, um gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Die Stärkung von Sozialen Innovationen wird von vielen gesellschaftlichen Gremien gefordert. Deshalb hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung einen Wettbewerb für Soziale Innovationen "Gesellschaft der Ideen" vorgeschlagen.

Die erarbeiteten Konzepte sollen in der darauffolgenden Förderphase erprobt werden (Erprobungsphase). Eine Anschlussförderung ist geplant (Praxisphase).

Die Ideenbeschreibungen können bis spätestens 30. Juni 2020 elektronisch eingereicht werden. Anstelle einer schriftlichen Ideenbeschreibung können auch Videos elektronisch über die eingereicht werden.

Infos

  • Die Details finden Sie in der Bekanntmachung auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
  • Weitere Erläuterungen finden Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

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Bund: Investitionsprogramm "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen"

Aufgrund der aktuellen Situation sollen möglichst schnell Anträge im Bundesprogramm "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" bewilligt werden, die Frauenhäusern und anderen Hilfseinrichtungen zugutekommen. Die Antragsfristen werden daher erweitert. Die nächste Frist endet daher zum 15. September 2020. Informationen werden auf der Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stets aktualisiert.

Das Programm wird in enger Kooperation mit den Ländern durchgeführt, die jeweils eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund abgeschlossen haben. Gefördert werden Maßnahmen zum Aus-, Um- und Neubau sowie zum Erwerb oder der Sanierung von Unterstützungseinrichtungen (zum Beispiel Frauenhäuser, Fachberatungsstellen oder Schutzwohnungen), denen innovative Ansätze zur Unterstützung bei Gewaltbetroffenheit zugrunde liegen.

Profitieren hiervon sollen insbesondere gewaltbetroffene Frauen, für die es bislang bundesweit nicht ausreichend Kapazitäten beziehungsweise keine ausreichende Zahl an spezialisierten Unterstützungsangeboten gibt.

Infos
Weitere Informationen finden Sie in der Bekanntmachung auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Bund: Bundesamt fördert Integrationsprojekte für Zugewanderte

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat die Aufgabe, ergänzend zu den gesetzlichen Integrationsangeboten wie dem Integrationskurs, Integrationsprojekte

  • für Erwachsene und Jugendliche (12 bis 27 Jahre) mit dauerhafter Bleibeperspektive und
  • Neuzugewanderte und
  • bereits länger in Deutschland lebende Zugewanderte mit Bleiberecht

zu fördern.

Zu folgenden Themenschwerpunkten können deshalb Projektanträge im Rahmen der Integrationsprojekte beim BAMF gestellt werden:

  • Projektarbeit als flankierende Maßnahme zum Integrationskurs
  • Teilhabe und Partizipation mit speziellem Fokus auf Mädchen und Frauen
  • Leben in einer vielfältigen und offenen Gesellschaft
  • Offene Themenschwerpunkte

Die Antragsfrist endet zum 30. Juni 2020.

Infos
Zu den Details können Sie sich auf den Internetseiten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge informieren.

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Bund: "land.schafft" – Förderung für kulturelle Freiwilligenprojekte im ländlichen Raum

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e. V. fördert mit dem Programm "land.schafft" kulturelle Freiwilligenprojekte im ländlichen Raum mit bis zu 5.000 Euro je Projekt.

Gefördert werden Projekte von Freiwilligen im Rahmen ihres Freiwilligendienstes in der Einsatzstelle. Wegen der aktuellen Situation können vor allem auch digitale Formate gewählt werden.

Bewerbungsfristen gib es nicht. Jedoch müssen die Projekte spätestens im August 2020 starten.

Infos
Die Details finden Sie auf den Internetseiten der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e. V.

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Bund: Aktion Mensch gibt Soforthilfe für Inklusionsunternehmen

Die Aktion Mensch hat ein neues Hilfspaket für Inklusionsunternehmen ins Leben gerufen.

Zur Sicherung von Arbeitsplätzen in gemeinnützigen Inklusionsunternehmen können ab sofort Zuschüssen in Höhe von insgesamt 8 Mio. Euro bewilligt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung oder die Hotellerie.

Je Unternehmen können bis zum 31. Juli 2020 bis zu 20.000 Euro für Personal-, Honorar- und Sachkosten beantragt werden. Die Laufzeit der Förderung beträgt 6 Monate.

Infos
Informationen und Antragstellung finden Sie auf den Internetseiten von Aktion Mensch.

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Bund: "Kultur mach stark" verlängert – Antrag stellen!

Mit dem Programm "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" trägt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit 2013 zu mehr Bildungsgerechtigkeit in Deutschland bei. Die vergangenen Monate waren auch eine Zeit des Ausprobierens und Lernens.

Eine Erkenntnis ist, dass digitale Angebote in enger Abstimmung mit den Kindern, Jugendlichen und Eltern entwickelt und umgesetzt werden müssen. Aber es wurden auch Ideen für Projekte entwickelt, die neuartige analoge Formen der Zusammenarbeit trotz Distanzgebot ermöglichten.

Auf dem Facebook-Kanal von "Kultur macht stark" finden Sie Hinweise zu interessanten Projektansätzen. Der Förderzeitraum wurde bis 2022 verlängert. "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" ist das größte Programm zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen durch kulturelle Bildung in Deutschland.

Infos
Weitere Informationen und den Link zur Antragstellung finden Sie auf den Internetseiten des Programms. 

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  Veranstaltungstermine

Registrierung für den Einladungsverteiler

Wenn Sie Interesse an beschäftigungspolitischen Veranstaltungen des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg haben und dazu automatisch eingeladen werden wollen, dann registrieren Sie sich bitte auf den Internetseiten der ILB.

Für den Einladungsverteiler, der von den Internetseiten von EU-Survay verschickt wird, können Sie die Sie interessierenden Themen angeben. Für Sie eröffnet sich damit auch die Gelegenheit zur Mitgestaltung arbeitspolitischer Entwicklungen!

Infos
Sie können Ihre Registrierung zu jeder Zeit selbst wieder löschen.

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Aktionstag für Unternehmensnachfolge durch Frauen

  • Termin: 21. Juni 2020
  • Ort: bundesweit
  • Gebühr: keine

Weitere Infos
Informationsmaterial, Mittel zur Öffentlichkeitsarbeit und weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Brandenburger Workshopreihe zur partnerschaftlichen Beteiligung für die ESF+ -Förderperiode 2021-2027

  • Neue Termine:
    18. August 2020 "Bildung"
    27. August 2020 "Beschäftigung"
    03. September 2020 "Soziale Inklusion"
  • Ort: Potsdam
  • Gebühr: keine

Weitere Infos
Die Termine haben sich zum Teil aufgrund der Corona-Pandemie geändert. Bitte schauen Sie deshalb auch immer mal wieder auf die Internetseiten des ESF des Landes Brandenburg.

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Europatag 2020

  • Termin: 15. bis 17. Oktober 2020
  • Ort: bundesweit
  • Gebühr: keine

Weitere Infos
Alle Träger im EU-Programm Erasmus+ sind eingeladen, an diesen drei Tagen auf das Förderprogramm aufmerksam zu machen, Erfolgsgeschichten zu erzählen, Erfahrungen zu teilen und so die Sichtbarkeit von Erasmus+ zu erhöhen und besonders in diesem Jahr das Vertrauen in Erasmus+ und Europa zu stärken.

Die Anmeldung kann auf den Internetseiten der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung vorgenommen werden.

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  Publikationen und Link-Tipps

Studie: Langfristige Folgen von Demografie und Strukturwandel

Zwei Forschungsberichte des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) beleuchten die langfristigen Folgen von Demografie und Strukturwandel für den Arbeitsmarkt. Im 2. Bericht werden auch die bis 2035 reichenden Szenarien detailliert für die einzelnen Bundesländer beschrieben.

Infos

  • Den IAB-Forschungsbericht 1/2020 "Langfristige Folgen von Demografie und Strukturwandel für regionale Arbeitsmärkte" finden Sie als PDF-Datei zum kostenlosen Herunterladen auf den Internetseiten des IAB.
  • Den IAB-Forschungsbericht 2/2020 "Langfristige Folgen von Demografie und Strukturwandel für die Bundesländer" finden Sie als PDF-Datei zum kostenlosen Herunterladen auf den Internetseiten des IAB.

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Arbeitshilfe: "Betriebe für die Ausbildung gewinnen"

Die Arbeitshilfe bietet grundlegende Informationen, um Betriebe für Ausbildung zu motivieren und auf dem Weg in Ausbildung zu begleiten. Praxisbeispiele aus der Projektarbeit zeigen, wie kleine Betriebe unterstützt werden können.

Infos
Die Broschüre kann kostenlos als PDF-Datei von den Internetseiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung heruntergeladen werden.

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Arbeitshilfe: Neue Instrumente für eine erfolgreiche Integration – Good Practice

Geflüchtete in den Arbeitsmarkt zu integrieren, kann eine große Herausforderung sein. Dies betrifft insbesondere weibliche Geflüchtete, da sie oft geringer qualifiziert sind. Hinzu kommt für den Großteil der Frauen die Vereinbarkeit von familiären und beruflichen Pflichten. Wie es trotzdem gehen kann, können Sie hier nachlesen.

Infos
Das Dokument und weitere Arbeitshilfen finden Sie auf den Internetseiten der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

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Ratgeber: Der Europäische Sozialfonds - Förderperiode 2014-2020 aktualisiert

Als Standardwerk beinhaltet die Broschüre alle wichtigen Informationen rund um den ESF in Deutschland in der Förderperiode 2014-2020. Sie gibt einen Überblick über Fördermöglichkeiten, die einzelnen ESF-Förderprogramme, Möglichkeiten der Antragstellung und Finanzierung, ESF-Kontaktstellen, aber auch über die Geschichte des ESF und die Einbettung in die Europäische Beschäftigungspolitik.

Infos
Die aktualisierte ESF-Programmborschüre ist als PDF zum Herunterladen auf den Internetseiten des Bundes-ESF verfügbar oder kann kostenlos bestellt werden. 

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Analyse: Was wissen wir über die Erwerbstätigkeit von Geflüchteten in Deutschland?

Menschen, die zwischen 2013 und 2016 nach Deutschland geflüchtet sind, ist die Integration in den Arbeitsmarkt schneller gelungen, als dies bei früher Geflüchteten der Fall war. Das zeigen die im Bericht 4/2020 des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) veröffentlichten aktuelle Analysen.

Infos
Den Kurzbericht 4/2020 finden Sie zum kostenlosen Herunterladen auf den Internetseiten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

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Analyse: Die fehlende Generation in Ostdeutschland

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung kam in dieser Analyse zu dem Schluss, dass die Überalterung der Bevölkerung auch das Potenzial an Arbeitskräften schrumpfen lässt. Ostdeutschland sei von den Folgen der Überalterung besonders stark betroffen. Hier fehle praktisch eine ganz Generation durch den Mauerfall.

Infos
Den Beitrag können Sie kostenlos als PDF-Datei von den Internetseiten des IAB herunterladen.

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Analyse: Arbeitsmarktdiskriminierung von Zugewanderten

Das Vertrauen, das die Deutschen zu Menschen aus anderen Ländern haben, wirke sich stark auf deren Chancen aus, eine Arbeitsstelle zu finden. Würde der Anteil der Deutschen, die zum Beispiel den polnischen Zugewanderten Vertrauen entgegenbringen, von 21 auf 69 Prozent steigen, dann würde dies die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit dieser Gruppe von sechs auf drei Monate halbieren.

Infos
Sie finden die Analyse auf den Internetseiten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zum kostenlosen Herunterladen.

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Linktipp: Folgen der Corona-Krise für den Arbeitsmarkt

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat Einschätzungen von Forscherinnen und Forschern sowie aktuelle Daten zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt zusammengestellt. Dieses Angebot wird ständig aktualisiert.

Infos
Sie finden das Angebot auf den Internetseiten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

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Studie: Beschäftigung im Umweltschutz 2017

Umweltschutz hat sich zu einem wichtigen Faktor für den deutschen Arbeitsmarkt entwickelt. Mehr als 2,8 Millionen Menschen waren im Jahr 2017 für den Umweltschutz tätig. Der Anteil der Umweltschutzbeschäftigten lag damit bei 6,4 Prozent aller Erwerbstätigen.

Kritisch ist jedoch die Entwicklung der Beschäftigung in der Windenergiebranche, wo es zu deutlichen Beschäftigungsrückgängen kam.

Infos
Den Bericht finden Sie zum kostenlosen Herunterladen auf den Internetseiten des Umweltbundesamtes.

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Linktipp: Digitales Arbeiten für Bildungsträger

In Zeiten von Corona bietet die Plattform der Fachstelle "überaus" des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) für die Arbeit von Bildungsträgern im Übergang Schule-Beruf eine Möglichkeit, die zeit- und ortsunabhängige Zusammenarbeit im Kollegium zu organisieren.

Auf der Plattform steht eine Reihe von digitalen Werkzeugen zur Kommunikation, Kooperation und Vernetzung kostenfrei zu Verfügung.

Infos
Sie finden die Online-Plattform der Fachstelle "Übergänge in Ausbildung und Beruf" (überaus) auf den Internetseiten des Bundesinstituts für Berufsbildung.

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Die nächste Ausgabe erscheint am 2. Juli 2020.

Liebe Leserinnen und Leser,

gerne veröffentlichen wir auch Ihre ESF-Projektdarstellungen. Schreiben Sie uns, wir unterstützen Sie dabei. E-Mail: brandaktuell@ilb.de

Vielen Dank!

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Newsletter BRANDaktuell - arbeitsmarktpolitischer Service der
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ILB Investitionsbank des Landes Brandenburg
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E-Mail: brandaktuell@ilb.de
Kontakt: Sylvia Krell

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