Prisma - Nr. 6/2011

Beruf und Pflege

Wie lassen sie sich vereinbaren?

Szenen zur Vereinbarkeit führte das Unternehmenstheaters ‚SpielPlan‘ auf
Szenen zur Vereinbarkeit führte das Unternehmenstheaters ‚SpielPlan‘ auf

Um mehr Akzeptanz für jene Beschäftigte, die Berufstätigkeit und häusliche Pflege vereinbaren müssen, warb Arbeits- und Sozialminister Günter Baaske auf einer Fachtagung zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege am 3. November 2011 in Potsdam. Minister Baaske appellierte zudem an die Arbeitgeber, sich dem Problem mehr als bisher zu stellen und den Beschäftigten mit Unterstützungs-angeboten den Rücken zu stärken.

Mit besonderer Aufmerksamkeit folgten die Teilnehmenden aus Wirtschaft, Verbänden, Politik und Verwaltung den Ausführungen von Prof. Dr. Dr. Schneider vom Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik der Universität Münster. Dieser stellte anschaulich dar, dass eine mangelnde Vereinbarkeit von Beruf und Pflege, z. B. durch Fehlzeiten und geringere Produktivität, betriebliche Folgekosten in Milliardenhöhe nach sich zöge.

Im Rahmen der INNOPUNKT-Initiative ‚Beruf, Familie, Pflegen - Neue Vereinbarkeitslösungen für Brandenburg‘, die 2010 mit sieben Projekten startete, wurden bisher bereits über 600 Unternehmen sensibilisiert, Multiplikatoren geschult und erste pflegende Beschäftigte beraten. 

Harald Klier, MASF


Ihre Meinung zu unseren Beiträgen in BRANDaktuell interessiert uns. Deshalb würden wir uns freuen, wenn Sie mit uns kommunizieren!
Unsere E-Mail-Adresse: brandaktuell(at)lasa-brandenburg.de

Infos

Auf den Internetseiten der LASA Brandenburg GmbH finden Sie

ESF-Logo Land BrandenburgDie INNOPUNKT-Initiative wird aus Mitteln des ESF und des Landes gefördert.