Akzente - Nach der Instrumentenreform - Nr. 2/2012

Das steht 2012 zur Verfügung

Das Eingliederungsbudget der Regionaldirektion für Brandenburg

Die Eingliederungsbudgets der Jobcenter sind von 2011 bis 2012 gesunken. Den Brandenburger Arbeitsagenturen stehen gut eine Millionen Euro mehr zur Verfügung, als sie im Jahr 2011 ausgegeben haben. Neben den Ausgaben und dem Mittelansatz zeigt die Tabelle auch die Ausgaben für ausgewählte Eingliederungsleistungen.

Die Tabelle bezieht sich auf die Arbeitsagenturen und die Jobcenter in gemeinsamer Trägerschaft von Arbeitsagentur und Kommunen (ARGEn) im Land Brandenburg. Sie zeigt,

Tabelle: Ausgaben, Mittelansatz und Ausgaben für ausgewählte Eingliederungsleistungen
  • wie viel diese im Jahr 2011 für Eingliederungsleistungen ausgegeben haben und
  • wie viel Mittel im Jahr 2012 für Eingliederungsleistungen angesetzt sind.

Ausgaben 2011 - Mittelansatz 2012

Die Zahlen stammen von der Bundesagentur für Arbeit. Dabei ist zu beachten, dass die Bundesagentur für das Jahr 2011 nur die tatsächlichen Ausgaben angibt, nicht aber den ursprünglichen Mittelansatz.

2012 - zwei ARGEn weniger

Nicht enthalten sind Ausgaben und Eingliederungsbudgets der kommunalen Jobcenter. Diese bekommen das Geld direkt vom Bundesarbeitsministerium. Dieser Fakt verzerrt die Vergleichbarkeit im SGB-II-Bereich. Im Jahr 2011 waren die Jobcenter Havelland und Potsdam-Mittelmark gemeinsame Einrichtungen der Bundesagentur und der zuständigen Kommune. Seit diesem Jahr haben jedoch die Kommunen die alleinige Trägerschaft übernommen. D. h., statt auf 13 ARGEn wird das Budget für 2012 auf 11 verteilt. Ohne die Ausgaben dieser beiden Jobcenter lagen die Ausgaben der ARGEn 2011 bei 113,2 Mio. Euro. 2012 stehen den Jobcentern in gemeinsamer Trägerschaft in Brandenburg somit 9,1 Mio. Euro weniger im Vergleich zu den Ausgaben 2011 zur Verfügung.  (jac)

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