Förderticker - Nr. 2/2012
Brandenburg-Fahne

 

+ + + Brandenburg-Förderticker + + +

'Arbeit für Brandenburg'

Anträge über das LASA-Portal

Das Programm ‚Arbeit für Brandenburg‘ des Landes Brandenburg wurde insbesondere für ältere Langzeitarbeitslose konzipiert, um ihnen eine berufliche Perspektive zu eröffnen und sozialer Ausgrenzung entgegenzuwirken. Anträge für 2012 bis 2014 können jetzt über das LASA-Portal gestellt werden. Es werden befristete sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse vor allem im kommunalen Umfeld unterstützt. ‚Arbeit für Brandenburg‘ knüpft an Arbeitsförderinstrumente sowohl des SGB II und des SGB III als auch an Förderprogramme des Bundes (z. B. Bürgerarbeit) an. Antragsberechtigt sind Landkreise und kreisfreie Städte sowie überregional tätige Verbände und Vereine. Regional tätige Projektträger wenden sich bei Interesse an die Kommunalverwaltung.

Infos
Programm 'Arbeit für Brandenburg' auf den Internetseiten der LASA Brandenburg GmbH


Neues Bürgschaftsprogramm

Pilotprojekt für KMU

Seit dem 1. Januar 2012 hat die Bürgschaftsbank Brandenburg GmbH, unterstützt durch das Ministerium der Finanzen, ein neues ‚Landesbürgschaftsprogramm für den Mittelstand‘ gestartet. Dieses ergänzt die bereits bestehenden Bürgschaftsprogramme und ist speziell auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Land Brandenburg ausgerichtet. Mit dem zunächst einjährigen Pilotprojekt können Kredite von bis zu zwei Millionen Euro (bisher bis zu 1,25 Millionen) verbürgt werden. Dabei sichert die Bürgschaftsbank Kredite maximal mit einer Haftungsübernahme in Höhe von 75 Prozent ab. Das Land unterstützt die Bürgschaftsbank mit einer Rückbürgschaft in Höhe von 80 Prozent. Die verbleibenden 25 Prozent des Risikos trägt das Antrag stellende Kreditinstitut.

Infos
Neues Bürgschaftsprogramm auf den Internetseiten der Bürgschaftsbank Brandenburg


Stärkung der Wirtschaft 

Gemeinschaftsaufgabe aktualisiert

Das Land Brandenburg fördert aus dem Programm ‚Gemeinschaftsaufgabe - Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur‘ Investitionsvorhaben der gewerblichen Wirtschaft, wie auch des Tourismusgewerbes. Ziel ist, die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu stärken und Arbeitsplätze zu schaffen oder zu sichern. Förderfähig sind Rationalisierung bzw. Modernisierung von Betriebsstätten in Brandenburg sowie die Übernahme einer stillgelegten oder davon bedrohten Betriebsstätte. Antragsberechtigt sind kleine Unternehmen. Es müssen neue Arbeitsplätze geschaffen oder bestehende gesichert werden. Ein neuer Ausbildungsplatz wird wie zwei Dauerarbeitsplätze gewertet. Anträge und Beratung übernimmt die Investitionsbank des Landes Brandenburg.

Infos
Details zum Programm auf den Internetseiten der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB


Deutschlandfahne

 

+ + + Bundes-Förderticker + + +

Experten in die Schulen

Die Forschungsbörse vermittelt

Die Forschungsbörse, eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im ‚Wissenschaftsjahr 2012 - Zukunftsprojekt Erde‘, vermittelt Wissenschaftler, die ihr Wissen gern auch in Schulen präsentieren. 70 Forscherinnen und Forscher erklärten sich dafür bereit. Auch aus den letzten Wissenschaftsjahren (2010: Energie, 2011: Gesundheit) stehen die Forscher noch zur Verfügung. Das Angebot richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler aller Schultypen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich beteiligen wollen, können sich direkt im Internet bei der Forschungsbörse registrieren. Mit dem Wissenschaftsjahr 2012 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung die gesellschaftliche Debatte über die Ziele, Herausforderungen und Aktionsfelder einer nachhaltigen Entwicklung.

Infos
Internet: www.zukunftsprojekt-erde.de, www.forschungsboerse.de;
Pressemitteilung auf den Internetseiten des Bundesministeriums


EU-Fahne

 

+ + + EU-Förderticker + + +

Für Vielfalt in Europa

Drittstaatenangehörige

Der Europäische Fonds für die Integration - EIF - fördert die Teilnahme von Drittstaatenangehörigen am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben. Jährlich erhalten etwa 2,2 Mio. Drittstaatenangehörige eine Aufenthaltsgenehmigung, um in der EU zu arbeiten und/oder zu studieren. Um ihr Potenzial optimal zu nutzen, muss der Integrationsprozess dynamisch zwischen Zuwanderern und der Aufnahmegesellschaft angepasst werden. Der EIF soll dafür Anreize schaffen. Er ist Teil des Programms ‚Solidarität und Steuerung der Migrationsströme‘ (SOLID), mit dem noch bis 2013 gemeinsame Maßnahmen in der EU gefördert werden. Förderschwerpunkte für 2012 sind u. a.:

  • Integration durch Bildung;
  • Integration durch Teilhabe;
  • Interkultureller Dialog;
  • Interkulturelle Öffnung;
  • Monitoring, Evaluierung, Indikatoren;
  • Kommunikation und Kooperation zwischen den Mitgliedstaaten.

Die Förderung erfolgt in Jahresprojekten. Für 2012 wurde ab März ausgeschrieben, die Frist beträgt acht Wochen.

Infos
Der EIF wird durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verwaltet.

 Seitenanfang