Gut ausgebildet
Brandenburgs Landwirtschaft
Bei der Landwirtschaftszählung 2010 wurden die Leiter der rund 5.600 landwirtschaftlichen Betriebe auch nach ihrer beruflichen Qualifikation befragt. Danach haben fast drei Viertel der Betriebsleiter in Brandenburg (4.000) eine abgeschlossene landwirtschaftliche Berufsausbildung. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiter mitteilte, erlernten 46 Prozent dieser 4.000 Betriebsleiter ihren Beruf an einer Fachhochschule oder Universität. Nur in Mecklenburg-Vorpommern (51 Prozent) und in Sachsen-Anhalt (50 Prozent) ist dieser Anteil noch höher. Bundesweit sind es nur 10 Prozent. Die Ausbildung zum Landwirt im dualen System (Berufsschule kombiniert mit betrieblicher Lehre) absolvierten 25 Prozent der Leiter landwirtschaftlicher Betriebe in Brandenburg nach eigenen Angaben. Eine Fortbildung zum Meister bzw. zum Fachagrarwirt wählten 17 Prozent der Betriebsleiter. Die Möglichkeiten einer beruflichen Fortbildung nahmen zwischen 2009 und 2010 gut 27 Prozent der Brandenburger Landwirte wahr.
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Pressemitteilung auf den Internetseiten des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg
Mindestlohn
Neuer Trend in Deutschland?
Ministerpräsident Matthias Platzeck begrüßt das Umdenken in der CDU in puncto Mindestlohn. Er unterstrich die Forderung, dass Menschen von ihrer Arbeit leben können müssen. Das wäre mit der Vorstellung der CDU von einer Lohnuntergrenze von 7,79 Euro im Westen und 6,89 Euro im Osten aber nur unzureichend möglich. Sein Ziel bliebe, dass niemand in Deutschland, der Vollzeit arbeitet, zum täglichen Leben Zusatzunterstützung vom Amt benötigt. Brandenburgs Landesregierung habe deshalb auch eine Lohnuntergrenze bei der Vergabe öffentlicher Aufträge festgelegt.
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Pressemitteilung auf den Internetseiten der Brandenburger Staatskanzlei
Regionalkonferenzen
Unternehmen macht Schule
In fünf Regionalkonferenzen stellte Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers im vergangenen Monat die Weiterentwicklung der wirtschaftspolitischen Strategie des Landes Brandenburg vor. Außerdem gab es am Tag der Regionalkonferenz auch jeweils eine Schulveranstaltung, bei der für das Unternehmertum bei den Schülerinnen und Schülern geworben wurde. Das Ministerium richtete die Veranstaltungen im Kontext der Auszeichnung Brandenburgs als Europäische Unternehmerregion 2011 aus.
Auf den Regionalkonferenzen tauschten sich lokale und regionale Verantwortliche wie Bürgermeister oder Abgeordnete, Unternehmerinnen und Unternehmer und Vertreter und Vertreterinnen wirtschaftsrelevanter Institutionen sowie Sozialpartner aus. Von der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit aller Akteure würden vor allem auch der Standort und die Region profitieren, so der einheitliche Tenor der Veranstaltungen.
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Pressemitteilung auf den Internetseiten des Brandenburger Wirtschaftsministeriums

- Jugendliche für das Unternehmertum zu begeistern, ist eine Investition in die Zukunft
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