Werkstätten für Menschen mit Behinderungen fordern neues Entgeltsystem

Freitag, 07. Juni 2019 |

Die Vertretung der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen befürchten wirtschaftliche Nachteile durch die geplante Anhebung des Ausbildungsgeldes. Das wurde während einer Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales im Deutschen Bundestag am 3. Juni 2019 deutlich. Zur Diskussion stand ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Anpassung der Berufsausbildungsbeihilfe und des Ausbildungsgeldes.

Durch den Entwurf sollen einerseits die jüngsten Änderungen beim Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) nach- und mitvollzogen werden. Zum anderen sollen die Verfahrensvorschriften vereinfacht werden, um die Harmonisierung mit dem BAföG künftig mit geringerem Verwaltungsaufwand zu erreichen.

Die Anpassung gelte als ein gutes Zeichen der Wertschätzung. Aber die Erhöhung des Ausbildungsgeldes von derzeit 80 Euro auf 117 Euro ab 1. August würde viele Werkstätten finanziell überfordern.

Infos
Die Details finden Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten des Deutschen Bundestages.


Alle Artikel anzeigen aus der .