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Kindeswohlgefährdungen 2018: Jugendämter melden 10 Prozent mehr Fälle

Mittwoch, 20. November 2019 | Kategorie: Berichte/Studien, Jugend, Statistik

Im Jahr 2018 haben die Jugendämter in Deutschland bei rund 50.400 Kindern und Jugendlichen eine Kindeswohlgefährdung festgestellt. Das waren 10 Prozent oder rund 4.700 Fälle mehr als im Vorjahr.  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist dies nicht nur der höchste Anstieg, sondern auch der höchste Stand an Kindeswohlgefährdungen seit Einführung der Statistik im Jahr 2012.

Insgesamt prüften die Jugendämter rund 157 300 Verdachtsfälle im Rahmen einer Gefährdungseinschätzung. Die Jugendämter stuften 2018 rund 24.900 Fälle als „akute“ (eindeutige) Kindeswohlgefährdungen ein, das waren 15 % mehr als 2017. In weiteren rund 25.500 Fällen konnte eine Gefährdung des Kindes nicht sicher ausgeschlossen werden, sodass ein ernsthafter Verdacht blieb.

Infos
Die Details finden Sie auf den Internetseiten des Statistischen Bundesamtes.


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