Trotz Konjunktur – Ungelernte bleiben oft arbeitslos

Die Arbeitslosenquote von Ungelernten ist im letzten Jahr gesunken. Doch das Risiko der Arbeitslosigkeit ist im Vergleich zu Ausgebildeten fünfmal so hoch, hat die Bundesagentur für Arbeit bekanntgegeben. Zwischen den Regionen Deutschlands gibt es enorme Unterschiede.

Nach neuesten Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit hat zwar deren Arbeitslosenquote im Vergleich zu 2016 um 1,3 Prozentpunkte auf 18,7 Prozent abgenommen. Doch die niedrigste Arbeitslosenquote weisen Akademiker auf. Von denen waren nur 2,5 Prozent arbeitslos.

In regionaler Betrachtung zeigen sich enorme Unterschiede vor allem für Ungelernte. Tendenziell gilt: Je höher die allgemeinen Arbeitslosenquoten in einer Region, desto deutlicher zeigen sich auch qualifikationsspezifische Unterschiede. In Regionen mit niedriger Arbeitslosenquote ist die Differenz bei der Arbeitslosigkeit von Menschen mit und ohne Ausbildung kleiner als in Regionen mit hoher Arbeitslosenquote.

Die höchste Quote für Ungelernte Deutschlands verzeichnet der Landkreis Uckermark mit 49,7 Prozent. Die Arbeitslosenquoten für betrieblich bzw. schulisch Ausgebildete und für Akademiker belaufen sich hier auf 10,3 bzw. 2,8 Prozent.

Infos

  • Den Bericht finden Sie auf den Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit als PDF-Datei zum kostenlosen Herunterladen.
  • Weitere Details finden Sie auch in der Pressemitteilung auf den Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit.