FES-Jugendstudie Südosteuropa 2018/19

Donnerstag, 09. Mai 2019 | Kategorie: Berichte/Studien, Chancengleichheit, Jugend

Anfang 2018 wurde von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in zehn Ländern Südosteuropas eine Studie unter rund 10.000 Jugendlichen im Alter von 14 bis 29 Jahren durchgeführt. Gefragt wurde nach deren Erfahrungen, Einstellungen und Wünschen in verschiedenen Lebensbereichen, wie Bildung, Beschäftigung, politische Teilhabe und Migration.

Zentrale Ergebnisse waren: Zwischen 63 Prozent (Bulgarien) und 92 Prozent (Mazedonien) der befragten Jugendlichen äußert sich besorgt über fehlende berufliche Perspektiven. In der gesamten Region sind Jugendliche weiterhin von hoher Arbeitslosigkeit betroffen (zwischen 12 Prozent in Bulgarien und 43 Prozent in Kosovo).

Die negative Wahrnehmung der wirtschaftlichen Lage scheint ausschlaggebend beim Auswanderungswillen Jugendlicher. Zwischen 14 (Montenegro) und 27 Prozent (Albanien) der Befragten äußerten den Wunsch, für mehr als zehn Jahre aus ihren Heimatländern zu emigrieren.

Infos
Weitere Informationen finden Sie auf in dieser Pressemitteilung auf den Internetseiten der FES.


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