IAB-Betriebspanel bescheinigt gute Arbeits- und Lebensbedingungen im Osten

Montag, 19. August 2019 | Kategorie: Benachteiligte, Berichte/Studien, Statistik, Vereinbarkeit

Jährlich führt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) eine bundesweite Arbeitgeberbefragung durch. Für die Daten 2018 wurden insgesamt rund 15.000 Betriebe befragt, darunter etwa 6.000 aus Ostdeutschland.

Die Sonderauswertung für Ostdeutschland durch das Institut für sozialökonomische Strukturanalysen (SÖSTRA) zeigt, dass sich das Beschäftigungswachstum in Ostdeutschland auch im letzten Jahr fortgesetzt hat.

Die Lohnlücke zwischen Ost und West hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht verringert. 2018 betrug der durchschnittliche Bruttolohn eines ostdeutschen Vollbeschäftigten 2790 Euro und lag damit bei 84 Prozent des entsprechenden Lohns im Westen (3340 Euro). Im Jahr 2017 waren es noch 81 Prozent des Westlohns. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse des IAB-Betriebspanels, dass der Anteil von Frauen in Führungspositionen im Osten höher ist als im Westen.

Infos
Den Link zum IAB-Betriebspanel finden Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten des Beauftragten für die neuen Länder.



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