Kinder- und Zwangsarbeit muss stärker bekämpft werden

Donnerstag, 31. Oktober 2019 | Kategorie: Arbeitsmarkt global, CSR, Chancengleichheit, Bürgerschaftliches Engagement

Ein erheblicher Anteil der weltweiten Kinder- und Zwangsarbeit geht in Produkte ein, die über globale Lieferketten auf den Weltmarkt exportiert werden. Das geht aus einem Bericht hervor, den die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in Kooperation mit der OECD, IOM und UNICEF erstellt hat. Darin werden erstmals Daten zum Umfang von Kinder- und Zwangsarbeit in globalen Lieferketten aufbereitet und ausgewertet.

Das zeige, so der Staatssekretär Björn Böhning aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, dass wir als Regierungen in Industrieländern wie Deutschland eine direkte, unmittelbare Verantwortung dafür haben. Weltweit müssen nach ILO-Angaben immer noch 152 Millionen Kinder arbeiten und 25 Millionen Menschen sind Opfer von Zwangsarbeit.

Der Bericht zeigt außerdem, dass der überwiegende Anteil der Kinderarbeit im Vorfeld globaler Lieferketten erbracht wird. Gerade diese "versteckten" Menschenrechtsverletzungen müssten stärker ins Blickfeld gerückt werden, so Böhning.

Infos
Die Details finden Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.


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