BRANDaktuell

Ausgabe Nr. 04/2015 vom 20.02.2015

Unser Inhalt


Brandenburg und Europa

Die EU beschleunigt YEI durch Erhöhung des Vorfinanzierungsvolumens

Junger KFZ-Mechatroniker © Foto: Elke Mocker (LASA)

Zur Aufstockung der ESF-Mittel in Mitgliedstaaten, in denen die Jugendarbeitslosigkeit in einzelnen Regionen über 25  Prozent liegt, wurde 2014 für diese Staaten eine spezielle Beschäftigungsinitiative für junge Menschen (YEI – Youth Employment Initiative) vereinbart.

Um diese Hilfe noch schneller vor Ort zu bringen, hat die Kommission jetzt beschlossen, die Vorfinanzierung von YEI um bis das 30-Fache zu erhöhen. Damit würden bis zu 650.000 junge Menschen in der EU noch in diesem Jahr erreicht werden.

Alle 28 Mitgliedstaaten haben sich zur Umsetzung der 'Jugendgarantie' verpflichtet, d. h. jungen Menschen unter 25 Jahren innerhalb von vier Monaten, nachdem sie die Schule verlassen haben oder arbeitslos geworden sind, eine hochwertige Arbeitsstelle, einen Ausbildungs- oder Praktikumsplatz anzubieten.

Dazu haben die Länder ihre Pläne zur Umsetzung der Jugendgarantie vorgelegt und nehmen gegenwärtig konkrete Maßnahmen in Angriff. Die Kommission verfolgt die Umsetzung der nationalen Jugendgarantie-Programme im Rahmen des Europäischen Semesters.

Infos
Weitere Informationen finden Sie in der ausführlichen Pressemitteilung auf den Internetseiten der EU.

Der ESF ist mit einem Gesamtbudget von etwa 86 Mrd. Euro für den Zeitraum 2014-2020 eine wichtige Finanzierungsquelle für die Umsetzung der Jugendgarantie.

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Startschuss für den Europäischen Unternehmensförderpreis 2015

Zwei Männer bei Straßenbauarbeiten © Foto: Sylvia Krell (LASA)

Der Europäische Unternehmensförderpreis (European Enterprise Promotion Awards) geht in die neunte Runde. 

Prämiert werden innovative und erfolgreiche Projekte, die verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene fördern. Ebenfalls bewerben können sich Initiativen, die kleine und mittlere Unternehmen beim Zugang zu grünen Märkten unterstützen und ihnen helfen, ihre Ressourceneffizienz zu steigern.

Der Europäische Unternehmensförderpreis wird in den 28 Mitgliedstaaten der EU sowie in Island, Norwegen, Serbien und der Türkei ausgelobt. Jedes Jahr bewerben sich rund 350 Projekte für die nationalen Vorentscheide.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat das RKW Kompetenzzentrum beauftragt, den deutschen Vorentscheid zum Europäischen Unternehmensförderpreis durchzuführen. Teilnahmeschluss für die Bewerbung ist der 3. April 2015. Die Sieger des deutschen Vorentscheids werden zur feierlichen Preisverleihung eingeladen. Sie findet im November 2015 in Luxemburg statt.

Infos
Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen sowie das offizielle Anmeldeformular sind auf den Internetseiten des Bundeswirtschaftsministeriums abrufbar.

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Linn Selle ist 'Frau Europas'

Linn Selle und Michael Roth MdB, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt © Foto: EBD/K. Neuhauser

Linn Selle erhielt am 26. Januar 2015 vor 160 Gästen in Berlin die Auszeichnung für ihr ehrenamtliches Europa-Engagement im Jugendverband 'Junge Europäische Föderalisten'.

Die Auszeichnung wurde mit stehenden Ovationen begleitet. Laudator Michael Roth MdB, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, würdigte die 28-Jährige als 'Europäerin der Herzen', die vor allem junge Menschen mithilfe der neuen Medien für Europa mobilisiert und sensibilisiert.

Mit dem 'Preis Frauen Europas' ehrt die Europäische Bewegung Deutschland (EBD) seit 1991 Frauen, die sich ehrenamtlich in besonderer Weise für das Zusammenwachsen Europas einsetzen. Mit der symbolischen Auszeichnung will die EBD bürgerschaftlich aktive Europäerinnen untereinander und mit den Mitgliedsorganisationen vernetzen und ehrenamtliche Strukturen in der Zivilgesellschaft stärken.

Infos
Ausführliche Informationen finden Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten der EBD.

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Rahmenbedingungen für neue Allianz für Aus- und Weiterbildung

Forstarbeiter transportieren Holzstämme zur Weiterverarbeitung © Foto: Monika Fischer (LASA)

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) unterstützt die im Dezember 2014 in Berlin von Bundesregierung, Wirtschaft, Gewerkschaften und Bundesländern unterzeichnete Allianz für Aus- und Weiterbildung.

Unter anderem wollen die Partner der Allianz den Einstieg in die assistierte Ausbildung auf den Weg bringen. Hier sind als erster Schritt für das Ausbildungsjahr 2015/2016 bis zu 10.000 Plätze angestrebt. Die hierfür erforderlichen Mittel werden aus dem Haushalt der Bundesagentur für Arbeit und dem Eingliederungstitel der Jobcenter bereitgestellt.

Das BMAS sichert für die Initiative Bildungsketten auch die Finanzierung der Berufseinstiegsbegleitung für fünf Schuljahre zu. Dafür stehen insgesamt rund eine Milliarde Euro zur Verfügung, jeweils 530 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie aus dem Eingliederungstitel der Bundesagentur für Arbeit. Damit sollen Maßnahmen der Berufseinstiegsbegleitung an 2.550 Schulen mit insgesamt rund 115.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern kofinanziert werden.

Das ESF-Bundesprogramm 'Kofinanzierung der Berufseinstiegsbegleitung' ist das finanzstärkste ESF-Programm, das der Bund in der ESF-Förderperiode 2014-2020 auflegt.

Infos
Ausführliche Informationen können Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales nachlesen.
 
Das Förderprogramm wird aus Mitteln des ESF des Bundes gefördert.

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Projekt 'Eltern-Teil-habe' erhält Integrationspreis des Landes Brandenburg

Diana Golze übergibt die Auszeichnung an Galina Forot von der Diakonie © Foto: Steffen Grünert, MASGF

Brandenburgs Sozialministerin Diana Golze hat am 11. Februar 2015 in Lübben das Projekt 'Eltern-Teil-habe' mit dem Integrationspreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis, der diesmal unter dem Motto 'Chancen für Familien' stand, unterstützt das Projekt des Diakonischen Werks des Kirchenkreises Lübben.

Das Projekt 'Eltern-Teil-habe' startete im September 2011 und wurde für drei Jahre vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert. Es wurde im vergangenen August mit einem großen Abschlussfest beendet.

Ziel des Projektes war die Stärkung der Erziehungskompetenz von Eltern mit Migrationshintergrund. Daran beteiligten sich unter anderem das Netzwerk Gesunde Kinder Dahme-Spreewald, verschiedene Sportvereine und die Stadt Lübben. Angeboten wurden Hilfe bei Behördengängen, Schulungen, Info-Veranstaltungen und Freizeitangebote.

Der Preis wird seit 2008 jährlich vergeben. Es konnten sich Einzelpersonen, Träger, Organisationen, private Initiativen und Vereine, aber auch Kitas, Schulen, Kommunen, Unternehmen und Kammern bewerben. Für den 7. Integrationspreis haben insgesamt 19 Projekte eine Bewerbung eingereicht. Eine Jury wählte den Preisträger aus.

Infos
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.

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Perspektive Arbeitsförderung: Vermittlung, Weiterbildung, Integration

Tagungsunterlagen © Foto: Sylvia Krell (LASA)

Wenn Politik, Wissenschaft und Gewerkschaft zum Thema 'Perspektiven der Arbeitsförderung' zusammen tagen, verspricht das interessante Einblicke in plausible Zusammenhänge des spannungsreichen Feldes 'Zukunft des Arbeitsmarktes'.

Eingeladen zur Tagung unter dem Motto 'Perspektive Arbeitsmarkt' hatten am 27. Januar 2015 das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut in der Hans-Böckler-Stiftung und der Deutsche Gewerkschaftsbund. Sie waren vertreten durch Dr. Karin Schulze Buschoff und Annelie Buntenbach. Im Tagungswerk Jerusalemkirche in Berlin versammelten sich etwa 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Als Podiumsgäste waren eingeladen: Thorben Albrecht, Staatssekretär des Bundesministeriums für Arbeit, Prof. Dr. Gerhard Bosch vom Institut Arbeit und Qualifikation, Prof. Dr. Joachim Möller vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und Dr. Wilhelm Adamy vom DGB-Bundesvorstand.

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'Global denken und lokal handeln'

Logo des EU-Jahres mit dem Schriftzug Unsere Welt, Unsere Würde, Unsere Zukunft © Grafik: EU 2015

Der bundesdeutsche Auftakt zum EU-Jahr fand am 4. Februar 2015 in Berlin statt. Was zum Thema des EU-Jahres im Land Brandenburg erwartet werden kann, erfragte BRANDaktuell von Anne Quart, Staatssekretärin im Europaministerium.

Auf jeden Fall, so versicherte die Staatssekretärin, sollen in Brandenburg die Aktionen zum EU-Jahr verdeutlichen, dass das Land Teil der EU ist und sich dafür verantwortlich zeigt, die Zukunft mit zu gestalten. So erwarte sie, dass die unterschiedlichsten Akteure miteinander ins Gespräch kommen, um den Ansatz 'global denken und lokal handeln' in Brandenburg weiter zu verankern.

Sie wünsche sich, dass die Vorteile der EU sichtbar werden, ohne dabei die kritische Auseinandersetzung mit bestimmten Themen zu scheuen.

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Transnationaler Wissens- und Erfahrungsaustausch - Bilanz in Zahlen

Männer auf einem Baugerüst vor einer EU-Fahne © Foto: EU 2011

Am 31. März 2015 enden die letzten Vorhaben, die aus der seit 2009 laufenden Richtlinie des damaligen Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie (MASF) zur 'Förderung von Projekten zum transnationalen Wissens- und Erfahrungsaustausch' finanziert wurden.

Zweimal im Jahr konnten Brandenburger Akteure sich um eine Förderung aus Mitteln des ESF und des Landes Brandenburg bewerben. Die Anzahl der eingereichten Anträge variierte zwischen drei und 25. In zehn Runden wählte ein Expertengremium aus 154 Anträgen 74 Projekte zur Förderung aus. Insgesamt wurden 12,8 Millionen Euro aus ESF- und Landesmitteln bewilligt.

Ziel der Richtlinie war die Zusammenarbeit von Menschen und Regionen mit Partnern aus anderen europäischen Mitgliedstaaten zur Lösung arbeitspolitischer Probleme im Land Brandenburg zu fördern. Mehr als 180 internationale Kontakte verteilt auf 19 EU-Länder, die Schweiz und Taiwan boten Gelegenheit, voneinander zu lernen.

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Förderservice

Tipp: Vorzeitiger Maßnahmebeginn

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

unter dieser Rubrik, wollen wir Ihnen kleine praktische Tipps zur Verwaltung Ihrer ESF-Projekte geben. Nicht regelmäßig, aber immer mal wieder.


Vorzeitiger Maßnahmebeginn

Das Verwaltungsgericht Potsdam hat am 10. Februar 2015 in einer mündlichen Verhandlung die Ansicht der LASA Brandenburg GmbH zu folgendem Sachverhalt rechtlich gewürdigt und bestätigt. Es ging um die Frage: Wann liegt ein rechtlich begründeter vorzeitiger Maßnahmebeginn vor, der einen Ablehnungsbescheid zur Folge hat?

Der Fall lag so: Ein Antragsteller leistete vor Erlass des Zuwendungsbescheides seine Unterschrift unter einen Schulungsvertrag. Diesen Vertrag sendete er anschließend an den Bildungsanbieter. Dieser leistete seine Unterschrift erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheides. Obwohl bei Erlass des Zuwendungsbescheides also noch kein Vertrag geschlossen wurde, lag trotzdem ein vorzeitiger Maßnahmebeginn vor.

Begründung: Indem das vom Antragsteller unterschriebene Vertragsformular abgeschickt wurde, verließ es den Machtbereich des Antragstellers und eröffnete so die Möglichkeit, dass der Vertrag auch ohne einen Zuwendungsbescheid, also ohne Förderung, hätte zustande kommen können. Das widerspricht dem Subsidiaritätsprinzip von ESF-Förderungen.

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Neu: Förderung von Wissenschaft und Forschung in Brandenburg

Die Richtlinie 'Förderung von Wissenschaft und Forschung' tritt mit Wirkung vom 1. Februar 2015 in Kraft und gilt bis zum 31.12.2020. Mit dem Förderprogramm wird die Erschließung neuer Zielgruppen für ein Studium sowie einen erfolgreichen Studienverlauf bis zur Erlangung eines akademischen Abschlusses unterstützt.

Einen Antrag können alle staatlichen Hochschulen im Land Brandenburg stellen. Es sind drei Antragsrunden geplant. Die 1. Runde endet bereits am 28. Februar 2015. Die Termine für die nächsten beiden Runden liegen noch nicht fest und werden auf den Internetseiten der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) bekannt gegeben.

Förderthemen sind Maßnahmen für beruflich Qualifizierte ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung, Maßnahmen in der Studienabschlussphase und nach Abschluss von Studium oder Promotion, Veranstaltungen und Präsentationen zur Studiengewinnung sowie Kooperationen von Hochschulen mit Unternehmen und Institutionen

Infos
Die Beantragung ist über das ILB-Kundenportal auf den Internetseiten der ILB möglich.

ESF-Logo des Landes BrandenburgDie Richtlinie wird aus Mitteln des ESF und des Landes gefördert.

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Neu: Langzeitarbeitslosigkeit bekämpfen und Familien stärken

Die neue Förderrichtlinie des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie 'Integrationsbegleitung für Langzeitarbeitslose und Familienbedarfsgemeinschaften in Brandenburg' ist in Kraft.

Die Richtlinie wird im Rahmen des ESF-Programms des Landes Brandenburg für die Förderperiode 2014-2020 umgesetzt.

Ab dem 23. Februar können Anträge über das Portal bei der ILB gestellt werden.

Infos
Ausführliche Informationen finden Sie als Kurzinformationen zur Richtlinie sowie im Dokument der gezeichneten Richtlinie.

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'Campus der Generationen PLUS' geht weiter

Das an der Universität Potsdam angesiedelte Projekt Campus der Generationen PLUS wurde jetzt als Maßnahme der Arbeitsförderung der Bundesagentur für Arbeit Berlin-Brandenburg zugelassen und kann damit nahtlos fortgeführt werden.

Es wurde vom Ministerium für Arbeit seit 2009 als Modellprojekt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert, die zum März 2015 endet. Damit gibt es keine Unterbrechung für diese Fördermaßnahme.

Im März startet der nächste sechsmonatige Weiterbildungskurs zum ‚Senior Specialist für Projekt- und Beratungsmanagement‘ für arbeitslose Akademikerinnen und Akademiker ab dem 45. Lebensjahr in Berlin und Brandenburg. Den Teilnehmenden soll ein inhaltlich breiterer Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglicht werden.

Die Teilnahme kann über den Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit finanziert werden. Für den nächsten Weiterbildungskurs, der ab März startet, kann man sich noch anmelden.

Infos
Informationen zum Inhalt und zur Anmeldung finden Sie auf den Internetseiten der UP Transfer – Gesellschaft für Wissens- und Technologietransfer mbH an der Universität Potsdam.

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Veranstaltungstermine

  Veranstaltungstermine

Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen - eine Brücke zwischen Forschung und Wirtschaft

  • Termin: 9. März 2015   
  • Ort: Humboldt Carré, Behrenstraße 42, 10117 Berlin
  • Gebühr: kostenfrei

Weitere Infos

Die Veranstaltung findet im Rahmen der europaweiten Informationskampagne zu den Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (MSC) in Horizont 2020 statt.

Inhaltlicher Schwerpunkt sind die Beteiligungsmöglichkeiten des nicht-akademischen Sektors, insbesondere der kleinen und mittleren Unternehmen, mit dem Ziel, vermehrt privatwirtschaftliche Unternehmen für eine Teilnahme an den MSC-Maßnahmen zu interessieren.

Details und Anmeldekontaktdaten finden Sie auf den Internetseiten der Nationalen Kontaktstelle für kleine und mittlere Unternehmen.

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Europas Wirtschaft - Risse im Fundament?

  • Termin: 16. März 2015, ( ab 17:30 Uhr)
  • Ort: dbb forum berlin, Friedrichstraße 169/170, 10117 Berlin
  • Gebühr: kostenfrei

Weitere Infos
EU-Kommissar Günther Oettinger und Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, werden in ihren Impulsvorträgen auf die aktuelle wirtschaftliche Situation Europas eingehen und mögliche Entwicklungen beleuchten. Die Beiträge werden anschließend diskutiert.

Details und Anmeldekontaktdaten finden Sie auf den Internetseiten der Europa-Union Deutschland.

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Wirtschaftspolitik in Zeiten der Ungleichheit

  • Termin: 19. März 2015 (15:00 bis 20:00 Uhr) / Anmeldeschluss: 6. März
  • Ort: Kirchensaal des Französischen Doms, Eingang Charlottenstraße, 10117 Berlin
  • Gebühr: kostenfrei

Weitere Infos
Die Veranstaltung ist gleichzeitig das 10. Forum des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK). Das IMK ist eine Abteilung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung.

Details und Anmeldekontaktdaten finden Sie auf den Internetseiten der Hans-Böckler-Stiftung.

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Übergang Schule-Beruf – Aktuelle Herausforderungen und Perspektiven

  • Termin: 24. März 2015, (Anmeldeschluss: 19. März)
  • Ort: Oberstufenzentrum I Technik, Jägerallee 23a, 14469 Potsdam
  • Gebühr: kostenfrei

Weitere Infos
Die Tagung richtet sich an Akteure aus dem Bereich der beruflichen Bildung, die sich für einen erfolgreichen Übergang von der Schule in die Ausbildung und in den Beruf engagieren.

Neben diversen Fachbeiträgen besteht die Möglichkeit, das Thema in drei Foren zu vertiefen: Lokale Koordinierung am Übergang Schule-Beruf, Individuelle Unterstützungsleistungen in der Berufsausbildung und Einbindung des zivilgesellschaftlichen Engagements am Übergang Schule-Beruf.

Details und Anmeldekontaktdaten finden Sie auf der Internetseite des Forschungsinstituts Betriebliche Bildung (f-bb) sowie imzugehörigen Tagungsfolder.

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Publikationen und Link-Tipps

  Publikationen und Link-Tipps

Studie: 'Wealth. Having it all and wanting more'

Im Jahr 2016 wird 1 Prozent der Weltbevölkerung mehr als der gesamte Rest besitzen. Diese schockierende Zunahme sozialer Ungleichheit stellte die Entwicklungsorganisation OXFAM in einer Studie fest, die den Prozess der Umverteilung von unten nach oben analysiert. 

Ein weiterer Befund der Studie zeigt außerdem, dass das Vermögen der 80 reichsten Menschen sich zwischen 2009 und 2014 verdoppelt hat und sie genauso viel besitzen, wie die ärmeren 50 Prozent der Weltbevölkerung zusammen.

Infos
Die Studie finden Sie zum kostenlosen Herunterladen als PDF-Datei auf den Internetseiten von OXFAM.

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Depressionsatlas: Immer mehr Erwerbstätige erkranken an Depression

Der Depressionsatlas der Techniker Krankenkasse (TK) veranschaulicht die erschreckenden Zunahme an Depressionserkrankungen unter den Erwerbstätigen. Mitverantwortlich sind oft Stress und zu wenig Freizeit.

Vom Jahr 2000 bis 2013 sind Fehlzeiten aufgrund von Depressionen um fast 70 Prozent gestiegen. Der Anteil der Erwerbspersonen, die Antidepressiva verschrieben bekamen, hat im gleichen Zeitraum um ein Drittel auf sechs Prozent zugenommen.

Besonders schwer betroffen seien psychisch besonders belastete Berufsgruppen. An der Spitze finden sich Beschäftigte in Callcentern.

Infos
Weitere Informationen und den Link zum Atlas mit regionalen Auswertungen finden Sie auf den Internetseiten der TK.

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Studie: Soziale Sicherung im sozialen Sektor unter dem Brennglas

Die Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung nimmt den Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Sozialsektor und ihrer Absicherung im Alter in den Blick.

Diese Perspektive lohnt, denn diese Beschäftigungsverhältnisse sind oft atypisch und damit symptomatisch für weite Bereiche des deutschen Arbeitsmarktes.

Infos
Sie können die Studie auf den Internetseiten der Friedrich-Ebert-Stiftung kostenlos als PDF-Datei herunterladen.

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Fortschrittsbericht: Fachkräftekonzept

Das Kabinett hat im Februar diesen Jahres den Fortschrittsbericht 2014 zum Fachkräftekonzept der Bundesregierung beschlossen. Danach wächst die Nachfrage nach Fachkräften stetig.

Gleichzeitig sinkt das Angebot an Fachkräften infolge des demografischen Wandels. Die Fachkräftesicherung bleibt daher ein Schlüsselthema der deutschen Wirtschaft und eine der größten Herausforderungen für Deutschland insgesamt.

Infos
Mehr Informationen und den Link zur kostenlosen PDF-Datei finden Sie in dieser Pressemitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

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Analyse: An employmentoriented investment strategy for Europe

Das 315-Milliarden-Euro-Investitionspaket der EU könnte nach Einschätzung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zur Jobmaschine für die EU werden. Der Erfolg des Plans hänge aber davon ab, dass er auf eine mittelfristige Beschäftigungsstrategie hinarbeite.

Laut der ILO-Analyse könnten 2,1 Millionen Arbeitsplätze bis Mitte 2018 entstehen. Voraussetzung: Das Vorhaben müsse konsequent umgesetzt werden.

Infos
Die Analyse (englisch) können Sie kostenlos als PDF-Datei auf den Internetseiten der ILO herunterladen.

Einen Bericht zur Analyse finden Sie auf den Internetseiten von euractiv.de.

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Flyer: Schlüsselzahlen Asyl 2014

Der neue Flyer des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BMAF) bietet eine Übersicht über die Entwicklung der Asylantragszahlen, die zugangsstärksten Herkunftsländer und einen Vergleich der Asylzugänge in europäischen Staaten.

Daneben informiert er über die Entscheidungen, Entscheidungsquoten und die Entwicklung der anhängigen Asylverfahren.

Infos
Sie können den Flyer auf den Internetseiten des BMAF als kostenlose PDF-Datei herunterladen.

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Linktipp: Informationen zur Fachkräftesicherung

Umfassende Informationen rund um die Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen liefert das Internetportal des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.

Mit einem gut strukturierten Aufbau und Hinweisen für konkrete Umsetzungsschritte zeigt das Portal, wie sich eine strategisch ausrichtete Personalpolitik gestalten lässt, die den Unternehmenserfolg wirksam unterstützt. Auch der berufliche Wiedereinstieg nach Familienphasen ist dabei ein Aspekt.

Infos
Weitere Details finden Sie auf dem Internetportal des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung.

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Der nächste BRANDaktuell-Newsletter erscheint am 06. März 2015.


Impressum
Newsletter BRANDaktuell - arbeitsmarktpolitischer Service der
Investitionsbank des Landes Brandenburg
ISSN: 1863-5881
Herausgeber:
ILB Investitionsbank des Landes Brandenburg
Babelsberger Str. 21
14473 Potsdam
Tel.: 0331 660-2456
Fax: 0331 660-1234
E-Mail: brandaktuell@ilb.de
Kontakt: Sylvia Krell, Dr. Elke Mocker

Der Newsletter BRANDaktuell wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie aus Mitteln des Landes Brandenburg gefördert.

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