BRANDaktuell

Ausgabe Nr. 05/2015 vom 06.03.2015

Unser Inhalt


Brandenburg und Europa

EU-Experten fordern soziale Dimension für Juncker-Investitionsplan

Plakat mit einem Zitat des US-Präsidenten Eisenhower vom 16. April 1953 über die Folgen von Rüstung: „Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu essen bekommen, an denen, die frieren und keine Kleidung haben. Eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein. Sie verpulvert auch den Schweiß ihrer Arbeiter, den Geist ihrer Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder.“ © Foto: Sylvia Krell (LASA)

Die EU-Kommission erhofft sich eine Rückkehr des Wirtschaftswachstums und der Wettbewerbsfähigkeit durch das 315-Milliarden-Euro-Investitionspaket der EU.

Doch hochrangige Expertengruppen mahnen, dass dem Plan angemessene Sozialinvestitionen fehlen würden. Zum Beispiel fehlen Vereinbarungen für die benachteiligten und unterprivilegierten Bevölkerungsgruppen, aber auch Investitionen für Bildung und Ausbildung. Das Sozialgefüge in den EU-Ländern und der EU sei einem erheblichen Stress ausgesetzt. Für eine Trendumkehr empfiehlt die Gruppe, Humaninvestitionen die gleiche Priorität wie anderen Bereichen einzuräumen.

Jüngsten Daten zufolge sind mehr als ein Drittel der Bevölkerung in Bulgarien, Rumänien, Griechenland, Lettland und Ungarn armutsgefährdet und von sozialer Ausgrenzung bedroht. In der Hälfte der Mitgliedsstaaten lebt eines von drei Kindern in Armut. Auch der Mindestlohn wird die Entwicklung nicht stoppen.

Infos
Ausführliche Informationen und weiterführende Internetadressen finden Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten von EurActiv.de.

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Neuer EU-Fonds für die am stärksten von Armut Betroffenen freigegeben

Obdachloser an einem Brunnen in Rom © Foto: Sylvia Krell (LASA)

Das operationelle Programm für den Zeitraum 2014-2020 zur Nutzung des neuen Europäischen Hilfsfonds wurde gebilligt. Deutschland erhält 78,9 Mio. Euro zur Unterstützung der am stärksten benachteiligten Personen. Die Mittel werden um 13,9 Mio. Euro aus nationalen Mitteln kofinanziert.

In Deutschland soll das Programm besonders den am stärksten benachteiligten EU-Migranten, Einwandererkinder und Obdachlosen oder von Obdachlosigkeit bedrohten Menschen helfen.

Gemeinden oder Einrichtungen der Wohlfahrtspflege können – stets in enger Zusammenarbeit miteinander – Projektanträge stellen. Die Unterstützung umfasst Beratung bei den ersten Schritten auf dem Weg zur (Wieder-)Eingliederung in die Gesellschaft, Gelegenheiten zu sozialen Kontakten und Möglichkeiten der Kinderbetreuung, Begleitung von Personen zu sozialen Einrichtungen oder Verwaltungsbehörden, Informationszentren usw.

Stakeholder wie lokale Organisationen in Städten und Kreisen sowie die Einrichtungen der Wohlfahrtspflege waren in die Ausarbeitung des operationellen Programms eingebunden.

Infos

  • Ausführliche Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten der Deutschen Vertretung der EU
  • und auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

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Armutsentwicklung in Deutschland nimmt an Dynamik zu

Polizist mahnt einen Obdachlosen zur Räumung des Platzes in Berlin © Foto: Sylvia Krell (LASA)

15,5 Prozent betrug die gesamtdeutsche Armutsquote in 2013. Rund 12,5 Millionen Menschen waren damit in diesem Jahr in Deutschland von Einkommensarmut betroffen – ein neuer trauriger Rekordwert in der bundesdeutschen Armutsentwicklung, den der Paritätische Wohlfahrtsverband in seiner Studie feststellt.

Da die Armut trotz wirtschaftlich sehr guter Ergebnisse anstieg, ist das ein erster statistischer Fingerzeig darauf, dass Armut und Ungleichheit in Deutschland politisch mindestens mit verursacht sind. Alarmierend sei auch, dass Arbeitslosenzahlen und Armutsquoten sich im Trend geradezu entgegengesetzt entwickeln.

Besonders die Bundesländer Bremen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern seien betroffen. Lediglich Sachsen-Anhalt verzeichnet einen ganz leichten und Brandenburg einen deutlicheren Rückgang. In Sachsen ist die Armutsquote gleich geblieben. Auf diesem Ergebnis will sich die Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie nicht ausruhen. Sie erklärte in ihrer Pressemitteilung vom 9. Februar 2015: "Die Bekämpfung der Kinderarmut hat für meine Arbeit oberste Priorität. Dieses Ziel ist die Klammer für die Politik meines Ministeriums in den nächsten fünf Jahren."

Infos

  • Den Armutsbericht finden Sie auf den Internetseiten des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes als PDF-Datei zum kostenlosen Herunterladen.
  • Weitere Details zur Armutsentwicklung auch in Europa finden Sie auf den Internetseiten von euractiv.de.

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Projekte für Berufseinstieg für Mütter mit Migrationshintergrund

Logo des Programms zeigt einen Kreis mit verschiedenfarbigen Vierecken rings herum © Grafik: Bundesministerium

Am 9. Februar gab das Bundesministerium für Frauen den Startschuss für das ESF-Bundesprogramm 'Stark im Beruf - Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein'.

Knapp eine Million Mütter mit Migrationshintergrund sind nicht erwerbstätig. Viele wünschen sich aber eine Erwerbstätigkeit. Doch trotz steigender Nachfrage nach Arbeitskräften sind die Hürden beim Erwerbseinstieg zu hoch. Nur 52 Prozent der Mütter mit Migrationshintergrund sind zurzeit erwerbstätig. An der Ausschreibung zum Programm beteiligten sich zwei ausgewählte Brandenburger Träger:

Die Berlin-Brandenburgischen Auslandsgesellschaft e. V. Potsdam (BBAG e. V.) und die Horizont - Sozialwerk für Integration GmbH (Finsterwalde).

BRANDaktuell führte mit Annegret Kofke, BBAG e. V., ein Interview zum Projektstart. 

Lesen Sie mehr dazu in dieser PDF-Datei.

Das Projekt wird aus Mitteln des ESF des Bundes gefördert.

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Wie gute Ideen zu sozialen Innovationen werden

Frauen in einer Gesprächsrunde © Foto: Sylvia Krell

"Wir brauchen mehr soziale Innovationen, um gesellschaftliche Herausforderungen nachhaltig zu lösen." Wer im gemeinnützigen Sektor zu Hause ist, hört das öfter.

Doch wie sollen die Ideen ihre Nachahmer finden?

Es wird viel über soziale Innovationen, neue Ideen für den sozialen Sektor diskutiert, geschrieben und gelehrt. Aber was verstehen wir eigentlich unter dem Begriff 'soziale Innovation' und wann wird eine 'gute Idee' wirklich gut? In den aktuellen Diskussionen greift das Verständnis oft zu kurz. Innovative Lösungen sind mehr als nur 'Neuartigkeit'.

Lesen Sie mehr dazu in dieser PDF-Datei.

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'Weite Wege zur Gerechtigkeit' - 25. Brandenburgische Frauenwoche

Marina Fähnrich (li.) wird von Ulrike Häfner, Sprecherin des Frauenpolitischen Rates, für ihr 25-jähriges Engagement für die Frauenwoche geehrt © Foto: Sylvia Krell (LASA)

Mit dem Auftakt am 28. Februar 2015 in Potsdam begann eine 14-tägige Veranstaltungsreihe den Frauen zur Ehre und der Frauenwoche zum Jubiläum. Etwa 80 an der Zahl, Frauen und auch einige Männer, trafen sich für die Veranstaltung im modernen Vorlesungsgebäude der Potsdamer Uni am Griebnitzsee.

Sie waren gespannt auf das, was das Programm der Auftaktveranstaltung zur 25. Brandenburgischen Frauenwoche versprach – die neue Frauenministerin Brandenburgs, Diana Golze, stellte sich zum ersten Mal in diesem Rahmen vor, eine Laudatio auf die 'Nicht-Selbstverständlichkeit' des 25-jährigen Jubiläums der 'Brandenburgischen Frauenwoche' sollte gehalten werden und auch Neues und Horizonterweiterndes stand auf dem Plan.

Lesen Sie mehr dazu in dieser PDF-Datei.

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13. Zukunftstag für Mädchen und Jungen: Jetzt anmelden!

Foto von der Website © Logo: Land Brandenburg

Am 23. April startet der 13. Zukunftstag für Mädchen und Jungen im Land Brandenburg.  Der Brandenburger Zukunftstag findet parallel zum bundesweiten 'Girls' und Boys 'Day' statt.

Mehr als 200 Betriebe und Einrichtungen haben sich schon angemeldet und bieten bereits über 4.000 Praktikumsplätze an. Über 300 Schülerinnen und Schüler haben sich ihren Platz bereits gesichert. In den nächsten Wochen werden weitere Angebote in das Internet eingestellt. Die Schulen und Unternehmen erhalten umfangreiche Informationsmaterialien.

Der Zukunftstag wird mit 50.000 Euro aus Mitteln des ESF gefördert und in der Landesregierung federführend vom Bildungsministerium betreut. Im vergangenen Jahr nutzten über 5.100 Jugendliche den Aktionstag zur Berufsorientierung, mehr als 430 Betriebe und Einrichtungen beteiligten sich.

Infos

  • Betriebe und Jugendliche können sich auf den Internetseiten des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg zur Teilnahme anmelden.
  • Ausführliche Informationen enthält die Pressemitteilung auf den Internetseiten des MASGF.

Der Zukunftstag wird aus Mitteln des ESF und des Landes Brandenburg gefördert.

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Höhere Geschlechtergerechtigkeit im Arbeitsmarkt gefordert

Zwei Frauen stehen in einer Ausstellung und unterhalten sich zu einem Plakat © Foto: Sylvia Krell (LASA)

Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), erklärt im Interview mit dem Berlin-Institut, warum junge Frauen heute zwar sowohl Karriere als auch Kinder wollen, jedoch beides selten verwirklichen können. Und sie bietet Lösungen an.

So hätte sich nach ihren Untersuchungen an der Einstellung junger Frauen nichts geändert. Doch meist sind das Karrierewege, die es Müttern zwar ermöglichen, Job und Familie zu vereinbaren, sie beruflich aber dauerhaft in eine Sackgasse unterhalb ihres Qualifikationsniveaus führen.

Über die Jahre hat sich inzwischen viel Frustration bei den Frauen aufgebaut. So würden sie heute, so Allmendinger, viel nachdrücklicher als noch 2008 eine Quote sowie weitere Instrumente der Familien-, Tarif-, Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik fordern.

Infos
Das vollständige Interview ist auf den Internetseiten des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung veröffentlicht. 

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Förderservice

Tipp: Programmstammblatt

Das Fehlen des Projektstammblattes kann teuer werden

Träger von Projekten im Land Brandenburg, die ESF gefördert sind, kennen es: das Stammblattverfahren. Mit diesem Verfahren setzt die LASA zwingende Vorgaben der EU um.

Die Träger müssen das Projektstammblatt zu folgenden Terminen an die LASA senden:

  1. zu Beginn der Maßnahme,
  2. zum Maßnahmeverlauf per 31.12. (bei überjährigen Maßnahmen),
  3. zum Ende der Maßnahme.

Wird das Fehlen des Projektstammblattes durch die LASA festgestellt, wird der Träger aufgefordert, die Erfüllung dieser Auflage nachzuholen. Solange wird beispielsweise die Mittelanforderung nicht bedient.

Wenn bei der Verwendungsnachweisprüfung festgestellt wird, dass insbesondere das 'Projektstammblatt zum Ende der Maßnahme' fehlt, wird der Träger zunächst angehört. In der Anhörung wird der Träger auch über die Konsequenzen belehrt, die das Fehlen des Stammblattes nach sich zieht. Denn dann droht ein vollständiger Widerruf des Zuwendungsbescheides.

Infos
Siehe auch BRANDaktuell Nr. 6/2008 auf den Internetseiten des BRANDaktuell-Archivs.

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Darboven IDEE-Förderpreis 2015 sucht innovative Gründungsideen von Frauen

Der Stifter Albert Darboven, Inhaber eines Hamburger Kaffeeunternehmens, will mit seinem Engagement das unternehmerische Potential von Frauen fördern und zukunftssichere Arbeitsplätze in Deutschland schaffen.

Die Kriterien für die Vergabe des Förderpreises sind der Innovationsgrad der Geschäftsidee, das tragfähige Business-Konzept, das persönliche Engagement der Gründerin und die Anzahl der geschaffenen bzw. zu erwartenden neuen Arbeitsplätze.

Angesprochen sind vor allem Gründerinnen aus dem sozialen Bereich sowie Gründerinnen mit einem Migrationshintergrund. Die Ausschreibung erfolgt alle zwei Jahre. Teilnahmeberechtigt sind Existenzgründerinnen und Unternehmerinnen, die nicht länger als drei Jahre selbständig sind. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2015.

Infos
Ausführliche Informationen wie auch die Bewerbungsunterlagen sind auf den Internetseiten der J.J.Darboven GmbH & Co. KG einzusehen.

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Bio-Gründer Wettbewerb sucht revolutionäre Ideen

Der Bio-Gründer Wettbewerb des Kompetenzzentrums Bio-Security bietet innovativen Ideen den Raum für Entwicklung. Jährlich veranstaltet das Kompetenzzentrum Bio-Security einen Wettbewerb für junge, innovative Existenzgründer und Jungunternehmer.

Auch in diesem Jahr werden ab dem 1. März wieder Ideen aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft, der Biotechnologie und Biochemie gesucht. Neben Geld- und Sachpreisen erhalten die Teilnehmer das Feedback der Fachgutachter und die Begleitung durch das Team von Bio-Security für ihre Bewerbung.

Anmeldeschluss ist der 30. Juni 2015. Die Preisverleihung findet am 17. September 2015 statt.

Infos
Weitere Informationen und die Antragsbedingungen finden Sie auf den Internetseiten Bio-Security.

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Von der Idee zur Marktreife: Förderung für kleine und mittlere Unternehmen

Über 275 kleine und mittlere Unternehmen in Europa erhalten insgesamt 117 Mio. Euro, um ihren innovativen Ideen den Weg aus der Forschung hin zum Markt zu bereiten. Das ist das Ergebnis der Ausschreibung der neuen KMU-Förderung aus dem neuen EU-Forschungs-und Innovationsprogramm Horizont 2020.

Außerdem stellt die EU-Kommission 200 Mio. Euro für das Programm der Pilotphase 'Fast Track to Innovation' bereit. um KMU die Teilnahme an Horizont 2020 zu erleichtern und ihnen zu helfen, ihre innovativen Ideen schnell auf den Markt zu bringen.

Die Firmen können ihre Projektvorschläge am 29. April 2015., 1. September 2015 und 1. Dezember 2015 einreichen.

Infos
Weitere Informationen, das Unternehmensverzeichnis und Internetadressen finden Sie in dieser Pressemitteilung auf den Internetseiten der deutschen Vertretung der EU-Kommission.

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Veranstaltungstermine

  Veranstaltungstermine

Woche der Ausbildung

  • Termin: 16. bis 20. März 2015
  • Ort: Land Brandenburg
  • Gebühr: kostenfrei

Weitere Infos
In der Woche finden landesweit zum Thema Ausbildung unterschiedlichste Veranstaltungen statt. Diese werden von den fünf Brandenburger Arbeitsagenturbezirken (Cottbus, Eberswalde, Frankfurt (Oder), Potsdam und Neuruppin) in eigener Zuständigkeit organisiert.

In der Veranstaltungsdatenbank der Bundesagentur kann gezielt nach Veranstaltungen vor Ort recherchiert werden.

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Europäische Jugendarbeitslosigkeit: Wie kommen wir aus der Krise?

  • Termin: 19. März 2015 (18:00) Uhr
  • Ort: Schwarzkopf-Stiftung (Konferenzraum) Sophienstr. 28/29, 10178 Berlin
  • Gebühr: kostenfrei

Weitere Infos
Auf der Veranstaltung werden zusammen mit Frank-Jürgen Weise, Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit, folgende Fragen diskutiert: Was sind die Gründe für die erschreckend hohe Jugendarbeitslosigkeit in vielen europäischen Staaten? Wie können die bestehenden strukturellen Probleme behoben werden?

Weitere Details finden Sie auf den Internetseiten der Schwarzkopf-Stiftung.

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15. nexxt-day Berlin

  • Termin: 23. März 2015 (15 Uhr bis 19 Uhr)
  • Ort: IHK Berlin, Invalidenstr. 48, 10115 Berlin
  • Gebühr: kostenfrei

Weitere Infos
Die Veranstaltung befasst sich inhaltlich mit dem Thema Unternehmensnachfolge.

Weitere Details finden Sie auf den Internetseiten der IHK Berlin.

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Berliner Fachtag 'Jugend beteiligen. International'

  • Termin: 25. März 2015
  • Ort: Centre Francais de Berlin, Müllerstraße 74, 13349 Berlin
  • Gebühr: kostenfrei

Weitere Infos
In der Veranstaltung wird über Förderwerke und –programme, wie das Deutsch-Französische Jugendwerk, Erasmus+ / Jugend in Aktion und das Deutsch-polnische Jugendwerk informiert. Außerdem werden lokale und internationale Praxisbeispiele vorgestellt.

Weitere Details finden Sie auf den Internetseiten der Europaberatung Berlin.

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Publikationen und Link-Tipps

  Publikationen und Link-Tipps

Evaluierung: 'Strukturierter Dialog' zwischen Jugend und Politik

Im Mittelpunkt der Evaluierung (2010-2013) stand die Frage, auf welche Weise der 'Strukturierte Dialog' in Projekten bislang umgesetzt wurde und welche Schlussfolgerungen sich aus Sicht von Beteiligten für die nächste Phase der Umsetzung (2014-2016) ableiten lassen.

Die Autorinnen Eva Feldmann-Wojtachnia und Barbara Tham von der Ludwig Maximilians Universität München ziehen eine positive Bilanz. Vor allem die Umsetzung im Rahmen von Projekten des Förderprogramms JUGEND IN AKTION, wurde von den Betroffenen als zielführend bewertet. Der überwiegende Teil der Jugendlichen findet die Projekte des 'Strukturierten Dialogs' gut bis sehr gut.

Infos
Das Dokument 'Resonanz und Wirkung des Strukturierten Dialogs' können Sie auf den Internetseiten von JUGEND für Europa, Nationale Agentur Erasmus+ JUGEND IN AKTION als kostenlose PDF-Datei herunterladen.

Eine Zusammenfassung finden Sie ebenfalls dort.

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Bericht: 5. Nationaler Bildungsbericht 2014

Mit dem Bericht 'Bildung in Deutschland 2014' legt eine unabhängige Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zum fünften Mal eine umfassende und empirisch fundierte Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens vor.

Laut dem 5. Nationalen Bildungsbericht zeigen sich erste Erfolge. So gehe z. B. die Zahl der Schulabbrecher stetig zurück, die Anzahl von Schülern mit höheren Schulabschlüssen steige und die Zahl der Studienanfänger nehme zu.

Das erste Mal ist in dem Bericht außerdem zum Thema Inklusion und Menschen mit Behinderung Datenmaterial zusammengetragen worden.

Infos
Das Dokument finden Sie auf den Internetseiten des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung.

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Linktipp: Gesetzliche Neuregelungen seit 1998 in der Sozialpolitik

Auf der Internetseite wird ein Überblick über alle relevanten sozialpolitischen Gesetzesänderungen der vergangenen Jahre gegeben. Die Regelungsinhalte und -veränderungen werden im Detail dargestellt.

Zugleich wird über Links auf die Gesetzesentwürfe, den Gesetzgebungsablauf (insbesondere auf die schriftlichen Stellungnahmen im Rahmen von Bundestagsanhörungen) und den Gesetzestext verwiesen.

Infos
Den Link zur Sammlung finden Sie auf den Internetseiten der Universität Duisburg-Essen, Institut Arbeit und Qualifikation.

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Dokumentation: Konsum im Wandel - 'Upcycling', 'Repair-Cafés' und 'Urban Gardening'

Aus ökologischer Sicht ist das heutige Konsumverhalten nicht tragbar. Doch es gibt Alternativen: Dinge werden wieder wertgeschätzt, werden länger genutzt und auf Überflüssiges wird verzichtet.

Das aktuelle Themenheft der VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. stellt einige dieser Konsumtrends zur Nachahmung vor.

Infos
Das neue Themenheft 'Konsum im Wandel' hat Adressen zu Plattformen und Blogs zusammengetragen.

Es kann für 3,55 Euro (inkl. Versand) auf den Internetseiten der VERBRAUCHER INITIATIVE e. V bestellt bzw. für 2,05 Euro heruntergeladen werden.

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Kurzbericht: Betriebliche Ausbildung von Geduldeten

Vor dem Hintergrund der Diskussion um fehlende Fachkräfte hat Deutschland seit 2009 den Zugang zum Ausbildungsmarkt für junge, geduldete Migranten erleichtert.

Die Umsetzung dieser geänderten politischen Vorgaben hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Fallstudien untersucht und dabei festgestellt, dass es vor Ort deutliche Unterschiede gibt.

Infos
Sie finden den IAB-Kurzbericht 1/2015 auf den Internetseiten des IAB.

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Studien: Mittelstand im Wandel und Mittelstand zwischen Fakten und Gefühl

Die Studien des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn untersuchen, was 'Mittelstand' aus Sicht der Wirtschaft ausmacht.

Sie belegen die breite Aufstellung und hohe Dynamik der mittelständischen Wirtschaft vom Solo-Selbstständigen über internetbasierte Start-ups bis hin zu klassischen - auch mittlerweile großen - Familienunternehmen.  

Infos
Die Studien 'Mittelstand im Wandel' und 'Mittelstand zwischen Fakten und Gefühl' können auf den Internetseiten des Instituts für Mittelstandsforschung als kostenlose PDF-Dateien heruntergeladen werden.  

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Linktipp: Infos für Start-ups aus Hochschulen

Der aktualisierte Webauftritt von EXIST–Existenzgründungen aus der Wissenschaft hat ein neues Design und eine noch bessere Nutzerführung erhalten.

Das Online-Angebot informiert Start-ups aus Hochschulen nicht nur über das Förderprogramm EXIST–Existenzgründungen aus der Wissenschaft. Es bietet darüber hinaus spezielle Informationen für innovative Start-ups an und lotst gründungsinteressierte Studierende, Absolventen und Wissenschaftler zur Gründungsberatung an den Hochschulen.

Infos
Sie finden die Website auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft.

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Indikatorenbericht: Wenig Fortschritte bei biologischer Vielfalt

Der Indikatorenbericht 2014 zur Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt zieht Bilanz, wie es um die Erhaltung der biologischen Vielfalt bestellt ist.

Hierfür stellt er wichtige Entwicklungstrends für Deutschland dar und bilanziert, wo Deutschland in Hinblick auf das Ziel steht, den Verlust an biologischer Vielfalt zu stoppen.

Für das Jahr 2014 wird eine unbefriedigende Bilanz gezogen. So seien laut dem Bericht 11 von 19 Indikatoren noch weit oder sogar sehr weit von der Zielerreichung entfernt. Das beträffe besonders die Bereiche Ökologischer Gewässerzustand, Flächeninanspruchnahme und Stickstoffüberschüsse in der Landwirtschaft.

Infos
Sie finden den Indikatorenbericht auf den Internetseiten des Bundesumweltamtes zusammen mit weiterführenden Informationen.

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Linktipp: Erasmus+ Strategische Partnerschaften

Die Antragsformulare für das Programm Erasmus+ Strategische Partnerschaften gibt es jetzt auch auf Deutsch.

Wenn Sie also eine Strategische Partnerschaft in der Berufsbildung oder in der Erwachsenenbildung planen werden Sie im Dokumentencenter fündig.

Wir informierten Sie bereits, dass die Antragsfrist am 31. März 2015 um 12 Uhr endet.

Infos
Die Dokumente finden Sie auf den Internetseiten der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung.

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Der nächste BRANDaktuell-Newsletter erscheint am 20. März 2015.


Impressum
Newsletter BRANDaktuell - arbeitsmarktpolitischer Service der
Investitionsbank des Landes Brandenburg
ISSN: 1863-5881
Herausgeber:
ILB Investitionsbank des Landes Brandenburg
Babelsberger Str. 21
14473 Potsdam
Tel.: 0331 660-2456
Fax: 0331 660-1234
E-Mail: brandaktuell@ilb.de
Kontakt: Sylvia Krell, Dr. Elke Mocker

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