BRANDaktuell

Ausgabe Nr. 06/2013 vom 22.03.2013

Unser Inhalt


Brandenburg und Europa

"Ich will Chancengerechtigkeit für Frauen durchsetzen"

Sabine Hübner, Landesgleichstellungsbeauftragte

Am 11. März endete die 23. Brandenburgische Frauenwoche. Sabine Hübner, die seit Januar 2013 das Amt der Landesgleichstellungsbeauftragten übernommen hat, zieht in einem Interview erste Bilanz.

Außerdem beantwortet sie Fragen zu Schwerpunkten und Zielen ihrer inhaltlichen Arbeit, bei der die Umsetzung des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms für Brandenburg 2011-2014 im Mittelpunkt steht.
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"rückenwind" für Führungskräfte in der Sozialwirtschaft

"rückenwind" - Nachwuchskräfte bei der feierlichen Zertifikatübergabe © Foto: Projekt „Menschen entwickeln - Netzwerke stärken - Versorgung sichern“ (Verein Oberlinhaus)

Das Programm "rückenwind - Für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft" ist ein Programm der Bundesregierung, mit dem diese auf Herausforderungen der Fachkräfteproblematik und der demografischen Entwicklung reagiert, die insbesondere die Sozialwirtschaft in Deutschland aktuell betrifft.

Die diakonischen Unternehmen Oberlinhaus Potsdam, Diakoniewerk Halle, Pfeiffersche Stiftungen Magdeburg und Samariteranstalten Fürstenwalde haben gemeinsam versucht, für dieses Problem eine Lösung zu finden. Aus dem ESF-geförderten Projekt "Menschen entwickeln - Netzwerke stärken - Versorgung sichern" können auch andere lernen, so die Projektleiterin, die hier ihre Projektarbeit vorstellt.
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ESF-Logo BundDas Projekt wird aus Mitteln des ESF des Bundes gefördert.

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Erfolgreich kooperieren im CJD Prignitz

Grit Strietzbaum (Mitarbeiterin Haftvermeidung durch soziale Integration), Sven Steller (Klient) und Berthold Ilchmann (Projekt Gastrobus im CJD Prignitz) © Foto: CJD Prignitz

Im Jahre 2001 startete das Projekt „Haftvermeidung durch soziale Integration - HSI“ auf Initiative des Ministeriums der Justiz des Landes Brandenburg. Jugendliche und ältere kriminell Gefährdete und Straffällige sowie Haftentlassene wie auch säumige Geldstrafenschuldner werden von den Netzwerkpartnern des Christlichen Jugenddorfes Prignitz im Projekt HSI betreut.

Im Fall von Sven Steller (Foto: Bildmitte) übernahm das HSI-Team die Organisation und Überwachung seines Weges aus den Krisen und bündelte erfolgreich viele Aktivitäten und Partner zu seinem Wohle. Sein Beispiel steht exemplarisch für den Erfolg des Projekts HSI, denn ähnliche Erfolge kann das Team auch bei anderen ihm anvertrauten Mitmenschen verbuchen.

Infos
Lesen Sie dazu die Pressemitteilung auf den Internetseiten des Christlichen Jugenddorfes (CJD) Prignitz. 

ESF-Logo Land BrandenburgDas Projekt wird aus Mitteln des ESF und des Landes gefördert.

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Die Schweizer "Jobfactory" produziert für Arbeitsplätze für junge Erwachsene

Junge Männer verschönern mit Graffiti im Auftrag der Stadt eine Strom-Versorgungsstation im Wohngebiet.

Die Job Factory Basel AG ist ein Unternehmen, das in elf eigenen Geschäftsfeldern eine vielfältige Palette an Produkten und Dienstleistungen anbietet. Kunden erhalten qualitativ hochwertige Waren und Services sowie kompetente Beratung.

Mit dem erwirtschafteten Geld bietet Jobfactory jungen Erwachsenen ohne Arbeit und ohne Ausbildung 120 Arbeitsstellen in Form eines Berufspraktikums an. Damit wird Jugendlichen ein direkter Berufseinstieg im ersten Arbeitsmarkt ermöglicht und gezielt deren Chancen auf einen erfolgreichen beruflichen Weg gestärkt.
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Neue Arbeit - neue Kultur gegen Jugendarbeitslosigkeit in Österreich

Titel der Studie: Neue Arbeit - neue Kultur

Der Beschäftigungspakt Vorarlberg (Österreich) hat eine Studie veröffentlicht, die die Aufgabe hatte, weltweit nach langfristigen, sozial nützlichen und sinnstiftenden Beschäftigungsformen für bildungs- und arbeitsmarktferne Jugendliche zu suchen.

In der Studie wird beispielsweise das Konzept des Social Business vorgestellt, das auf marktwirtschaftlichen Prinzipien basiert. Der Unternehmenszweck allerdings ist nicht die Erzielung von Gewinnen für die Eigentümer, sondern die Rückbindung des ökonomischen Gewinns in den Betrieb für soziale Zwecke.
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Sozialwirtschaft - eine Wirtschaftsform mit innovativem Potenzial

Sozialwirtschaft - Kiezwerkstatt für Fahrräder

Das Format Peer Review ermöglicht es, wichtige Erfahrungen auszutauschen, die von allgemeiner Relevanz sind. Ende 2012 fand in Paris eine Peer Review zur Sozialwirtschaft statt. Dieses Thema rückte in letzter Zeit stärker in den Blickpunkt, denn 2011 startete die EU die Initiative für das Soziale Unternehmertum und 2012 riefen die Vereinten Nationen das Internationale Jahr der Genossenschaften aus.

Soziale Unternehmen bewiesen sich als besonders krisenresistent und leisten einen innovativen und nachhaltigen Beitrag zu Beschäftigung, sozialer Eingliederung und Armutsbekämpfung. Auch der Europäische Sozialfonds (ESF) soll in der nächsten Förderperiode (2014-2020) unter anderem die Sozialwirtschaft im Rahmen der Investitionspriorität zur sozialen Eingliederung und Bekämpfung der Armut unterstützen.

Infos
Welche Erkenntnisse in den Peer-Review-Seminaren noch gewonnen wurden und welche Tendenzen und Trends sich ablesen lassen, lesen Sie in dem Beitrag von Ulrike Hiebl und Monika Natter von der ÖSB Consulting GmbH hier als PDF-Datei.

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Förderservice

"Gute Arbeit" - Engagierte Arbeitgeber gesucht

"Hier arbeite ich gern - das ist mein Wunsch-Arbeitgeber der Zukunft." Unter dieser Leitidee zeichnet CSR Jobs die engagiertesten Arbeitgeber der Zukunft in Deutschland aus. "Viele Arbeitgeber haben verstanden, dass eine nachhaltige Personalpolitik entscheidend zum Unternehmenserfolg beiträgt“, so Tina Teucher, Chefredakteurin der Zeitschrift "forum".

Ausgeschrieben wird der Preis von CSR Jobs - ein Internetportal, das qualifizierte Nachwuchskräfte über gesellschaftlich verantwortliches Handeln von Unternehmen aufklärt. Bewerbungsschluss ist der 25. April 2013.

Infos
Bewerbungsunterlagen und Informationen für die bis zu 100 Preise finden Sie auf den Internetseiten von CSR Jobs.

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Der Darboven IDEE-Förderpreis 2013 - Frauen erfolgreich in die Selbstständigkeit

Der Stifter Albert Darboven fördert seit 1997 das unternehmerische Potenzial und will somit Arbeitsplätze in Deutschland sichern. Im Vordergrund stehen der Neuigkeitsgrad der Geschäftsidee, der bereits erzielte bzw. zu erwartende unternehmerische Erfolg, das persönliche Engagement der Gründerin und die Anzahl der geschaffenen bzw. zu erwartenden neuen Arbeitsplätze.

Für das Jahr 2013 sind vor allem Bewerbungen aus dem sozialen Bereich sowie Gründerinnen mit einem Migrationshintergrund im Blickfeld.

Infos
Details und Bewerbungsunterlagen finden Sie auf den Internetseiten des Unternehmens J. J. Darboven GmbH & Co. KG.

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Berufsbegleitende Weiterbildung für Tagesmütter und Tagesväter - Antrag bis 30. Juni!

Im Rahmen des Aktionsprogramms Kindertagespflege werden bereits tätige Tagesmütter und Tagesväter unterstützt, die sich an einer staatlich anerkannten Fachschule berufsbegleitend zur Erzieherin/zum Erzieher weiterbilden oder eine berufsbegleitende Weiterbildung für einen sozialpädagogischen Assistenzberuf absolvieren möchten.

Kindertagespflegepersonen, die mindestens ein Kind betreuen, können einen Zuschuss zu dem ggf. zu zahlenden Schulgeld erhalten. Außerdem wird ein monatlicher Weiterbildungszuschuss in Höhe von 150 Euro gewährt. Anträge können noch bis zum 30. Juni 2013 gestellt werden.

Infos
Details zum Programm finden Sie auf den Internetseiten der ESF-Regiestelle des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

ESF-Logo BundDas Programm wird aus Mitteln des ESF des Bundes gefördert.

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Veranstaltungstermine

  Veranstaltungstermine

Fachtagung "Lernortkooperation für eine gelungene Ausbildung"

  • Termin: 16. April 2013, 13:00 bis 16:30 Uhr
  • Ort: bbw Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg e. V., Am Schillertheater 2, 10625 Berlin
  • Gebühr: keine

Weitere Infos
Eingeladen sind Vertreter aus ausbildenden Betrieben, den Berufsschulen, Ausbilder und Auszubildende, Akteure und Partner der Verbundausbildung sowie Interessierte. Ansprechpartnerin: Christel Weber, Tel.: (0 30) 2 78 73 31 67. Einladung und Anmeldeformular finden Sie auf den Internetseiten des Veranstalters, der k.o.s GmbH.

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Fachtagung Vergaberecht

  • Termin: 18. bis 19. April 2013
  • Ort: Abacus Tierpark Hotel, Franz-Mett-Straße 3-9, 10319 Berlin
  • Gebühr: 299 Euro, bei Buchung einzelner Tage 185 Euro pro Tag

Weitere Infos
Das aktuelle Vergaberecht in der Praxis und Rechtsprechung behandelt eine bundesweite Fachtagung für Führungskräfte und Mitarbeiter von Dienststellen, die mit der Vergabe oder Prüfung von Bau-, Liefer- und Dienstleistungen befasst sind.
Veranstalter ist das Kommunale Bildungswerk e. V., Tel.: (0 30) 29 33 50-0,
E-Mail: Hennig@kbw.de, Internet: www.vergabetage.de

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Freiwilligendienst international für BürgerInnen 50+

  • Termin: 24. April 2013, 16:00 Uhr 
  • Ort: VHS Frankfurt (Oder)
  • Gebühr: keine

Weitere Infos
Welche Dienstformen es im Ausland gibt, wie der Bewerbungsprozess abläuft und wie ein Freiwilligendienst finanziert wird, soll während des Informationsabends erläutert werden. Der Freiwilligendienst für ältere Menschen ist im Auf-und Ausbau, daher gibt es ständig Neuerungen. Die Veranstaltung führt das Freiwilligenzentrum Frankfurt (Oder) durch, das seit 2001 zu Freiwilligendiensten akkreditierte Entsendestelle für den Europäischen Freiwilligendienst ist. Eine Anmeldung ist über das Internet-Portal der Volkshochschule erforderlich.

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Inklusion durch betriebliche Ausbildung - Strategien, Instrumente, Erfahrungen

  • Termin: 30. April 2013, 11:00 bis 17:00 Uhr
  • Ort: AUDI AG, Bildungszentrum, Hindemithstr. 27 - Tor 12, 85045 Ingolstadt
  • Gebühr: keine

Weitere Infos
Auf der Veranstaltung wird erfolgreiche, beispielhafte Praxis der Ausbildung von Jugendlichen mit Behinderung in Betrieben präsentiert. Die Fachtagung findet im Rahmen des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projekts "TrialNet" statt.
Nähere Informationen zum Programm und den Anmeldmöglichkeiten finden Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums.

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Publikationen und Link-Tipps

  Publikationen und Link-Tipps

Bericht: EU-Vergleich zum Unternehmerinnentum in Deutschland

Mit dem Bericht "Wachstumspotenziale inhaberinnengeführter Unternehmen - Wo steht Deutschland im EU-Vergleich" ließ das Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie eine Studie von der Rambøll Management Consulting GmbH anfertigen.

Infos
Die Studie kann auf den Internetseiten des Bundesministeriums heruntergeladen werden.

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Praxisleitfaden: Wie lässt sich ein Anspruch auf Weiterbildung rechtlich gestalten?

Die Expertise beschreibt den Stand des geltenden Rechts und benennt Handlungsbedarf. Wichtig ist z. B., worauf Rechtsansprüche bestehen und wie die Finanzierung erfolgt. Sie gibt Anregungen für die Ausgestaltung eines Rechts auf Weiterbildung und unterstreicht die Bedeutung einer ausgebauten Weiterbildungsinfrastruktur.

Infos
Herausgeber ist die Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Publikation kann als PDF-Datei auf den Internetseiten der Stiftung kostenlos heruntergeladen werden.

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Bericht: Der Dialog zur Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Brandenburg

Der Bericht ist die Zusammenfassung der Ergebnisse der ersten Dialogphase zur Erstellung der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Brandenburg. Er fokussiert die Themen, Ziele, Indikatoren und Maßnahmen, die im Dialog für fünf Handlungsfelder, unter anderem für Arbeit und Wirtschaft, genannt wurden.

Infos
Sie finden den Bericht als PDF-Datei auf den Internetseiten des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.

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Praxisleitfaden: GRUNDTVIG, kulturelle Bildung als Ticket nach Europa

Wie kann kulturelle Bildung im Rahmen von GRUNDTVIG aussehen? Einen Blick in die Praxis liefert die Broschüre, die Projekte und Maßnahmen aus der kulturellen Bildung vorstellt. Die Geschichten in der Broschüre geben dem Programm GRUNDTVIG ein Gesicht.

Infos
Die 8-seitige Broschüre kann auf den Internetseiten der Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) bestellt oder kostenlos heruntergeladen werden.

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Expertise: "Armut und Armutsrisiken von Frauen und Männern"

Die Agentur für Gleichstellung hat eine neue Expertise zum Thema "Armut und Armutsrisiken von Frauen und Männern" herausgegeben. Die Förderung der sozialen Eingliederung und die Bekämpfung der Armut werden in der neuen Programmperiode des ESF ab 2014 einen wesentlichen Schwerpunkt darstellen.

Infos
Die Expertise können Sie als PDF-Datei auf den Internetseiten der Agentur für Gleichstellung im ESF kostenlos herunterladen.

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Bericht: Vierter Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

Der Bericht richtet den Fokus seiner Analyse auf soziale Mobilität und betrachtet Armutsrisiken nicht als statische Größe, sondern als veränderbaren Prozess.

Infos
Der Bericht kann auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales heruntergeladen werden.

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Impressum
Newsletter BRANDaktuell - arbeitsmarktpolitischer Service der
Investitionsbank des Landes Brandenburg
ISSN: 1863-5881
Herausgeber:
ILB Investitionsbank des Landes Brandenburg
Babelsberger Str. 21
14473 Potsdam
Tel.: 0331 660-2456
Fax: 0331 660-1234
E-Mail: brandaktuell@ilb.de
Kontakt: Sylvia Krell, Dr. Elke Mocker

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