BRANDaktuell

Ausgabe Nr. 15/2015 vom 14.08.2015

Unser Inhalt


Brandenburg und Europa

Die Europäische Union bekräftigt Dringlichkeit der Armutsbekämpfung

Obdachloser in Hamburg © Foto: Sylvia Krell

Auf der dritten Finanzierungskonferenz der Vereinten Nationen in Addis Abeba, Äthiopien, bekräftigte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini und der für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung zuständige Kommissar, Neven Mimica, die Unterstützung der EU für die Umsetzung der "Post-2015-Agenda" der UNO. Auf der Konferenz verständigte sich die Weltgemeinschaft auf die finanziellen und nichtfinanziellen Mittel, mit denen Armutsbekämpfung und eine nachhaltige Entwicklung vorangebracht werden soll.

Die EU strebt ein Übereinkommen auf der Grundlage einer neuen globalen Partnerschaft an, die alle Länder der Welt einbezieht und so viel Mittel wie möglich mobilisiert, um die "Post-2015-Entwicklungsagenda" zu finanzieren.

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Weitere Informationen enthält die Pressemitteilung auf den Internetseiten der Deutschen Vertretung der EU-Kommission.

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EU-Kommission für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Parkmöglichkeit für Kinderwagen auf einem Betriebsgelände © Foto: Sylvia Krell

Die Europäische Kommission hat einen "Fahrplan" zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie veröffentlicht. Dieser neuer Ansatz soll den Weg zu einer besseren Vereinbarkeit zwischen Familie und Arbeit ebnen.

Mit einer öffentlichen Konsultation werden jetzt die unterschiedlichsten Interessenträger, insbesondere alle Sozialpartner, ihre Ansichten und Ideen einbringen können. Die neue Initiative wird Teil des Arbeitsprogramms der Kommission für 2016 sein.

Hintergrund des neuen Verfahrens ist, dass die Richtlinie über den Mutterschaftsurlaub vor einem Monat von der EU-Kommission zurückgezogen wurde und das Gesetzgebungsverfahren seit 2008 im EU-Parlament blockiert wird.

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Weitere Informationen enthält die Pressemitteilung auf den Internetseiten der Deutschen Vertretung der EU-Kommission.

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Start ins neue Ausbildungsjahr mit 17 modernisierten Ausbildungsberufen

Drei Jugendliche diskutieren gemeinsam an einem Computer über ein Projekt © Foto: Sylvia Krell

Für eine halbe Million junger Menschen begann am 1. August 2015 offiziell das neue Ausbildungsjahr. 17 Berufe der breiten Palette dualer Ausbildungen wurden modernisiert.

Mit der zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt stehe das Berufsbildungssystem vor großen Herausforderungen. Sie hätte die Veränderung vieler Berufsbilder zur Folge und erfordere auch neue Berufe. Das sei jedoch auch eine große Chance, die duale Berufsausbildung attraktiver auszugestalten, so der Präsident des Instituts für Berufsbildung (BIBB) Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser. Er kündigte an: "Insofern wird das BIBB die Modernisierung der Ausbildungsberufe in den kommenden Jahren mit einem noch größeren Engagement vorantreiben".

Seit 2003 wurden im Auftrag der Bundesregierung und gemeinsam mit den Sozialpartnern insgesamt 234 Ausbildungsordnungen an die aktuellen wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Anforderungen angepasst.

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Einstiegsqualifizierung als Türöffner für junge Flüchtlinge

Ausbilder und zwei Auszubildende  am Zapfhahn eines Bierausschanks © Foto: Sylvia Krell

Unabhängig vom Aufenthaltsstatus ist es jungen Migrantinnen und Migranten nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland grundsätzlich erlaubt, an einer Einstiegsqualifizierung teilzunehmen. Die Bundesagentur für Arbeit erteilt hier eine generelle Zustimmung. Das gaben Brandenburgs Sozialstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt und Dr. Ramona Schröder, Leiterin der Potsdamer Arbeitsagentur bekannt.

Junge Flüchtlinge können sich nun bis zu einem Jahr in einem Betriebspraktikum ausprobieren und erste Berufskenntnisse erwerben. Daran anschließend könne auch eine reguläre berufliche Ausbildung absolviert werden.

Um junge Flüchtlinge darauf vorzubereiten, nutzt das Land Brandenburg ein bereits bekanntes Instrument: die "Einstiegsqualifizierung". Die wichtigsten Akteure in Potsdam werden dafür die einzelnen Verfahrensschritte miteinander abstimmen, so Almuth Hartwig-Tiedt. Betriebe, die eine Einstiegsqualifizierung anbieten wollen, können sich jetzt schon bei der Agentur für Arbeit in Potsdam melden.

Wichtig: Die Arbeitserlaubnis der regionalen Ausländerbehörde muss vor dem Praktikumsbeginn nach wie vor eingeholt werden.

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Weitere Informationen enthält die Pressemitteilung auf den Internetseiten des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit Frauen und Familie. 

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Integrationsbegleitung im Jobcenter MAIA – Bilanz und Ausblick

Zwei Auszubildende üben das Anlegen eines Verbandes © Foto: Elke Mocker

Von 2012 bis 2015 haben sich vier Integrationsbegleiter des Jobcenters MAIA mithilfe des ESF-Landesprogramms "Integrationsbegleitung" um die Integration von 456 Langzeitarbeitslosen bemüht. Davon haben 207 einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt gefunden.

Das Ziel des Programms, nachhaltige Integrationen zu fördern, wurde in Potsdam-Mittelmark erreicht: 104 der Teilnehmer, die eine Arbeit aufgenommen haben, waren nach sieben Monaten immer noch beschäftigt. Damit konnte das Jobcenter MAIA das vom Land Brandenburg vorgegebene Ziel, 66 nachhaltige Integrationen zu erreichen, deutlich übertreffen. Die Integrationsbegleitung wurde mit 543.405 Euro gefördert.

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hatte sich im Jahr 2012 bewusst dafür entschieden, das Programm "Integrationsbegleitung" direkt im Jobcenter umzusetzen und keine Träger damit zu beauftragen. So konnten zusätzliche Schnittstellen vermieden werden und die Integrationsbegleiter konnten auf alle Ressourcen des Jobcenters zugreifen.

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hat erneut die Förderung von vier
Stellen im Jobcenter MAIA beantragt. Besonderheit des Konzeptes für die neue
Förderperiode ist eine enge Zusammenarbeit des Jobcenters mit den
Familienzentren.

Infos

  • Weitere Details können Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten des Landkreises Potsdam-Mittelmark nachlesen.
  • Nähere Details zum Förderprogramm "Integrationsbegleitung für Langzeitarbeitslose und Familienbedarfsgemeinschaften" finden Sie auf den Internetseiten der ILB.

Gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

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Eine gute Alternative – die gemeinnützige Aktiengesellschaft

Vielfalt statt Einfalt!

Stiften und Spenden sind Möglichkeiten, den Gemeinschaftssinn einer Gesellschaft in einer Stiftung oder einem Verein zu pflegen. Um Menschen einzubinden und eine größere Wirkung für das Gemeinwohl zu erzielen, können jedoch andere Rechtsformen geeignet sein.

Gregor Jungheim beschreibt die gemeinnützige Aktiengesellschaft am Beispiel der Kreuzberger Kinderstiftung im "Stiftogramm", einem Newsletter von "Die Stiftung" Media GmbH.

Nach vielem Ausprobieren und intensiver Betrachtung des Marktes gemeinnütziger Organisationsformen entschied sich der Stiftungsvorstand der Kreuzberger Kinderstiftung im Jahr 2014 für die Gründung einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft. Und hatte Erfolg.

Eine interessante Möglichkeit, die auch für andere gemeinnützige Einrichtungen nützlich sein könnte.

Infos

  • Den ausführlichen Artikel finden Sie auf den Internetseiten von "Die Stiftung" Media GmbH.
  • Mehr Informationen zur Kreuzberger Kinderstiftung finden Sie auf deren Internetseiten.

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"Institutional Readiness" für EU-Projekte

Logo des Projekts © Grafik: emcra GmbH

Die Entscheidung, ein europaweites Projekt durchzuführen, lohnt sich. Warum? Organisationen haben damit die Chance, ein internationales Netzwerk aufzubauen und neues Know-how zu erwerben, das ihre Wettbewerbsfähigkeit stärkt.

Die sogenannte "Institutional Readiness" einer Organisation ist ein entscheidender Faktor und ermöglicht, die Vorteile von EU-weiten Projekten effektiv für die eigene Organisation zu nutzen.

Wovon viele Organisationen überrascht werden: EU-Fördermittel haben Auswirkungen auf die inhaltliche Arbeit, die Arbeitsweise und die Struktur einer Organisation. Darauf kann man sich jedoch vorbereiten.

Lesen Sie mehr in dieser PDF-Datei.

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Leben und Arbeiten mit Handicap

Bereitstehender Rollstuhl © Foto: Sylvia Kell

Mit oder ohne Handicap: Die richtige Personalentscheidung und die dazugehörenden geeigneten Ausbildungs- und Arbeitsplätze bereichern ein Unternehmen nicht nur mit Leistungskraft. 

In der Regel sind Menschen mit Behinderung überaus motiviert, denn sie wollen beweisen, was sie können und sie möchten vor allem dazugehören. Ihre Anstellung wirkt sich positiv auf das interne Arbeitsklima aus. In der Öffentlichkeit wird das Unternehmen als besonders sozial engagiert wahrgenommen.

Arbeitgeber, die gerne Menschen mit Behinderung einstellen möchten, können sich bei Fragen zum Schwerbehindertenrecht, an ihre zuständige Agentur für Arbeit sowie an das Jobcenter wenden und sich über die verschiedenen Fördermöglichkeiten informieren.

Lesen Sie mehr in dieser PDF-Datei.

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Förderservice

Gestartet: "Programm zur qualifizierten Ausbildung im Verbund"

Das "Programm zur qualifizierten Ausbildung im Verbund" des Landes Brandenburg ist am 1. August 2015 in Kraft getreten.

Ziel des Förderprogrammes ist es, die betriebliche Ausbildungsbasis zu stabilisieren, die Ausbildungsqualität in Brandenburger Unternehmen zu erhöhen und die beruflichen Perspektiven der Auszubildenden zu verbessern.

Eine Antragstellung bei der ILB wird für die "Allgemeine Verbundausbildung" ab 24. August 2015 möglich sein. Die Anträge für eine Ausbildungsförderung in der Landwirtschaft werden ab 11. September 2015 im Portal zur Verfügung stehen.

Infos
Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der ILB.

ESF-Logo des Landes BrandenburgDas Programm wird aus Mitteln des ESF und des Landes gefördert.

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Änderungen beim Programm "Berufsbezogene Sprachförderung für Menschen mit Migrationshintergrund"

Für die Förderperiode 2014-2020 hat die EU das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) mit der Durchführung des Programms zur berufsbezogenen Sprachförderung für Menschen mit Migrationshintergrund beauftragt.

Zielsetzung des Programms ist es, die Chancen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eine nachhaltige Integration in den ersten Arbeitsmarkt deutlich zu erhöhen.

Für dieses Programm gilt seit dem 1. Juli 2015 eine neue Fassung des Förderhandbuches, in dem Änderungen zum Antragsverfahren des Programm vorgenommen wurden.

Infos
Das aktuelle Förderhandbuch finden Sie auf den Internetseiten des BAMF.

ESF-Logo des BundesDas Programm wird aus Mitteln des ESF und des Bundes gefördert.

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Neu: Förderung zur Integration von Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund

Am 1. August 2015 trat ein neues Förderprogramm des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie zur Integration von Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund in Kraft.

Gefördert werden vor allem Projekte von freien gemeinnützigen Trägern, die aufgrund ihrer Kompetenz besonders geeignet sind, passgenaue Angebote zu entwickeln. Finanziell unterstützt werden Mädchen- und Frauenprojekte z.B. in den Bereichen Bildung, Sport, Antidiskriminierung, Berufsausbildung und vieles mehr.

Die Zuwendungen können sowohl für Personal- als auch für Sachausgaben verwendet werden. Förderfähige Sachausgaben sind beispielsweise Ausgaben für Dolmetscherleistungen, Fachliteratur, Material für Veranstaltungen oder Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen.

Infos
Die Förderung kann beim Referat der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg beantragt werden.
Ansprechpartner ist Steffen Grünert
Telefon: 0331 866-5035
E-Mail: steffen.gruenert@masgf.brandenburg.de

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Anne-Klein-Frauenpreis 2016

Der Anne-Klein-Frauenpreis der Heinrich-Böll-Stiftung zeichnet herausragende Frauen aus, die sich mutig und hartnäckig für die Geschlechterdemokratie und gegen die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts oder der geschlechtlichen Identität einsetzen.
 
Der Preis wurde zum Gedenken an Anne Klein (1950-2011) ausgelobt, die sich als Frau, Rechtsanwältin und Politikerin dem Kampf für die Durchsetzung von Frauen- und Freiheitsrechten verschrieben hatte.
 
Für das Jahr 2016 bittet die Heinrich-Böll-Stiftung nun um Vorschläge für Kandidatinnen. Einsendeschluss ist der 15. September 2015. Die Preisverleihung wird am 4. März 2016 in Berlin stattfinden.

Infos
Weitere Details, die Nominierungskriterien und die Liste der bisherigen Preisträgerinnen finden Sie auf den Internetseiten der Heinrich-Böll-Stiftung.

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Veranstaltungstermine

  Veranstaltungstermine

5. Weiterbildungstag Potsdam

  • Termin: 14. September 2015
  • Ort: Stern-Center Potsdam, Stern-Center 1-10, 14480 Potsdam
  • Gebühr: kostenfrei

Weitere Infos
"Weiterbildung bewegt": Unter diesem Motto wird bereits zum fünften Mal der Weiterbildungstag Potsdam gemeinsam vom Regionalen Weiterbildungsbeirat der Landeshauptstadt Potsdam und Weiterbildung Brandenburg veranstaltet.

Weitere Details finden Sie auf den Internetseiten von Weiterbildung Brandenburg.

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Kommt der Mindestlohn überall an?

  • Termin: 15. September 2015 (Anmeldeschluss: 8. September)
  • Ort: RAMADA Hotel Berlin Alexanderplatz, Karl-Liebknecht-Straße 32, 10178 Berlin
  • Gebühr: kostenfrei

Weitere Infos
Auf der Veranstaltung zieht der DGB eine erste Zwischenbilanz zur Umsetzung des Mindestlohngesetzes.

Weitere Details sowie den Link zum Programm und den Anmeldekontaktdaten finden Sie auf den Internetseiten des DGB.

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Genderungleichheit in der Arbeit

  • Termin: 17./18. September 2015
  • Ort: Hotel Aquino, Hannoversche Straße 5b, 10115 Berlin-Mitte
  • Gebühr: kostenfrei

Weitere Infos
Bei der diesjährigen WSI-Gleichstellungstagung wird anhand der vielfältigen Erscheinungsformen der Arbeit, wie Erwerbsarbeit, Fürsorgearbeit und Hausarbeit diskutiert, wie sich Geschlechterstrukturen in diesen Arbeitsformen verändern lassen.

Weitere Details und die Anmeldeunterlagen finden Sie in dieser PDF-Datei auf den Internetseiten des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institutes (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung.

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Publikationen und Link-Tipps

  Publikationen und Link-Tipps

Länderspiegel: Bürgerstiftungen

Der Länderspiegel bereitet Fakten, Analysen und Grafiken rund um Bürgerstiftungen in Deutschland seit 2006 jährlich auf.

Er basiert auf einer Vollerhebung aller Bürgerstiftungen, die den "10 Merkmalen einer Bürgerstiftung" des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen entsprechen.

Infos
Den Länderspiegel finden Sie auf den Internetseiten der Stiftung "Aktive Bürgerschaft".

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Studie: Qualitätsstandards bei haushaltsnahen Dienstleistungen

In der Studie "Professionalisierung haushaltsnaher Dienstleistungen durch Entwicklung und Etablierung von Qualitätsstandards" werden Qualitätskriterien untersucht.

Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, ob und wie einheitliche Qualitätsstandards dazu beitragen können, den Markt für haushaltsnahe Dienstleistungen zu professionalisieren und damit mehr legale Beschäftigungsverhältnisse zu schaffen.

Der Markt für haushaltsnahe Dienstleistungen mit rd. 1 Mio. Beschäftigten ist längst zu einem wichtigen Wirtschaftszweig herangewachsen. Das Nachfragepotenzial wird auf rund 16 Mio. Privathaushalte geschätzt.

Infos
Weiterführende Informationen finden Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Analyse: Folgen der dauerhaft niedrigen Fertilität in Deutschland

Welche Folgen hat das bereits seit vier Jahrzehnten währende niedrige Geburtenniveau für unterschiedliche Politikfelder in Deutschland?

Martin Bujard versucht anhand einer Fallstudie die Konsequenzen des Geburtenrückgangs für verschiedene Politikfelder zu analysieren.

Infos
Sie finden die Analyse auf den Internetseiten des "Federal Institute for Population Research".

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Bericht: OECD-Beschäftigungsausblick 2015

Die deutsche Zusammenfassung des OECD-Beschäftigungsausblicks 2015 zeigt auf, dass sich die Arbeitsmarktlage im OECD‑Raum allgemein verbessert hat. Allerdings ist die Erholung von der Wirtschaftskrise der vergangenen Jahre im Ländervergleich noch sehr unausgewogen.

Insgesamt ist das Beschäftigungswachstum im OECD‑Raum immer noch zu schwach, als dass der durch die Krise entstandene Arbeitsplatzmangel in näherer Zeit behoben werden könnte.

Infos
Die deutsche Zusammenfassung, einige Exzerpte und den Link zum PDF-Download des englischsprachigen Beschäftigungsausblick 2015 finden Sie auf den Internetseiten der OECD.

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Analyse: Berufsausbildung junger Menschen mit Migrationshintergrund

Die Analyse geht der Frage nach, welche Ausbildungschancen Jugendliche mit Migrationshintergrund haben. Das Ergebnis: Ein Migrationshintergrund erschwert Schulabgängern die Suche nach einem Ausbildungsplatz.

Denn derzeit bilden nur knapp rund 15 Prozent aller Ausbildungsbetriebe in Deutschland Auszubildende mit Migrationshintergrund aus. 60 Prozent der Betriebe hingegen haben noch nie einem Jugendlichen mit Migrationshintergrund eine Ausbildungsstelle gegeben.

Grundlage der Analyse der Bertelsmann-Stiftung ist eine repräsentative Befragung von Unternehmen im Jahr 2014.

Infos
Eine Zusammenfassung und den Link zum kostenlosen PDF-Download finden Sie in dieser Pressemitteilung auf den Internetseiten der Bertelsmann-Stiftung.

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Bericht: Mindestlohn spielt schon im Vorfeld eine Rolle

Von dem flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn, der seit Januar 2015 gilt, werden unterschiedliche Effekte erwartet, die sich aber erst nach einiger Zeit bewerten lassen.

Die Stellenerhebung im vierten Quartal 2014 des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) liefert Indizien dafür, dass Betriebe ihr Verhalten bereits vor der Einführung des Mindestlohns angepasst haben und er somit bereits vor seinem Inkrafttreten Wirkung zeigte.

Infos
Weitere Informationen, Grafiken und den Link zum kostenlosen PDF-Download des IAB-Kurzberichtes 12/15 finden Sie auf den Internetseiten des IAB.

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Datenreport: Berufsbildungsbericht 2015

Die aktuellen und zukünftigen Passungsprobleme sind eine Herausforderung für die Berufsbildung in Deutschland.

Im Datenreport des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zum Berufsbildungsbericht 2015 wird dieses Thema deshalb schwerpunktmäßig untersucht. Unter dem Titel "Ausbildungs-Mismatch heute – Fachkräfteengpässe morgen und übermorgen" werden die aktuellen und zukünftigen Probleme analysiert.

Infos
Weitere Informationen und den Link zum kostenlosen PDF-Download finden Sie auf den Internetseiten des BIBB.

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Broschüre: "Sozialkompass Europa"

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat die Broschüre "Sozialkompass Europa" neu aufgelegt.

Zu der Broschüre, die die Systeme der sozialen Sicherung in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union erklärt, gehört auch eine DVD mit den Tabellen. Diese verdeutlicht die Unterschiede und die Übereinstimmungen der jeweiligen nationalen Sicherungssysteme.

Infos

  • Die Broschüre und die DVD können Sie auf den Internetseiten des BMAS kostenlos bestellen.
  • Weitere Daten finden Sie auch auf den Internetseiten von "Sozialkompass Europa".

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Der nächste BRANDaktuell-Newsletter erscheint am 4. September 2015.


Impressum
Newsletter BRANDaktuell - arbeitsmarktpolitischer Service der
Investitionsbank des Landes Brandenburg
ISSN: 1863-5881
Herausgeber:
ILB Investitionsbank des Landes Brandenburg
Babelsberger Str. 21
14473 Potsdam
Tel.: 0331 660-2456
Fax: 0331 660-1234
E-Mail: brandaktuell@ilb.de
Kontakt: Sylvia Krell, Dr. Elke Mocker

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