BRANDaktuell

Ausgabe Nr. 17/2014 vom 12.09.2014

Unser Inhalt


Brandenburg und Europa

Starke Betriebsräte für 'Gute Arbeit'

Ministerpräsident Dietmar Woidke bei seiner Eröffnungsrede © Foto: Elke Mocker (LASA)

Auf der 4. Betriebsrätekonferenz, die unter dem Motto 'Betriebliche Fachkräftesicherung – Gute Ausbildung und altersgerechte Arbeitsbedingungen' stand, diskutierten mehr als 200 Betriebsrätinnen und Betriebsräte. Von März bis Mai fanden in diesem Jahr die Betriebsratswahlen statt. Alle vier Jahre werden die Vertretungsgremien der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in ganz Deutschland neu gewählt.

Auf der diesjährigen Betriebsrätekonferenz begrüßte Ministerpräsident Dietmar Woidke deshalb besonders die neu gewählten Betriebsräte: „Sie übernehmen eine ausgesprochen verantwortungsvolle Aufgabe. Das wird vor allem beim Kampf um den Erhalt von Arbeitsplätzen immer wieder deutlich. Wir brauchen deshalb noch viel mehr Betriebsräte, die sich für ‚Gute Arbeit‘ tatkräftig einsetzen.“

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Die auf der Konferenz präsentierten Projekte aus der Sozialpartnerschaftsrichtlinie werden aus Mitteln des ESF und des Landes gefördert. 

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In Deutschland werden die meisten Überstunden geleistet

Materialwagen für Reinigungskräfte © Foto: Sylvia Krell (LASA)

Im Vergleich zu ihren Kollegen in der Euro-Zone leisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland die meisten Überstunden. Etwa 60 Prozent davon werden nicht einmal bezahlt. Laut EU-Studien liege die tatsächlich vereinbarte Wochenarbeitszeit in Deutschland bei 37,7 Stunden. Tatsächlich arbeiteten die Beschäftigten aber 40,5 Stunden in der Woche.

"In keinem Land der Euro-Zone gibt es einen so großen Unterschied zwischen der tarifvertraglich vereinbarten Wochenarbeitszeit und der tatsächlichen Wochenarbeitszeit wie in Deutschland", sagte EU-Sozialkommissar Laszlo Andor der 'Welt'.

Einer Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit zufolge liege die Zahl der Überstunden pro Arbeitnehmer im Jahr 2013 bei insgesamt 47,3. Davon wurden nur 20 Überstunden bezahlt, die meisten Überstunden (27,2) wurden weder mit Geld noch mit Freizeitausgleich vergütet – sie wurden umsonst geleistet.

Infos

  • Weitere Details auch zum europäischen Vergleich finden Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten von euractiv.de der EMM Europäische Multiplikatoren-Medien GmbH. 
  • Die Erhebung des IAB finden Sie auf den Internetseiten des Instituts.

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Bundesregierung will neue Kultur der Gleichstellung

Symbolisierende Darstellung der Gleichstellung © Foto: Fotolia

Die Bundesregierung strebt eine neue 'Kultur der Gleichstellung von Frauen und Männern' an. Das gelte insbesondere für Unternehmen, Behörden und Institutionen.

Ziel sei die "... Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit sowohl auf der strukturellen als auch auf der individuellen Ebene ...". Damit sollen Nachteile für Frauen wie zum Beispiel bei den Entgelten oder bei ihrer Repräsentanz in Führungspositionen abgebaut werden.

Die Regierung verwies in ihrem Schreiben in dem Zusammenhang auf den Entwurf des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst, der sich derzeit noch in der Ressortabstimmung befinde.

Infos
Details des Antwortschreibens finden Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten des Deutschen Bundestages. 

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'FrauenOrte' im Land Brandenburg sollen für immer Wirkung zeigen

Logo der Initiative 'FrauenOrte'

45 'FrauenOrte' sind seit 2010 im Land Brandenburg gekennzeichnet worden. Die letzte Tafel wurde vor ein paar Tagen in Gedenken an Brandenburgs ehemalige Frauenministerin Regine Hildebrandt in Eisenhüttenstadt enthüllt.

Das Projekt des Frauenpolitischen Rates erinnert an Frauen, die in der jahrhundertelangen Geschichte dieses Landes Bemerkenswertes geleistet haben. Zum Abschluss forderte Frauenminister Günter Baaske, dass: "… im Ringen für die volle Gleichstellung nicht nachzulassen ... Es darf nicht bei der Enthüllung der Erinnerungstafeln bleiben, sondern die vielen verschiedenen Kooperationspartner müssen dafür sorgen, ihre FrauenOrte zu lebendigen Orten werden zu lassen und weitere Initiativen für die Gleichstellung zu entwickeln."

Das Projekt ist seit 2011 vom Frauenministerium mit insgesamt 140.000 Euro mit dem höchsten Förderbetrag aus Mitteln des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms ausgestattet worden.

Infos

  • Weitere Details zur Veranstaltung finden Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie.
  • Eine Übersichtskarte zu den FrauenOrten mit vielen Informationen zum Leben und Wirken der Frauen gibt es auf den Internetseiten der Brandenburger Initiative in der Verantwortung des Frauenpolitischen Rats des Landes Brandenburg e. V.

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5 Fragen – 5 Antworten: Integrationsbegleitung Langzeitarbeitsloser ganz individuell

Die Kollegen Stephanie Kollath, Stefanie Menge und Maik Lütke (v. l. n. r.) setzen das Projekt der 'Integrationsbegleitung von Langzeitarbeitslosen' in der Kreisverwaltung Spree-Neiße aktiv um. © Foto: Matthias Fechner

In der Interviewserie '5 Fragen – 5 Antworten' kommen Projektträger zu Wort, die den ESF nutzen. Dieses Mal wurde Matthias Fechner, zum ESF-Projekt des Kreisverwaltung Spree-Neiße interviewt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des der Verwaltung nutzen das Programm 'Integrationsbegleiter für Langzeitarbeitslose', um ganz individuell Vermittlungshemmnisse bei langzeitarbeitslosen Bürgerinnen und Bürger abzubauen. Diese Personen haben aufgrund ihrer langen Arbeitslosigkeit oft multiple Probleme, die eine einfache Integration in den regulären Arbeitsmarkt meist problematisch gestalten.

Diese Menschen werden ganz individuell betreut, um eine möglichst nachhaltige Integration in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis zu erreichen.

Lesen Sie mehr in dieser PDF-Datei.

Das Projekt wird aus Mitteln des ESF und des Landes gefördert.

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Neue Initiative 'FRAUEN unternehmen' sucht 'Vorbild-Unternehmerinnen'

Eine Ampel mit weiblichem Piktogramm steht auf Grün © Foto: Sylvia Krell (LASA)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und die bundesweite gründerinnenagentur (bga) möchten mehr Unternehmergeist bei Frauen und Mädchen wecken.

Mit 'Vorbild-Unternehmerinnen', die ihre Inspiration und Leidenschaft für ein Leben als Unternehmerin weitergeben, soll die Initiative Frauen und Mädchen zur beruflichen Selbständigkeit ermutigen. Dafür wird derzeit ein bundesweites Netzwerk von Unternehmerinnen als regionale Vorbilder und Multiplikatorinnen aufgebaut.

Etwa 360 Bewerbungen aus allen Branchen gingen von Unternehmerinnen ein, die ein Unternehmen eigenständig aufgebaut bzw. übernommen haben und es selbständig führen. Nach der Auswahl durch eine Jury, werden die ‚Vorbild-Unternehmerinnen‘ in Schulen, Hochschulen und bei Veranstaltungen für das Unternehmertum unter den Mädchen und jungen Frauen werben und motivieren.

Infos
Weitere Informationen über das entstehende Netzwerk finden Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Neue EU-Kommission: Projektteam für Beschäftigung, Wachstum und Investitionen

Marianne Thyssen ist designierte Kommissarin der Kommission ‚Beschäftigung, Soziales, Qualifikation und Mobilität der Arbeitskräfte‘ © European Union, 2014

Der designierte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat am 10. September 2014 die neue EU-Kommission und deren neue Struktur vorgestellt.

Für das Team 'Beschäftigung, Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit' ist Vizepräsident Jyrki Katainen Teamleiter. Er wird insbesondere mit der Koordinierung und Umsetzung eines Förderpakets für Beschäftigung, Wachstum und Investitionen betraut sein.

In den nächsten drei Jahren sollen mit diesem Förderpaket bis zu 300 Mrd. Euro an zusätzlichen öffentlichen und privaten Investitionen für die EU-Wirtschaft mobilisiert werden. Er wird daher die Arbeit einer Reihe von Kommissaren leiten und koordinieren, die ihren Beitrag für die übergeordneten Ziele der EU-Kommission leisten sollen. Kommissarin der Kommission 'Beschäftigung, Soziales, Qualifikation und Mobilität der Arbeitskräfte' soll Marianne Thyssen werden. Die christdemokratische Belgierin ist damit Nachfolgerin des ungarischen Sozialisten László Andor.

Als nächstes muss das Europäische Parlament seine Zustimmung zu dem gesamten Kollegium erteilen. Nach diesem Zustimmungsvotum wird die Europäische Kommission nach Artikel 17 Absatz 7 des Vertrags über die EU ernannt.

Infos
Ausführliche Informationen zur neuen Arbeitsweise der EU-Kommission und den Politischen Leitlinien von Jean-Claude Juncker finden Sie in der Pressemitteilung auf den Internetseiten der EU.

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Förderservice

MobiPro-EU: Projektvorschläge bis 30. September einreichen

Das Sonderprogramm 'Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus Europa (MobiPro-EU)' unterstützt seit Januar 2013 junge EU-Bürgerinnen und EU-Bürger bei der Aufnahme einer betrieblichen Berufsausbildung in Deutschland.

Für das Sonderprogramm wurden im Bundesanzeiger neue Fördergrundsätze veröffentlicht. Damit können Projektträger mit den Vorbereitungen für das Ausbildungsjahr 2015 beginnen. Der Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen wurde am 4. August 2014 veröffentlicht.

Im Ausbildungsjahr 2015 sollen rund 2.000 Jugendliche aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union die Möglichkeit erhalten, eine duale Ausbildung in Deutschland zu beginnen.

Infos
Nähere Informationen zum Programm, zu den neuen Regelungen, zur Einreichung von Projektvorschlägen und zum Antragsverfahren sind auf den Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit abrufbar.

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Mikromezzaninfonds-Deutschland: Finanzierung für Existenzgründungen stärken

Um Unternehmen mit geringer Kapitaldecke bessere Finanzierungschancen zu eröffnen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Herbst 2013 den Mikromezzaninfonds-Deutschland mit einem Volumen von 35 Mio. Euro aufgelegt.

Er bietet kleinen und jungen Unternehmen sowie Existenzgründerinnen und Existenzgründern wirtschaftliches Eigenkapital (stille Einlagen) bis 50.000 Euro. Dadurch verbessert sich das Rating dieser Unternehmen und ihre Chancen auf neue Kredite steigen.

Infos
Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank.

ESF-Logo des BundesDer Fonds wird aus Mitteln des ESF und des Bundes finanziert.

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Ausschreibung: Europäische Kooperationsprojekte der Kultur- und Kreativbranche

Ausschreibung: Europäische Kooperationsprojekte der Kultur- und Kreativbranche
Die Europäischen Kooperationsprojekte der EU-Kommission sollen dazu beitragen, die europäische Kultur- und Kreativbranche international handlungsfähiger zu machen, die internationale Mobilität von Akteuren aus der Branche zu fördern, neue Publikumsschichten anzusprechen und Innovationen im Kulturbereich zu erproben.

Nun sind die neuen Ausschreibungsunterlagen für kleine und große Kooperationsprojekte mit Einreichfrist am 01. Oktober 2014 veröffentlicht. Projektstart für in dieser Ausschreibungsrunde bewilligte Projekte ist Mai 2015 (kleine Kooperationsprojekte) bzw. Juni 2015 (große Kooperationsprojekte).

Bei den kleinen Kooperationsprojekten ist eine Zusammenarbeit von mindestens drei Partnern aus den Teilnehmerländern und bei den großen Kooperationsprojekten eine Zusammenarbeit zwischen mindestens sechs Partnern erforderlich. Die maximale Projektlaufzeit beträgt 48 Monate.

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Fundraising: Leidenschaft, Vertrauen und Ehrlichkeit

Was ist Fundraising? Mit dem Blick aus einer, für den Newsletter etwas ungewöhnlichen Richtung, erklärt Arne Kasten, wie es funktioniert. Und, dass wohl Leidenschaft die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg von Fundraising ist. So sagt er: "Das Vertrauen der Spender und der potenziellen Spender lässt sich am einfachsten durch Ehrlichkeit und Transparenz gewinnen, nichts anderes überzeugt."

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Veranstaltungstermine

  Veranstaltungstermine

Ökonomische Bedeutung und Leistungspotenziale von Migrantenunternehmen

  • Termin: 24. September 2014 (ab 18:00 Uhr), Anmeldung bis 17. September
  • Ort: Maritim Hotel, Stauffenbergstraße 26, 10785 Berlin
  • Gebühr: kostenfrei

Weitere Infos
Seit etwa zwei Jahrzehnten hat sich in Deutschland ein bemerkenswerter Wandel in der Unternehmenslandschaft und in der Struktur Migrantenunternehmen vollzogen.

Auf der Veranstaltung wird ein wissenschaftliches Gutachten vorgestellt, dass diese neuen Tendenzen in den unternehmerischen Aktivitäten von Migranten und Migrantinnen untersucht hat.

Weitere Details und die Anmeldekontaktdaten finden Sie in einer PDF-Datei auf den Internetseiten der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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Die neuen Väter und ihre Unternehmen

  • Termin: 14. Oktober 2014
  • Ort: Haus der Deutschen Wirtschaft, Breite Straße 29, 10178 Berlin
  • Gebühr: kostenfrei

Weitere Infos
Auf der Veranstaltung, die vom Netzwerkbüro 'Erfolgsfaktor Familie' organsiert wird, werden konkrete Modelle väterfreundlicher Personalpolitik vorgestellt und diskutiert.

Das Programm und die Anmeldekontaktdaten finden Sie auf der Internetseite des Netzwerkbüros 'Erfolgsfaktor Familie'.

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Vermarktlichung von staatlich finanzierten Aus- und Weiterbildungsangeboten

  • Termin: 16. Oktober 2014 
  • Ort: Diakonie Deutschland, Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin
  • Gebühr: kostenfrei

Weitere Infos
Die jetzige Vergabepolitik im SGB II/III-Bereich richtet sich aller Erfahrung nach in erster Linie nach dem Preis der angebotenen Maßnahmen - der Günstigste gewinnt. Doch dies geht zu Lasten von Qualität der pädagogischen Arbeit und den Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.

Mit der Tagung wollen die Veranstalter die Preisgebundenheit der jetzigen Vergabepolitik hinterfragen und Alternativen aufzeigen.

Weitere Details und die Anmeldekontaktdaten finden Sie in einer PDF-Datei auf den Internetseiten 'Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit'.

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Betriebliche Weiterbildung mitgestalten - Sozialpartnerinitiative zur Fachkräftesicherung

  • Termin: 16. Oktober
  • Ort: dbb Forum Berlin, Friedrichstr. 169/170, 10117 Berlin
  • Gebühr: kostenfrei

Weitere Infos
Auf der Fachtagung sollen zusammen mit Vertretern aus Politik und Praxis erfolgreiche Ansätze für sozialpartnerschaftliches Handeln vorgestellt und ein Ausblick auf die neue ESF-Förderung gegeben werden.

Weitere Details und die Anmeldeunterlagen finden Sie im Programmfolder (PDF-Datei) auf den Internetseiten der Initiative 'weiter bilden'.

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Publikationen und Link-Tipps

  Publikationen und Link-Tipps

Praxisbericht: Verwaltung der Zukunft

Auf der Verwaltungsebene des Bundes, der Länder und der Kommunen werden sich in den kommenden Jahren grundlegende Änderungen vollziehen, die unter anderem auf eine älter werdende Belegschaft und sich wandelnde Arbeitsbedingungen zurückgehen.

Praktische Tipps und Lösungen für eine moderne Personalpolitik gibt der Praxisreport 'Verwaltung der Zukunft'. Dieser Praxisbericht, herausgegeben von der Initiative Neue Qualität der Arbeit, bietet erstmals eine breite Zusammenstellung von personalpolitischen Trends, Anregungen und erfolgreichen Praxisbeispielen.

Infos
Der Praxisbericht kann über den INQA Online-Bestellservice auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales kostenlos bezogen werden.

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Fortschrittsreport: 'Lebenslanges Lernen und betriebliche Weiterbildung'

Weiterbildung der Beschäftigten hilft den Unternehmen bei der Fachkräftesicherung und stärkt sie im internationalen Wettbewerb. Zunehmend spielen dabei auch ältere Beschäftigte eine Rolle. Wer fachlich auf dem neusten Stand ist, hat mehr Möglichkeiten bei einem Arbeitsplatz- oder Tätigkeitswechsel und größere Arbeitsplatzsicherheit.

Der vierte Fortschrittsreport zum Thema 'Lebenslanges Lernen und betriebliche Weiterbildung' fasst den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung sowie Praxisbeispiele aus der Wirtschaft zusammen.

Infos
Den Fortschrittsreport können Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales als PDF-Datei herunterladen.

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Praxishilfe: Mindestlohngesetz

Ab dem 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein Mindestlohn von 8,50 Euro. In einer vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) herausgegebene Broschüre zum Mindestlohn finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Der gesetzliche Mindestlohn setzt eine feste Grenze, die in Zukunft nicht mehr unterschritten werden darf und schützt somit Beschäftigte im Niedriglohnsektor vor Dumpinglöhnen.

Infos
Die kostenlose Broschüre kann auf den Internetseiten des BMAS bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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Studie: 'Lebensphasenorientierte Personalpolitik'

Die vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) erstellte und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Studie 'Lebensphasenorientierte Personalpolitik' kommt zu dem Ergebnis, dass sich eine Personalpolitik, die sich an die verschiedenen Lebensphasen der Mitarbeiter orientiert, für die Unternehmen auszahlt.

Vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen, wo die lebensphasenorientierte Personalkonzepte noch wenig verbreitet seien, würde sich ein strategisches Personalmanagement lohnen.

Infos
Die kostenlose Studie kann auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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Bericht: Ergebnisse nach dem Anerkennungsgesetz

Das Bundeskabinett hat im April 2014 den ersten 'Bericht zum Anerkennungsgesetz' beschlossen. Er zeigt, dass die Erfahrungen mit der Umsetzung des Gesetzes positiv sind.

Aus der amtlichen Statistik geht hervor, dass der überwiegende Teil (82 Prozent) der  2012 abgeschlossenen Anerkennungsverfahren zu einer vollen Anerkennung der im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen geführt hat.

Zwei Faktoren sind laut Bericht für eine schnelle, einheitliche und gelungene Anerkennung verantwortlich: gute Informations- und Beratungsstrukturen für die Anerkennungssuchenden und eine möglichst starke Bündelung von Zuständigkeiten bei den Anerkennungsstellen.

Infos
Der kostenlose Bericht kann auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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Analyse: 'Fachkräfteengpässe in Unternehmen - Unternehmen steigern Ausbildungsangebote in Engpassberufen'

Die Unternehmen in Deutschland reagieren auf Fachkräfteengpässe in zahlreichen Berufen mit einem höheren Ausbildungsangebot. Das sind die zentralen Ergebnisse der Analyse 'Fachkräfteengpässe in Unternehmen - Unternehmen steigern Ausbildungsangebote in Engpassberufen'.

Demnach haben Unternehmen in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren ihr Ausbildungsangebot in Berufen mit Fachkräfteengpässen um knapp 22.000 Plätze erhöht. Auch die Jugendlichen selbst ziehen verstärkt Konsequenzen aus den Engpasssignalen des Arbeitsmarktes: In 32 von 49 dual ausgebildeten Engpassberufen haben sich die Bewerberzahlen erhöht.

Die Analyse spricht sich unter anderem für eine noch intensivere Beratung bei der Berufsorientierung aus. So könnten Jugendliche noch besser in die Lage versetzt werden, die Arbeitsmarktchancen von Ausbildungsberufen zu beurteilen.

Infos
Die kostenlose Analyse kann auf den Internetseiten des Bundeswirtschaftsministeriums bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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Übersicht: Entrepreneurship 2014

Die vierte Ausgabe der von der OECD herausgegebenen 'Entrepreneurship at a Glance' liefert umfassende und vergleichbare Daten zu Firmengründungen und -schließungen, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Informationen über 'Unternehmertypen', beispielsweise in Hinsicht auf Alter, Geschlecht und Herkunft.

Die aktuelle Übersicht enthält neue Indikatoren auf regionaler Ebene sowie ein Sonderkapitel zu Innovationsaktivitäten von Unternehmen unterschiedlicher Größe.

Infos
Der 'Entrepreneurship at a Glance 2014' kann auf den Internetseiten der der OECD als englische PDF-Datei heruntergeladen werden.

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Kurzbericht: Zeitarbeit in Deutschland: Hohe Dynamik und kurze Beschäftigungsdauer

Der Kurzbericht 13/2014 des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) hat deutsche Leiharbeitsverhältnisse analysiert. Sie würden im Mittel drei Monate dauern, so ein Ergebnis.

Außerdem sei ein leichter Trend zu längeren Beschäftigungsdauern erkennbar. Im Jahr 2000 waren noch 52 Prozent der Leiharbeitnehmer weniger als drei Monate bei einem Zeitarbeitsunternehmen beschäftigt, zehn Jahre später ist der Anteil auf 47 Prozent gesunken.

Infos
Der Kurzbericht kann auf den Internetseiten des IAB kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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Linktipp: Brandenburg übernimmt Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz

Das Land Brandenburg übernimmt zum 1. Oktober 2014 den Vorsitz in der Konferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder (MPK) für ein Jahr.

Auf einer extra eingerichteten Internetseite auf der Website der Brandenburger Landesregierung finden Sie alle dafür relevanten Informationen.

Infos
Die Internetseiten liegen in der Verantwortung der Landesregierung.

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Der nächste BRANDaktuell-Newsletter erscheint am 25. September 2014.


Impressum
Newsletter BRANDaktuell - arbeitsmarktpolitischer Service der
Investitionsbank des Landes Brandenburg
ISSN: 1863-5881
Herausgeber:
ILB Investitionsbank des Landes Brandenburg
Babelsberger Str. 21
14473 Potsdam
Tel.: 0331 660-2456
Fax: 0331 660-1234
E-Mail: brandaktuell@ilb.de
Kontakt: Sylvia Krell, Dr. Elke Mocker

Der Newsletter BRANDaktuell wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie aus Mitteln des Landes Brandenburg gefördert.

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