BRANDaktuell

Ausgabe Nr. 01/2014 vom 10.01.2014

Unser Inhalt


Brandenburg und Europa

Griechenland übernimmt Vorsitz im EU-Ministerrat

Logo der griechischen Ratspräsidentschaft

Die insgesamt fünfte EU-Ratspräsidentschaft Griechenlands seit dem Beitritt des Landes zur EU 1981 fällt in ein ereignisreiches Halbjahr: Einerseits muss die EU unter griechischem Vorsitz  auf ihrem Weg aus der Krise stabile Finanzen und Wachstumsimpulse setzen, andererseits werden im Mai die Mitglieder des Europäischen Parlaments neu gewählt.

Vier Prioritäten hat sich Griechenland für die Zeit seiner EU-Präsidentschaft 2014 gesetzt:

  • Wachstum, Beschäftigung, Kohäsion: Unter griechischer Ratspräsidentschaft soll der 2012 geschlossene „Pakt für Wachstum und Beschäftigung“ nach Vorbild der Kohäsionsfonds in europäische Investitionsprogramme für Beschäftigung umgewandelt werden.
  • Tiefere Integration der Eurozone: Griechenland will die Bankenunion vorantreiben und die Umsetzung der Economic Governance in den Euro-Staaten begleiten. Einen Schwerpunkt will die Ratspräsidentschaft auf die soziale Dimension der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion legen.
  • Einwanderung, Grenzen, Mobilität: Die griechische Ratspräsidentschaft will den positiven Einfluss von Migration z. B. auf Wachstum hervorheben und die wirtschaftlichen und sozialen Probleme, die aus illegaler Einwanderung entstehen, angehen.
  • Meerespolitik: Die EU-Meerespolitik will Griechenland, als traditionell am Meer ausgerichtetes Land, zum Querschnittsthema seiner Präsidentschaft machen.

Infos
Weitere Details zum Verlauf der griechischen Ratspräsidentschaft können Sie auf den Internetseiten des EU-Servers verfolgen.

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Das Europäisches Jahr 2014 soll der Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben gewidmet werden

Kindergarten © Foto: Nadine-Sophie Krell

Das Europäisches Jahr 2014 soll der Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben gewidmet werden. Nachdem COFACE (Confederation of Family Organisations in the European Union) sich mit ihrer KAMPAGNE sehr dafür einsetzten, 2014 zum Europäischen Jahr der Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben erklären zu lassen, erhielten sie zwar positive Reaktionen vom Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission, aber bis heute noch keine gültige Entscheidung.

Angesichts der Tatsache, dass europäische Familien es zunehmend schwierig finden, ihr Berufs- und Familienleben auf einen Nenner zu bringen, erhofft sich die KAMPAGNE von einem Europäischen Jahr der Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben neue Impulse und politische Ansätze zum Thema Vereinbarkeit.

Ungeachtet der Entscheidung der EU über das Thema des Europäischen jahres 2014 wird sich die KAMPAGNE der COFACE 2014 mit vier Hauptthemen befassen, die auf die Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben, die Verbesserung der sozialen Integration, die Beseitigung von Kinder- und Familienarmut und die Bereitstellung von Beschäftigungsqualität abzielen und sich für Betreuungsdienste, zufriedenstellende Löhne, Arbeitsplatzsicherheit sowie Arbeitsbedingungen einsetzen, die das Familienleben berücksichtigen.

Infos
Den aktuellen Stand der Entscheidung zur Kampagne sowie die Arbeit der Confederation COFACE können Sie auf deren Internetseiten verfolgen.

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Damit Rosa und Hellblau keine Rolle mehr spielen

Die Rapperin Sookee und ihr Partner Majus bei ihrer Performance © Elke Mocker (LASA)

Wie können traditionelle geschlechtsspezifische Stereotypen und Rollen aufgebrochen werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Tagung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie, die im Dezember 2013 stattfand. An der Veranstaltung "Aus der Rolle wachsen! Zum Einfluss von Rollenbildern auf Lebenschancen" nahmen etwa 130 Fachleute aus den Bereichen Gleichstellung, Pädagogik und Berufsorientierung teil.

Die Landesgleichstellungsbeauftragte Sabine Hübner betonte in ihrer Begrüßungsrede  die langjährige Tradition der geschlechterspezifischen Rollenverteilung und die damit einhergehende Ungerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt: „Deshalb ist es wichtig, sich bereits auf die dem Erwerbsleben vorgelagerte Geschlechterteilung zu konzentrieren.“
Lesen Sie dazu mehr in dieser PDF-Datei.

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Mit Mut und Unternehmergeist zur Tat (letzte Folge)

Robert Schirm © Foto: Andreas Franke

Was bewegt Menschen dazu, sich beruflich selbstständig zu machen? In der Interviewreihe „Mit Mut und Unternehmergeist zur Tat“ stellt BRANDaktuell Ihnen solche Menschen vor.  Sie gründeten mithilfe der ‚Zukunft Lausitz - Die Gründerwerkstatt’ ihr Unternehmen und sind jetzt dabei, sich auf dem Markt in ihrer Region zu etablieren.

Die Plakate mit ihren Porträtfotos entstanden im Rahmen des 7-jährigen Jubiläums der Gründerwerkstatt. Sie können als Ausstellung in der Gründerwerkstatt kostenlos geordert werden.

Zum Schluss befragte BRANDaktuell Robert Schirm. Mit seiner Fahrradselbsthilfewerkstatt ist er Teil einer Service- und Dienstleistungslandschaft seiner Region.
Lesen Sie dazu mehr in dieser PDF-Datei. 

ESF-Logo des Landes BrandenburgZukunft Lausitz - Die Gründerwerkstatt wird aus Mitteln des ESF und des Landes Brandenburg gefördert.

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Wettbewerb „Unternehmerin des Landes Brandenburg 2014“

Logo des UGT © Landesregierung Brandenburg

Noch bis zum 31. Januar 2014 können sich Unternehmerinnen und Gründerinnen für diesen Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, bewerben. Aufgerufen sind Unternehmerinnen, die mindestens 25 Prozent der Geschäftsanteile halten und die Geschäfte führen, Kleinstunternehmerinnen sowie Freiberuflerinnen und Solo-Unternehmerinnen. Aber auch Institutionen sowie Bürgerinnen und Bürgern können Unternehmerinnen für den Preis vorschlagen.

Der Wettbewerb steht dieses Mal unter dem Motto „Unternehmen für die Zukunft – Gründerinnen gestalten Brandenburg“. Der Preis wird im Rahmen des 9. Unternehmerinnen- und Gründerinnentages (UGT) am 12. März 2014 in der Potsdamer Staatskanzlei durch Ministerpräsident Dietmar Woidke verliehen.

Infos
Bewerbungsunterlagen und Details zum Wettbewerb finden Sie auf den Internetseiten des Wettbewerbs.

ESF-Logo des Landes BrandenburgDer UGT wird aus Mitteln des ESF und des Landes Brandenburg finanziert.

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Diversity Experten ehrten Arbeitgeber für ihre vorbildhafte Integrationsarbeit

PeppComm GmbH in Hoppegarten: Agata Warchalewska (Regionalbüros für Fachkräftesicherung, LASA Brandenburg GmbH) und Geschäftsführerin des Unternehmens Birgit Dürsch © IQ für Arbeitgeber - Beratungsstelle

Die Gewinner des Brandenburger Wettbewerbs „Gute Praktiken bei Beschäftigung von Menschen mit Migrationshintergrund” stehen fest. Die Jury mit der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg Dr. Doris Lemmermeier wählte die PepComm GmbH (Kategorie Kleinstunternehmen) aus Hoppegarten und die Computer Zentrum Strausberg GmbH (Kategorie Klein- und Mittelständisches Unternehmen) als Sieger.

Die Unternehmen wurden wegen ihres interkulturellen Personalmanagements geehrt, bei dem die Stärken der Vielfalt nicht nur im unternehmerischen Sinne genutzt werden. So ist beispielsweise bei der Pepcomm GmbH die Regelung des Feiertagstausches gängig. Mitarbeiter mit Migrationshintergrund können an religiösen Feiertagen oder Nationalfeiertagen ihres Heimatlandes frei nehmen und an deutschen Feiertagen arbeiten. Aus der intensiven Zusammenarbeit, besonders auch mit Arbeitnehmern afrikanischer Herkunft entwickelte die Computer Zentrum Strausberg GmbH das Online-Wörterbuch xLingua.de.

Der Wettbewerb wurde im Rahmen des Projekts „IQ für Arbeitgeber – Beratungsstelle“ organisiert. Finanziert wird das Programm IQ (Integration durch Qualifizierung) durch zwei Bundesministerien und der Bundesagentur für Arbeit.

Infos
Die Beschreibung der Unternehmen und weitere Details finden Sie in der Pressemitteilung des IQ-Netzwerkes in dieser PDF-Datei. Ansprechpartnerin: Joanna Rynkiewicz, Tel.: (03 35) 55 69-4 42, E-Mail

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DEICHMANN-Förderpreis für Integration – Interview mit Preisträger

Ausbildungsring Ausländischer Unternehmer e. V. aus Nürnberg: 1. Platz beim DEICHMANN-Förderpreis für Integration: Initiator des Vereins Rainer Aliochin (1. v. r.) mit Heinrich Deichmann (2. v. r.), Schirmherr und Fußball-Star Nuri Sahin (3. v. r.) und Projektteilnehmern © Deichmann-Förderpreis

Der Essener Unternehmer Heinrich Deichmann hat am 19. November 2013 in Düsseldorf zehn Projekte mit dem Förderpreis für Integration ausgezeichnet und Fördergelder von insgesamt 100.000 Euro in drei Kategorien vergeben. Die Priska gGmbH aus Schöllkrippen bei Hanau (Bayern), der Ausbildungsring Ausländischer Unternehmen e. V. aus Nürnberg (Bayern) sowie die Martin-Luther-Gemeinschaftshauptschule aus Herten (NRW) haben in ihrer Kategorie den 1. Platz des DEICHMANN-Förderpreises für Integration 2013 erreicht.

Der Unternehmer will den Förderpreis nutzen, um die Preisträger als nachahmenswerte Beispiele der Öffentlichkeit vorzustellen.

Das Interview mit einem Vertreter des Ausbildungsring Ausländischer Unternehmen e. V. können Sie in dieser PDF-Datei lesen.

Infos
Die Preisträger werden auf den Internetseiten der Ausschreibung detailliert vorgestellt.

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Förderservice

Zuschüsse für Innovationsassistentinnen und –assistenten noch möglich

Bis Ende Februar 2014 können noch Zuschüsse für Innovationsassistentinnen und –assistenten beantragt werden. Mit dem am 1. Oktober 2012 gestarteten Förderprogramm wurden bis jetzt 197 Anträge bewilligt. 8,8 Mio. Euro stehen aus dem ESF für die Brandenburger Unternehmen zur Verfügung. Für 12 Monate werden mit bis zu 60 Prozent der Lohnkosten Arbeitsstellen gefördert.

Derzeit sind 165 Stellen besetzt (106 Männer und 59 Frauen). Als Assistenten können sich nicht nur Absolventen einer Hochschule, sondern auch Frauen und Männer einer beruflichen Aufstiegsfortbildung (Meister/Techniker/Fachwirte) bewerben. Für die Beschäftigung in den Betrieben besteht eine Lohnuntergrenze von 2.200 Euro brutto.

Ebenfalls auf Fachkräftesicherung und Wissenstransfer zielt das Brandenburg-Stipendium. Damit soll der akademische Nachwuchs schon während des Studiums für kleine und mittlere Brandenburger Betriebe gewonnen werden. Neue Anträge können noch bis Februar (12 Monate Förderung) beziehungsweise August (6 Monate Förderung) gestellt werden.

Infos
Auf den Internetseiten der LASA finden Sie die Antragsunterlagen zur Innovationsassistentin bzw. zum -assistent und zum Brandenburg Stipendium. Beide Programme gehören zur Fachkräftestrategie des Landes Brandenburg.

ESF-Logo des Landes BrandenburgDie Programme werden aus Mitteln des ESF und Landes gefördert. 

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EFRE-Förderung geht weiter

Obwohl die Förderrichtlinien für Maßnahmen der Agrarforschung und des Umweltschutzes am 31.12.2013 endeten, können auch in der neuen Förderperiode aus dem EFRE Projekte auf diesem Gebiet gefördert werden.

Das Land Brandenburg erarbeitet derzeit das Operationelle Programm. Nach Genehmigung durch die EU werden die entsprechenden Förderrichtlinien im Land verabschiedet.

Infos
Zu den Fördermodalitäten im Einzelnen und zum Antragsverfahren erhalten Sie auf den Internetseiten der Investitionsbank des Landes Brandenburg weitere Informationen.

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Grundsicherung und Zwangsverrentung

Das System der Grundsicherung für Arbeitsuchende hat sich aus Sicht der Bundesregierung zur Unterstützung Hilfebedürftiger bewährt. Mit dem Recht, staatliche Leistungen zu erhalten, seien aber auch bestimmte Verpflichtungen verbunden, nämlich Sozialleistungen anderer Träger in Anspruch zu nehmen, um Hilfebedürftigkeit zu vermeiden oder zu verringern. So bestehe grundsätzlich auch die Pflicht, eine vorgezogene Altersrente mit Abschlägen in Anspruch zu nehmen, sofern bestimmte Voraussetzungen vorliegen.

Auch nach Vollendung des 63. Lebensjahres müssten Leistungsberechtigte eine Altersrente nicht vorzeitig in Anspruch nehmen, wenn dies „unbillig“ wäre. Dies sei dann der Fall, wenn es sich um sogenannte ‚Aufstocker‘ handele, die neben einem gering bezahlten Job auch noch Arbeitslosengeld beziehen, wenn die Betroffenen in nächster Zeit (drei Monate) eine abschlagsfreie Rente beziehen oder glaubhaft darlegen könnten, dass sie demnächst eine Erwerbstätigkeit aufnehmen.

Mit diesen Ausnahmen werde sichergestellt, dass Erwerbstätige nicht vorzeitig aus dem Arbeitsmarkt heraus gedrängt würden, so die Bundesregierung.

Infos
In der Pressemitteilung des Deutschen Bundestages finden Sie ausführliche Informationen.

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Koalitionsvertrag legt Grundstein für „Jugendberufsagentur"

Nicht alle junge Menschen haben die gleichen Startbedingungen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Noch immer verlieren nicht wenige Jugendliche den Anschluss. Seit 2005 sind drei Träger für diese jungen Menschen zuständig. Die Arbeitsagenturen, die frühzeitig beruflich beraten und orientieren, die Jobcenter, die besonders förderungsbedürftige Jugendliche unterstützen und die Träger der Jugendhilfe.

Mangelnde Abstimmungen führen in der Praxis häufig zu Brüchen in der Integrationsarbeit. Hier setzen die 2010 durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) initiierten Arbeitsbündnisse „Jugend und Beruf“ an. Ziel ist eine stärkere Verzahnung und Koordinierung der bereits vorhandenen Angebote.

Die neue Bundesregierung hat die Initiative der BA im Koalitionsvertrag aufgegriffen und fest verankert. Flächendeckend sollen Jugendberufsagenturen die Betreuung junger Menschen unter 25 Jahren zentralisieren.

Infos
Pressemitteilung auf den Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit

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Veranstaltungstermine

  Veranstaltungstermine

„Gekommen, um zu bleiben“ - IQ-Kongress 2014

  • Termin: 4./5. Februar 2014
  • Ort: bcc am Alexanderplatz, Alexanderstr. 11, 10178 Berlin
  • Gebühr: 80 bis 200 Euro

Weitere Infos
Der internationale Kongress wird im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ veranstaltet. Durchführende Organisationen sind die ebb Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung mbH und die Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk e.V.

Weitere Details und die Anmeldeunterlagen finden Sie auf den Internetseiten des IQ-Netzwerkes.

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Gesund älter werden in der Stadt - Kommunale Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen

  • Termin: 17./18. Februar 2014 (Anmeldeschluss: 3. Februar)
  • Ort: Deutsches Institut für Urbanistik, Zimmerstr. 13 - 15, 10969 Berlin
  • Gebühr: 255 bis 505 Euro

Weitere Infos
Veranstalter ist das Deutsche Institut für Urbanistik (DIfU).

Weitere Details und Anmeldeunterlagen finden Sie auf den Internetseiten des DIfU.

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Fachforum Europa 2014 "Europe – Do It Yourself!"

  • Termin: 24./25. Februar 2014
  • Ort: Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V., Charlottenstr. 47, 10117 Berlin
  • Gebühr: keine

Weitere Infos
Veranstaltet wird das Fachforum von der Agentur Jugend für Europa, der Bundeszentrale für politische Bildung, der Stiftung Mercator und der Europäischen Bewegung Deutschland e.V.

Weitere Details zur Veranstaltung finden Sie auf den Internetseiten der Agentur Jugend für Europa.

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Publikationen und Link-Tipps

  Publikationen und Link-Tipps

Bericht: Eingliederungsbericht 2012

Die Bundesagentur für Arbeit legte dem Deutschen Bundestag Ende November den Eingliederungsbericht für 2012 als Unterrichtung vor.

Demnach waren 15 Prozent der Menschen, die im Jahr 2012 durch Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik gefördert wurden, Langzeitarbeitslose.

Infos
Pressemitteilung auf den Internetseiten des Deutschen Bundestages mit weiterführendem Link zum Eingliederungsbericht.

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Studie: Zeit, Nutzen und Geld bestimmen Weiterbildungsverhalten

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts des Bundesinstituts für Berufsbildung beruhen auf Daten, die aus eigenen Personen- und Betriebsbefragungen gewonnen wurden.

So zeigt die Befragung von 1.600 Erwerbstätigen, dass neben den finanziellen und zeitlichen Restriktionen vor allem der erwartete Nutzen einer Weiterbildungsmaßnahme darüber entscheidet, wie hoch die persönliche Zahlungsbereitschaft ausfällt.

Infos
Die ausführlichen Ergebnisse des Projektes finden Sie auf den Internetseiten des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

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Evaluationsbericht: INNOPUNKT-Initiative „Mehr Durchlässigkeit in der Berufsbildung – Brandenburg in Europa“

Die Initiative ist im September 2012 nach dreijähriger Laufzeit zu Ende gegangen. Sechs Projekte haben mit unterschiedlichen Ansätzen Verfahren und Angebote erarbeitet.

Diese sollen die Durchlässigkeit zwischen der Berufsbildung und der Hochschulbildung verbessern und somit insbesondere Menschen ohne eine traditionelle Hochschulzugangsberechtigung die Aufnahme eines Studiums zu erleichtern.

Infos
Der Bericht kann auf den Internetseiten des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie kostenlos heruntergeladen werden.

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Praxisleitfaden: Chancengleichheit - Projektbeispiele der EU-Fonds im Land Brandenburg

Der Praxisleitfaden informiert über interessante Projekte aus der Förderperiode 2007 - 2013, die jeweils aus einem der EU-Fonds Europäischer Sozialfonds (ESF), Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert wurden. Sie soll Anregungen geben, wie der Anspruch der Schaffung von Chancengleichheit, der bei der Umsetzung aller drei Fonds verfolgt wird, in der Praxis umgesetzt werden kann.

Die vorgestellten Projekte und Vorhaben unterstützen die Karriereförderung, leisten einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, fördern Existenzgründungen oder bieten Familien Angebote für Freizeit und Bildung. Darüber hinaus nehmen Partner aus ihrer jeweiligen Perspektive Stellung zu den erreichten gleichstellungspolitischen Zielen der drei EU-Fonds in Brandenburg.

Infos
Der Praxisleitfaden kann kostenlos im Internet auf der Brandenburger ESF-Website heruntergeladen werden.

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Studie: Geringere Arbeitslosenunterstützung erhöht nicht die Arbeitsmotivation

Je weniger finanzielle Unterstützung ein Arbeitsloser erhält, desto mehr bemüht er sich, Arbeit zu finden. Auf Basis dieser These senkten die „Hartz“-Reformen die Leistungshöhe in der Grundsicherung.

Eine Studie der Universität Edinburgh widerlegt diese mikroökomische Denkweise nun. Arbeitslosigkeit wirke sich grundsätzlich negativ auf die Lebenszufriedenheit der Betroffenen aus. Die Höhe der finanziellen staatlichen Unterstützung habe keinen Einfluss auf diesen Effekt. Unabhängig davon litten Arbeitslose in Deutschland EU-weit mit Abstand am stärksten unter ihrer Situation.

Infos
Pressemitteilung auf den Internetseiten der Hochschule Koblenz
RheinAhrCampus mit weiterführendem Link zur englischsprachigen Studie.

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Linktipp: Übersicht – Änderungen 2014

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine Übersicht über die im Jahr 2014 geltenden Änderungen und Neuregelungen seines Zuständigkeitsbereiches ins Internet gestellt.

Die Änderungen umfassen folgende Bereiche: Arbeitsmarktpolitik, Arbeitslosenversicherung und Grundsicherung für Arbeitsuchende, Arbeitsrecht und Arbeitsschutz sowie Sozialversicherung, Rentenversicherung und Sozialgesetzbuch.

Infos
Die Übersicht finden Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

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Linktipp: JobMotion – Personal-App im Web

Als Partner für die Fachkräftesicherung bietet das Berliner Projekt JobMotion Beratung und Dienstleistungen an. Jetzt erweitert JobMotion seine Beratungspalette um eine Personal-App.

Die Web-App „JobMotion – Impulse für gute Personalarbeit“ richtet sich an Geschäftsführer und Personalverantwortliche von kleinen und mittleren Unternehmen Die Anwendung ermöglicht eine Kurzanalyse der bestehenden Personalarbeit in einfachen Schritten und vermittelt einführende Informationen und Kontakte zu kompetenten Beratern.

Infos
Die App kann auf den Internetseiten der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen kostenlos heruntergeladen werden.

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Praxishilfe: Neues Bildungsketten-Journal stellt Arbeitshilfen vor

Die Potenzialanalyse – je nach Bundesland auch Kompetenzfeststellung genannt – soll Jugendliche dazu ermutigen, mehr über ihre Interessen und Stärken zu erfahren. Bundesweit setzen sich viele Fachkräfte am Übergang Schule - Beruf dafür ein, dass Jugendliche von der 7. Klasse bis zum Ausbildungsabschluss den Überblick behalten.

Das Bildungsketten-Journal stellt praktische Arbeitshilfen vor, die speziell für Fachkräfte aus der Praxis erarbeitet wurden. Es gibt Handlungsempfehlungen für die Arbeit mit Schulen, Betrieben, Eltern und anderen Partnern.

Infos
Das Bildungsketten-Journal kann auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung kostenlos bestellt werden.

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Impressum
Newsletter BRANDaktuell - arbeitsmarktpolitischer Service der
Investitionsbank des Landes Brandenburg
ISSN: 1863-5881
Herausgeber:
ILB Investitionsbank des Landes Brandenburg
Steinstrasse 104-106
14480 Potsdam
Tel.: 0331 660-2456
Fax: 0331 660-1234
E-Mail: brandaktuell@ilb.de
Kontakt: Sylvia Krell, Dr. Elke Mocker

Der Newsletter BRANDaktuell wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie aus Mitteln des Landes Brandenburg gefördert.

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